...feel the spirit of Microsoft Dynamics AX RSS 2.0
 Wednesday, November 05, 2008

Microsoft Dynamics AX 2009 bietet die Möglichkeit, den Verlauf eines Dokuments, welches über das AIF exportiert oder importiert wurde zu betrachten.
Dies war auch schon mit Microsoft Dynamics AX 4.0 möglich.

Über die Maske "Dokumentverlauf" können alle Dokumente/Nachrichten eingesehen werden, welche über das AIF verarbeitet wurden.
Über den Button "Korrelation" ist es sogar möglich, die von der Verarbeitung (schreiben, ändern, lesen, etc.) betroffenen Datensätze anzuzeigen.

So ist es zumindest in der Theorie.
In der Praxis sieht es leider etwas anders aus. Nach einem Klick auf den Button "Korrelation" öffnet sich leider nicht wie erwartet die Maske "Dokumentkorrelierung".
Stattdessen wird der Debugger (wenn installiert) geöffnet und die Fehlermeldung ausgegeben, dass ein Objekt nicht über die Methode "extendedTypeId" verfügt.

So wie es scheint, hat sich in den Quellcode ein kleiner Fehler eingeschlichen, welcher dazu führt, dass die Maske "Dokumentkorrelierung" niemals geöffnet werden kann.
Nach einem Vergleich der Funktionalitäten zwischen Dynamics AX 4.0 und Dynamics AX 2009 kann dieses Verhalten (der Fehler) aber wie folgt beschrieben behoben werden.

  1. AOT öffnen und zu der Tabelle "AifCorrelation" navigieren.
  2. Den Quelltext der Methode "displayEntityKey" anzeigen lassen bzw. diese für die Bearbeitung öffnen.
  3. Folgende Quelltextzeile suchen:
    dictField = new DictField(entityKey.parmTableId(), enumerator.currentKey());
  4. Dieses Zeile abändern in:
    dictField = new SySDictField(entityKey.parmTableId(), enumerator.currentKey());

Nach dieser kleinen Quelltextänderung sollte alles wie erwartet funktionierten und die Maske "Dokumentkorrelierung" mit den entsprechenden Datensätzen angezeigt werden.

Wednesday, November 05, 2008 7:06:49 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Thursday, August 14, 2008

Wie bereits in diesem Artikel "Auswahl von mehreren Datensätzen in einem Grid-Control (MultiSelect)" beschrieben, kann für ein Grid-Control die Eigenschaft MultiSelect gesetzt werden, womit es ermöglicht wird, dass mehrere Datensätze für eine weitere Verarbeitung ausgewählt werden können.

Dies Funktioniert solange, bis <DataSource>_ds.research() aufgerufen wird. Dieser Aufruf hat zur Folge, dass die Daten der DataSource neu geladen werden und somit auch die Selektierung verworfen wird.

Ein Beispiel wie es nicht funktioniert:

void clicked()

   CustTable custTable; 
   ; 
   for (custTable = CustTable_ds.getFirst(true) ? CustTable_ds.getFirst(true) : CustTable_ds.cursor(); 
        custTable; 
        custTable = CustTable_ds.getNext()) 
   { 
      //do something with custTable 
      info(custTable.accountNum);
      
custTable_ds.research();    
   }
}

Es gilt also genau zu beachten zu welchem Zeitpunkt bzw. an welcher Stelle im Quelltext die Methode <DataSource>_ds.research() aufgerufen wird.

Weiterhin kann es zu Problemen beim MultiSelect kommen, wenn in den Methoden der DataSource ein Aufruf von <DataSource>_ds.research() erfolgt.
Normalerweise werden die DataSource-Methoden für jeden selektierten Datensatz ausgeführt. Wenn aber innerhalb einer der Methoden, wie z.B. Delete(), wird diese Methode nur für den ersten ausgewählten Datensatz ausgeführt und dann ein Research ausgeführt, was wie schon beschrieben zu einem Verwerfen der Selektierung führt.

Thursday, August 14, 2008 6:00:44 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, August 08, 2008

Microsoft Dynamics AX verwendet für eindeutige Kennungswerte (Id’s) die eingebauten Nummernkreise, für welche ein Feld vom Typ „String“ benötigt wird. Dies macht auch Sinn, da Nummernkreise in Dynamics AX oft ein oder mehrere alphanumerische Zeichen enthalten. Natürlich können auch rein nummerische Nummernkreise mit diesem „Framework“ erstellt werden.

Allerdings sind die Nummernkreise im Dynamics AX Standard nicht ganz optimal bei der Verwendung von einem rein nummerischen Nummernkreisen. Dies fängt z.B. schon beim Datentyp an, der für das ID-Feld der Tabelle verwendet werden muss. Bedingt dadurch, dass ein Feld vom Typ „String“ verwendet werden muss, belegt dieses Feld unnötig viel Speicher in der Datenbank. Weiterhin gestalten sich Sortierungen, Rechenoperationen, etc. erheblich schwieriger.

Diese Probleme können umgangen werden, wenn für das ID-Feld der Datentyp „Integer“ oder „Int64“ verwendet wird. Leider kann nun nicht mehr das Nummernkreis-Framework des Dynamics AX Standards verwendet werden, da dies den Datentyp „String“ für ein ID-Feld vorschreibt.

Es muss also ein eigenes, kleines Nummernkreis-Framework oder ein eigener Nummernkreis geschrieben werden, der die Verwendung des Datentyps „Integer“ für ID-Felder ermöglicht. Dies hört sich zuerst schwierig an, da Dinge wie fortlaufende Nummernvergabe oder die Wiederverwendung von freien Nummern (Löchern im Nummernkreis) berücksichtigt werden sollten.

Es ist aber ganz und gar nicht schwierig, eine eigene Nummernkreisfunktionalität zu erstellen. Das einzige was hierfür benötigt wird ist eine entsprechen aufgebaute Select-Abfrage.

Die nächste Nummer eines Nummernkreises ist immer die zuletzt vergebenen Nummer (höchste) + 1.

   Aku_TestTable t1;
   ;
   select maxof(ID) from t1;
   return t1.ID + 1;

Etwas schwieriger wird es, wenn auch die frei gewordenen Nummern des Nummernkreises wieder vergeben/verwendet werden sollen. Dann muss immer die kleinste Id aus der Tabelle gesucht werden, für die es keinen Datensatz in der Tabelle gibt. Gibt es kein "Nummernloch", muss die nächst höchste Nummer vergeben werden.

   Aku_TestTable t1;
   Aku_TestTable t2;
   ;
   select minof(ID) from t1 notexists join t2 where t2.ID == (t1.ID + 1);
   return t1.ID + 1;

Um diese ein wenig zu verdeutlichen, kann eine beispielhafte Implementierung eines eigenen Nummernkreises in diesem Demoprojekt "SharedProject_AKU_OwnIntNumberSeq" angesehen und runter geladen werden.

Friday, August 08, 2008 3:38:44 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Thursday, June 26, 2008

In der Screencast Sektion von Channel 9 hat Mey Meenakshisundaram 6 Screencasts über die Entwicklung mit dem Enterprise Portal veröffentlicht.

Microsoft Dynamics AX 2009 – Creating simple List Page in Enterprise Portal
This how-to video demonstrates how to create a simple List Page in Enterprise Portal using AxGridView control.

Microsoft Dynamics AX 2009 – Creating simple Task Page in Enterprise Portal
This how-to video demonstrates how to create a simple Task Page in Enterprise Portal using AxForm control.

Microsoft Dynamics AX 2009 – Creating simple Tunnel(Wizard) Page in Enterprise Portal
This how-to video demonstrates how to create a simple Tunnel(Wizard) Page in Enterprise Portal using ASP.net Wizard control and EP AxForm control.

Microsoft Dynamics AX 2009 – Calling X++ classes in Enterprise Portal User Controls in C#
This how-to video demonstrates how to create a simple X++ Class in AOT and create a C# proxy for this class and call it in Enterprise Portal user control written in C#.

Microsoft Dynamics AX 2009 – Using Record Context in Enterprise Portal
Microsoft Dynamics AX developers will learn how to use record context in Enterprise Portal. Record context is used to pass currently selected record information on a page or Web part to another page or connected Web part. This how-to-video demonstrates three ways of passing record context...

Microsoft Dynamics AX 2009 – Advanced Grid in Enterprise Portal List Page
This how-to video demonstrates how to add ranges in dataset to restrict the data displayed and the different options supported (open,hidden,locked). This also demonstrates how to use display and edit methods defined in the table in the Grid.

Thursday, June 26, 2008 6:46:58 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Thursday, June 12, 2008

Wenn bei der Entwicklung mit Microsoft Dynamics AX 4.0 die Quellcodeverwaltung mittels Visual SourceSafe 2005 eingeschaltet wurde, besteht die Möglichkeit einzelne Versionen eines Objekts miteinander zu vergleichen.

Hierbei kann es aber bei einer "ungünstigen" Konfiguration des lokal Repository-Verzeichnisses sein, dass bei einem Vergleich von zwei Objektversionen die Fehlermeldung "Fehler: Fortsetzen nicht möglich" ausgegeben wird.

Diese Fehlermeldung wird immer erzeugt, wenn sich das lokale Repository-Verzeichnis und das Verzeichnis, in dem die temporären Internetdateien (Temporary Internet Files) gespeichert werden, nicht auf der gleichen Partition (Datenträger) befinden.

Beispiel:

Ordner der Temporary Internet Files = C:\Dokumente und Einstellungen\UserXY\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files
Ordner des lokalen Repositories = D:\VSSRepository\Test

-> Die Fehlermeldung wird ausgegeben.

Ordner der Temporary Internet Files = C:\Dokumente und Einstellungen\UserXY\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files
Ordner des lokalen Repositories = C:\VSSRepository\Test

-> Die Fehlermeldung wird nicht ausgegeben und der Versionvergleich funktioniert problemlos.

Dieses Problem wird durch ein Update für Visual SourceSafe 2005 behoben. Es empfiehlt sich, bei Verwendung der Quellcodeverwaltung mit Visual SourceSafe 2005 als VC-System, dieses Update einzuspielen.

Thursday, June 12, 2008 10:57:09 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, June 06, 2008

So nach und nach erscheinen immer mehr Informationen über die Version 2009 von Dynamics AX im Internet.
Hier eine Liste der bereits verfügbaren Quellen:

Install Microsoft Dynamics AX 2009 (Informationen zur Installtion von Dynamics AX 2009)

Using Microsoft Dynamics AX 2009 (Allgemeine Informationen zu Dynamics AX 2009)

Microsoft Dynamics AX 2009 SDK

What's new for Microsoft Dynamics AX 2009 (Änderungen/Neuerungen als download)

The Microsoft Dynamics AX Enterprise Portal Blog (Informationen über das EP, direkt vom MS EP Team)

 

 

Friday, June 06, 2008 2:30:27 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Thursday, May 29, 2008

Für jede Tabelle können Systemfelder wie Erstellt von, Geändert von, Erstellungsdatum, Erstellungszeit oder Änderungsdatum von Dynamics AX aktiviert werden.
Diese Felder werden durch Dynamics AX automatisch gefüllt. Wird zum Beispiel ein neuer Datensatz erzeugt, füllt Dynamics AX die Systemfelder mit den entsprechenden Daten.

Es gibt aber Situationen wo man selber Einfuß auf die Werte dieser Felder nehmen muss. Ein Beispiel hierfür könnte eine Datenübernahme sein, bei der die Informationen über den Ersteller oder das Erstellungsdatum des Datensatzes nicht verloren gehen dürfen.

Wie dies gehen kann zeigt dieses kleine Beispiel:

YourTable table;
;
ttsbegin;

//can only be called on server tier. -> method must be executed on server tier.
new SkipAOSValidationPermission().assert();
table.skipAosValidation(true);

table.YourField = "Value";

table.overwriteSystemfields(true);

//set your own values for the system fields.
table.(fieldnum(Table1, ModifiedDate)) = today() - 2;
table.(fieldnum(Table1, CreatedDate)) = today() - 5;
table.(fieldnum(Table1, CreatedBy)) = "TEST";

table.insert();
ttscommit;

table.skipAosValidation(false);

Allerdings können die Systemfelder nur beim Erstellen eines neuen Datensatzes "von Hand" festgelegt werden.

Wie das Ändern von Werten der Systemfelder bei bereits bestehenden Datensätzen geht demonstriert die Klasse "BatchRun", Methode "runJob" und "finishJob".
Kurz gesagt wird genau genommen der Datensatz nicht geändert, sondern es werden nur die Daten des bestehenden Datensatzes in den neuen Datensatz kopiert (mit newBuffer = oldBuffer.data()) und dann wie bereits beschrieben die Systemfelder mit eigenen Werten befüllt. Dann wird der bestehnde Datensatz gelöscht und der neue Datensatz in die Datenbank geschrieben.

Thursday, May 29, 2008 8:36:51 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Monday, May 05, 2008

Häufig werden Optionen (Ja/Nein-Fragen) in Microsoft Dynamics AX durch ein CheckBox Control und einem entsprechendem Feld einer Tabelle abgebildet.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Maske „Lagerparameter“, Reiter „Lagerungsdimensionen“. Hier kann eingestellt werden, welche Lagerungsdimension wo im System angezeigt werden soll. Zur Speicherung der gewählten Einstellungen wird die Tabelle „InventDimSetupGrid“ verwendet. Diese Tabelle enthält für jede Option jeweils ein Feld (abgeleitet vom Enum „NoYes“).
Diese Art der Speicherung von Optionswerten ist sicherlich sehr leicht zu verstehen und auch sehr einfach zu erstellen. Da aber für jede Option ein Feld in der Tabelle angelegt werden muss, kann dies relativ zeitaufwendig sein.

Es besteht aber die Möglichkeit, Optionswerte in nur einem Feld zu speichern. Diese Art der Speicherung kann unter Umständen sogar als die elegantere angesehen werden, da z.B. für einen Datensatz weniger Speicher in der Datenbank benötigt wird.

Um dies zu realisieren, wird als erstes ein Feld vom Typ „int“ in der Tabelle benötigt. Dieses Feld dient als Datenspeicher für alle benötigten Optionswerte (Ja oder Nein). Jedes Bit dieses „int“ Feldes stellt genau einen Optionswert und somit eine Option dar. Um nun die gewählten Werte der Optionen speichern zu können, müssen diese mit Bit-Operationen (right / left shift, binary and, etc.) in das „int“ Feld geschrieben werden.


Das Feld "bitMask" wird in dieser Darstellung als Datenspeicher der Optionswerte verwendet.


Auf einer Maske werden alle Optionen als einzelne CheckBoxen bereit gestellt.

Da diese Art der Speicherung in Dynamics AX nicht besonders oft verwendet wird und Quellcode oft mehr sagt als (nur) ein langer Artikel, habe ich ein kleines „Tutorial“ erstellt, um die benötigten Schritte zu beschreiben.

SharedProject_AKU_EnumControl_Frm.rar (2,03 KB)

Eine Erklärung aller Bit-Operatoren ist im Microsoft Dynamics AX Developer Center zu finden.

Monday, May 05, 2008 8:53:48 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, May 02, 2008

Im Microsoft Dynamics AX Developer Center wurde für Dynamics AX Entwickler eine neue Webcast Serie gestartet.

Auszug:

"On this page you will find videos designed for all Microsoft Dynamics AX developers, from the novice to the professional. New videos are added regularly, so check back often."

Derzeit ist nur ein Webcast über "Dynamics Links between parent and child Forms" erhältlich.
Gilt zu hoffen, dass in der nächsten Zeit noch weitere nützliche Webcast folgen.

Friday, May 02, 2008 2:06:10 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Saturday, April 12, 2008

Das Erstellen von Produktionsaufträgen sollte an sich kein Problem darstellen. Leider ist dem nicht ganz so.

Anders als in anderen Modulen (z.B. Aufträge) von Dynamics AX, existiert hierfür keine Klassenstruktur, welche die entsprechenden Funktionen bereit stellt.
Der Dynamics AX Standard erstellt Produktionsaufträge immer über die Maske „ProdTableCreate“. Es gibt aber Situationen, wo für die Erstellung eines Produktionsauftrages keine Maske verwendet werden kann. Ein Beispiel hierfür könnte eine Schnittstelle sein, welche über eine Textdatei die zu produzierenden Waren einließt und entsprechende Produktionsaufträge im System generiert.

Die Frage ist nun, wie erstellt man Produktionsaufträge per Quellcode, damit diese auch „richtig“ im System erzeugt werden (inkl. Stückliste, Arbeitsplan und Lagerbuchung).

  • Zuerst muss der Produktionsauftrag mit den Daten des zu produzierenden Artikels initialisiert werden.
  • Weiterhin müssen Produktionsmenge und Lieferdatum festgelegt werden.
  • Ebenfalls sind die zu verwendende Stückliste und der Arbeitsplan zu definieren.
  • Und als letzter Schritt muss der Produktionsauftrag noch erzeugt werden.

Hierbei gilt es aber zu beachten, dass die Erstellung (Speichern in der Datenbank) nicht mit der Methode „insert“ der Tabelle „ProdTable“ geschieht, sondern dass hierfür die Klasse „ProdTableType“ und deren Methode „insert“ verwendet wird. Nur so wird die entsprechende Lagerbewegung / Lagerbuchung im System erzeugt und wenn notwendig Referenzen zu einem Verkaufsauftrag oder einer anderen Produktion hinterlegt.

Um dies zu veranschaulichen ein kurzes Beispiel, in welchem ein neuer Produktionsauftrag erstellt wird.

static void CreateProductionOrder(Args _args)
{
    //Die zu produzierende Menge
    ProdQtySched productionQty = 1;
    //Der zu produzierende Artikel
    ItemId productionItem = "Artikelnummer";

    ProdTable prodTable;
    InventTable inventTable;
    ;
    inventTable = InventTable::find(productionItem);

    //Initialisierung des Produktionsauftrags
    prodTable.initValue();
    prodTable.ItemId = inventTable.ItemId;
    prodTable.initFromInventTable(inventTable);

    //Lieferdatum festlegen
    prodTable.DlvDate = today();

    prodTable.QtySched = productionQty;
    prodTable.RemainInventPhysical = prodTable.QtySched;

    //Die zu verwendende Stückliste und Arbeitsplan bestimmen
    prodTable.initRouteVersion();
    prodTable.initBOMVersion();

    //Produktionsauftrag erstellen
    prodTable.type().insert();
}

Selbstverständlich sind auch weitere Angaben bei der Erstellung des Produktionsauftrags möglich.
Z.B. kann ein Produktionsauftrag auch aus einer Verkaufsauftragsposition erzeugt werden (bei Verwendung der Methode "initFromSalesLine").

Saturday, April 12, 2008 2:30:59 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Saturday, January 26, 2008

Das Buchen von Bestellungen in Microsoft Dynamics AX geschieht über die Klasse „PurchFormLetter“ bzw. einer ihrer konkretisierten (abgeleiteten) Klassen. Jeder Buchungstyp (z.B. Bestätigung oder Rechnung) ist durch eine eigene Klasse abgebildet, welche von der Basisklasse „PurchFormLetter“ abgeleitet ist (siehe Abbildung).

Abbildung 1 - Klassenhierarchie der Klasse „PurchFormLetter“

Vergleicht man die Klassenhierarchie der „PurchFormLetter“ Klassen mit der Klassenhierarchie der „SalesFormLetter“ Klassen, so ist zu erkennen, dass auch das Buchen von Bestellungen vom Prinzip her genau so funktioniert wie das Buchen von Aufträgen (Vergleiche hierzu: Microsoft Dynamics AX API – Teil 3 „Buchen von Aufträgen“).

Deswegen sind auch für das Buchen von Bestellungen im Wesentlichen nur zwei Schritte notwendig.

  1. Über die Methode „construct“ der Klasse „PurchFormLetter“ ein dem Buchungstyp einsprechendes Objekt erzeugen.
  2. Über den Aufruf der Methode „update“ die Bestellung buchen.

Hierzu ein Beispiel (Buchen des Lieferscheins für eine Bestellung):

static void PurchPostPackingSlip(Args _args)
{
   PurchFormLetter purchFormLetter;
   PurchTable purchTable;
   PurchId purchId;
   Num packingSlipId;
   ;
   //Angabe der Bestellung, für welche der Lieferschein gebucht werden soll.
   purchId = "00244_049";
   purchTable = PurchTable::find(purchId);

   //Bestimmen des Buchungstyps durch Angabe des DocumentStatus (Lieferschein).
   purchFormLetter = PurchFormLetter::construct(DocumentStatus::PackingSlip);

   //Festlegen der externen Lieferscheinnummer.
   packingSlipId = "EXT-100155L";

   //Buchen des Lieferscheins.
   purchFormLetter.update(purchTable,
                          packingSlipId,
                          SystemDateGet(),
                          PurchUpdate::All,
                          AccountOrder::Auto,
                          NoYes::No,
                          NoYes::No,
                          NoYes::No,
                          NoYes::No);
}

Einziger Unterschied zu den Auftragsbuchen ist, dass bei der Buchung einer Bestellung die „externe“ Nummer des Belegs (Lieferscheinnummer, Rechnungsnummer, etc.) angegeben werden muss.

Analog zu den Auftragsbuchen, sind auch beim Buchen von Bestellungen umfangreichere oder etwas speziellere Buchungsszenarien möglich (Vergleiche hierzu: Microsoft Dynamics AX API – Teil 3 „Buchen von Aufträgen“).

Saturday, January 26, 2008 3:12:18 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Wednesday, January 02, 2008

Für ein Grid-Control kann über die Einstellung "MultiSelect" gesteuert werden, od dieses Control die Auswahl von mehr als einem Datensatz erlaubt.

Gültige Einstellungen sind:
Yes - Es können mehrere Datensätze ausgewählt werden.
No - Es kann immer nur ein Datensatz ausgewählt werden.

GridSelectedOneRecord
Auswahl eines Datensatzes

GridSelectedMultipleRecords
Auswahl mehrerer Datensätze

Zugriff auf die aktuelle Selektion (einer oder mehrere) erhält man wie folgt beschrieben:

Ist nur ein Datensatz markiert, bzw. soll mit einfacher Auswahl gearbeitet werden (MultiSelect = No), kann der ausgewählte Datensatz über den aktuellen DataSource-Cursor der Grid-Control DataSource ermittelt werden.
Der DataSource-Cursor steht immer auf dem zu letzt ausgewählten Datensatz eines Grid-Control's.

Beispiel:

void clicked()
{
   //CustTable ist die DataSource des Grid-Controls 
   ;
   //Datenoperationen für den Datensatz ausführen.
   //Do something....
   info(CustTable.AccountNum);   

   //Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren
   element.lockWindowUpdate(true);
   CustTable_ds.research();
   element.lockWindowUpdate(false);
}

Soll eine Mehrfachauswahl möglich sein, reicht der Zugriff auf den aktuellen DataSource-Cursor nicht mehr aus. Um alle ausgewählten Datensätze der DataSource zu erhalten, muss diese mit einer Schleife unter Verwendung der Methoden "getFirst" und "getNext" durchlaufen werden. Hilfreich hierbei ist die Methode "anyMarked", mit welcher ermittelt werden kann ob mehrere Datensätze ausgewählt sind oder nicht.

Auch hierfür ein Beispiel:

void clicked()
{
   CustTable selectedCustTable;
   Common currentRecord;
   ;
   if (CustTable_ds.anyMarked()) //Es sind meherer Datensätze selektiert.
   {
      //Ersten selektierten Datensatz ermitteln.
      selectedCustTable = CustTable_ds.getFirst(1);

      while(selectedCustTable)
      {
         //Datenoperationen für den Datensatz ausführn.
         //Do something....
         info(selectedCustTable.AccountNum);

         //Nächsten selektieren Datensatz ermitteln.
         selectedCustTable = CustTable_ds.getNext();
      }
   }
   else //Nur ein Datensatz ist selektiert.
   {
      //Selektierten Datensatz ermitteln.
      currentRecord = CustTable_ds.cursor().data();
      selectedCustTable = CustTable_ds.cursor();

      //Datenoperationen für den Datensatz ausführen.
      //Do something....
      info(selectedCustTable.AccountNum);
   }

   //Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren   
   element.lockWindowUpdate(true);
   CustTable_ds.research();
   CustTable_ds.findRecord(currentRecord);
   CustTable_ds.refresh();
   element.lockWindowUpdate(false);
}

Der Quellcode des Beispiels:

Form_GridSelectedRecords.xpo (6.2 KB)

Wednesday, January 02, 2008 9:39:57 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [2] - Trackback
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 Thursday, December 27, 2007

Von Zeit zu Zeit ist es hilfreich sich den Abfragebefehl, der durch eine Query erzeugt wird, zur Laufzeit anzusehen.

Leider unterstützt der Debugger von Microsoft Dynamics AX das Debuggen von Querys nicht. Ein Datenbanktrace durchzuführen ist auch nicht immer sinnvoll, da man durch das Traceprotokoll keine direkte "Verbindung" von Abfragebefehl und Query einsehen kann.

Einen Workaround hierfür gibt es aber.

Die Methode "toString" einer Query DataSource gibt den Abfragbefehl, der durch die Query an die Datenbank geschickt wird, zurück. Dieser kann dann, durch die statischen Methoden des "Debug" Objekts, im Debuggers ausgegeben bzw. angezeigt werden.

Ein Beispiel:

debug::printDebug(query.dataSourceTable(tablenum(CustTable)).toString())

Weiterhin ist unter http://www.axaptapedia.com/DEV_QueryBrowser ein Tool für die Analyse von Querys erhältlich. Dieses Tool funktioniert ähnlich wie der Tablebrowser von Dynamics AX. Mit dem Tool können nicht nur der Abfragebefehl, der durch eine Query erstellt wird, sondern auch die von der Query ermittelten Daten betrachtet und ausgewertet werden.

Eine ausreichende Beschreibung zur Verwendung des Tool's ist ebenfalls auf Axaptapedia (siehe Link weiter oben) zu finden.

 

Thursday, December 27, 2007 3:40:11 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Wednesday, December 19, 2007

Einen ersten Ausblick auf die "neuen" Quellcodeverwaltungsfeatures in Microsoft Dynamics AX 5.0 zeigt der Screencast "Version control in MorphX" auf Channel9.

http://channel9.msdn.com/Showpost.aspx?postid=367024

Ich zitiere:
"This screencast is a preview of the version control system integration options in the next release of MorphX - the IDE of Dynamics AX.
It shows a side-by-side comparison of the integration options with Team Foundation Server, Visual Source Safe, and MorphX VCS. 
The latter is a simple, yet powerful alternative without any additional infrastructure requirements. The last half of the screencast gives a demonstration of MorphX VCS."

Durch die neuen Features die MorphX VCS mit sich bringt, sowie die Möglichkeit Visual Studio Team System, oder genauer der Team Foundation Server, (nicht nur) als Quellcodeverwaltung zu verwenden, sollte nun für jeden ein "passendes" Quellcodeverwaltungsystem bereit stehen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Fruergaard Pontoppidan (http://blogs.msdn.com/mfp/default.aspx) für diesen und die bisherigen Screencasts über Microsoft Dynamics AX. 

Wednesday, December 19, 2007 8:24:13 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, December 14, 2007

Die Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX enthält eine neue Funktion ("Nach Raster filtern" oder "Filter by Grid") mit der die Datenfilterung direkt in einem Grid ermöglicht wird.

Die Funktion "Nach Raster Filtern" kann entweder über die Tastenkombination "STRG + G", über die Symbolleiste oder den Menüpunkt "Bearbeiten - Filtern - Nach Raster filtern" aktiviert werden.

Das "Nach Raster filtern" ist per Standard deaktiviert und muss somit immer manuell durch den Benutzer aktiviert werden. Leider wird in den benutzerspezifischen Einstellungen für eine Maske nicht gespeichert ob das "Nach Raster filtern" aktiviert oder deaktiviert ist. Somit muss die Funktion, wenn diese verwendet werden soll, für jede Maske und nach jedem Schließen einer Maske erneut aktiviert werden.

Soll nun für eine Maske die Funktion "Nach Raster filtern" dauerhaft aktiviert sein, ist eine kleine Anpassung im Quelltext der Maske notwendig.

Als erstes muss die Eigenschaft "AutoDeclaration" für das Grid Control, bei welchem die Funktion "Nach Raster filtern" aktiviert werden soll, auf "Yes" gesetzt werden. Weiterhin muss die Methode "run" der Maske, nach dem Aufruf von "super", um diese Quellcodezeilen ergänzt werden:

Grid.enter();
this.task(2855);

"Grid" ist hierbei der Name des Grid Controls, für welches die Funktion "Nach Raster filtern" aktiviert werden soll.

Soll gleichzeitig noch ein Filter für die Datensätze aktiviert werden, erfolgt dies über die Ranges der Datasource-Querys. Hierbei kann wie gewohnt eine Range für die entsprechende Query definiert werden. Wird die Range für ein Feld gesetzt, welches in dem Grid Control angezeigt wird, wird der Wert der Range entsprechend in der "Filterzeile" angezeigt.

Friday, December 14, 2007 6:38:30 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, November 02, 2007

Man kann viel darüber lesen, dass es ab der Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX möglich ist auch mit .NET Objekten innerhalb von Dynamics AX zu arbeiten. Leider fehlt es oft an konkreten Beispielen, die einen ersten Überblick geben, wie man was machen muss.

Jeder der sich mit dem Thema schon einmal auseinander setzen musste, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eines dieser „Probleme“ gestoßen sein:

  • Wie kann ein Datum zwischen Dynamics AX und .NET ausgetauscht werden?
  • Wie kann die aktuelle Zeit an ein .NET Objekt übermittelt werden?
  • Wie rufe ich eigentlich Werte eines .NET Enums ab?

Diese Liste könnte man noch beliebig erweitern.

Damit man einen kleinen Anhaltspunkt hat, wie die „Arbeit“ mit .NET Objekten gehen kann, soll dies anhand des Beispiels „Anlegen eines Termins in Outlook“ vorgestellt werden.

Zuerst muss eine Referenz zur der .NET Assembly erstellt werden, welche im Weitern verwendet werden soll. Hierzu muss im AOT der Zweig „References“ gewählt werden und über das Kontextmenü „Verweis hinzufügen“ ausgewählt werden.

In der neuen Maske wird die Assembly ausgewählt zu der eine Referenz erstellt werden soll. Hierzu navigiert man zu der entsprechenden Assembly und wählt diese über „Auswählen“ aus. Mit dem Drücken von „OK“ werden zu den ausgewählten Assemblys die Referenzen erstellt.

Bei diesem Beispiel wurde eine Referenz zur Assembly „Microsoft.Office.Interop.Outlook“ erstellt.

Ab jetzt können alle .NET Objekte, die in dieser Assembly enthalten sind, in Dynamics AX verwendet werden.

Wie dies im Einzelnen geschieht kann dem folgenden Beispiel entnommen werden, wo demonstriert wird, wie man aus Dynamics AX heraus ein Outlook Termin erstellt werden kann.

static void CreateOutlookAppointment(Args _args)
{
   //.NET (CLR) Datentypen
   InteropPermission permission;
   Microsoft.Office.Interop.Outlook._Application outlookApplication;
   Microsoft.Office.Interop.Outlook._AppointmentItem outlookAppointment;
   Microsoft.Office.Interop.Outlook.OlItemType outlookItemType;
   System.DateTime appointmentStartTime;
   System.DateTime appointmentEndTime;

   //Dynamics AX Datentypen
   Date1980 startDate, endDate;
   TimeExpected startTime, endTime;
   ;
   permission = new InteropPermission(InteropKind::ClrInterop);
   if (permission == null)
   {
      return;
   }
   //”Unsichere” Aufrufe starten
   permission.assert();

   //Das Outlook Application Objekt instanzieren
   //(Beispiel für Erstellung eines .NET Klassenobjekts)
   outlookApplication = new Microsoft.Office.Interop.Outlook.ApplicationClass();

   //Gewünschten Outlook-Elementtyp auswählen
   //(Beispiel für Zuweisung eines .NET Enum Wertes)
   outlookItemType = ClrInterop::parseClrEnum('Microsoft.Office.Interop.Outlook.OlItemType', 'olAppointmentItem');

   //Gewünschten Outlook-Elemnttyp erstellen (Termin)
   outlookAppointment = outlookApplication.CreateItem(outlookItemType);

   //Den Betreff zuweisen
   //(Beispiel für Zuweisung eines "einfachen" Wertes)
   outlookAppointment.set_Subject("Ein Test aus Dynamics AX");

   startDate = str2Date("25.10.2007", 123);
   startTime = str2Time("10:30:00");
   //"Beginnt um" zuweisen
   //(Beispiel für Konvertierung Dynamics AX Datum/Zeit -> .NET DateTime)
   appointmentStartTime = System.Convert::ToDateTime(strfmt("%1 %2", startDate, time2str(startTime, 0, 0)));
   outlookAppointment.set_Start(appointmentStartTime);

   endDate = str2Date("26.10.2007", 123);
   endTime = str2Time("11:00:00");
   //"Endet um" zuweisen
   appointmentEndTime = System.Convert::ToDateTime(strfmt("%1 %2", endDate, time2str(endTime, 0, 0)));
   outlookAppointment.set_End(appointmentEndTime);

   //Den Termin speichern (ab jetzt ist der Termin in Outlook zu sehen)
   outlookAppointment.Save();

   //”Unsichere” Aufrufe beenden
   CodeAccessPermission::revertAssert();
}

Friday, November 02, 2007 6:06:11 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Thursday, October 25, 2007

Das Buchen von Aufträgen in Microsoft Dynamics AX geschieht über die Klasse „SalesFormLetter“ bzw. einer ihrer konkretisierten (abgeleiteten) Klassen. Jeder Buchungstyp (z.B. Bestätigung, Lieferschein, Rechnung) ist durch eine eigene Klasse abgebildet, welche von der Basisklasse „SalesFormLetter“ abgeleitet ist (siehe Abbildung).

Um einen Auftrag per Programmcode zu buchen, muss ein Objekt der Klasse „SalesFormLetter“ erstellt werden.

salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

Dies geschieht, wie Allgemein in Microsoft Dynamics AX üblich, über die “construct” Methode der Klasse. Als Parameter muss dieser Methode die gewünschte Art der Buchung (z.B. Bestätigung, Lieferschein, Rechnung) angegeben werden. Die „construct“ Methode erzeugt ein,der Buchungsart entsprechendes, Objekt und gibt dieses zurück (In diesem Fall wird ein „SalesFormLetter_Confirm“ Objekt erzeugt).
Die eigentliche Buchung wird über die Methode „update“ aufgerufen. Da dieser Methode alle für die Buchung notwendigen Daten als Parameter übergeben werden können, ist eine einzelne Zuweisung von z.B. dem Auftrag, welcher gebucht werden soll, nicht notwendig.

Hierzu ein Beispiel:

// --- Buchen ohne Ausdruck ---
static void PostingConfimation(Args _args)
{
   SalesFormLetter salesFormLetter;
   SalesTable salesTable;
   SalesId salesId;
   PrintJobSettings printJobSettings;
   ;
   //Angabe des Auftrags, welcher gebucht werden soll.
   salesId = "00423_036";
   salesTable = SalesTable::find(salesId);

   // Bestimmen des Buchungstyps durch Angabe des DocumentStatus
   salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

   //Buchen des Auftrags (aber nicht Drucken).
   salesFormLetter.update(salesTable,
                          SystemDateGet(),
                          SalesUpdate::All,
                          AccountOrder::None,
                          NoYes::No,
                          NoYes::No);
}

Bei diesem Beispiel ist gut zu sehen, dass für die Buchung eines Auftrags im Wesentlichen nur zwei Schritte notwendig sind.

  1. Über die Methode „construct“ ein dem Buchungstyp einsprechendes Objekt erzeugen.

  2. Über den Aufruf der Methode „update“ den Auftrag buchen.

Natürlich können auch noch umfangreichere oder etwas speziellere Buchungsszenarien mit der Klasse „salesFormLetter“ abgebildet werden. So ist es z.B. möglich, gleich bei der Buchung entsprechende Dokumente auszudrucken (einmal, mehrfach und in verschiedene Formate), die Maske für die Buchung zu öffnen (damit der Benutzer Einfluss auf die Buchung nehmen kann) oder die Buchung nicht direkt auszuführen, sondern diese für die Stapelverarbeitung bereit zu stellen.

Damit es nicht zu komplex wird, kurz noch ein Beispiel zum Buchung und gleichzeitigen ausdrucken entsprechender Dokumente.

// --- Buchen mit Ausdruck ---
static void PostingConfimation(Args _args)
{
   SalesFormLetter salesFormLetter;
   SalesTable salesTable;
   SalesId salesId;
   PrintJobSettings printJobSettings;
   ;
   //Angabe des Auftrags, welcher gebucht werden soll.
   salesId = "00423_036";
   salesTable = SalesTable::find(salesId);
   salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

   //Buchen des Auftrags und drucken (Druckmedium aus Std. Einstellung).
   salesFormLetter.update(salesTable,
                          SystemDateGet(),
                          SalesUpdate::All,
                          AccountOrder::None,
                          NoYes::No,
                          NoYes::Yes);

   //2ter Ausdruck.
   printJobSettings = new PrintJobSettings(salesFormLetter.printerSettingsFormletter(
                                                           PrintSetupOriginalCopy::Original));
   //Wohin möchten wir drucken (hier Datei).
   printJobSettings.setTarget(PrintMedium::File);

   //In welches Format soll gedruckt werden (hier PDF).
   printJobSettings.format(PrintFormat::PDF);
   printJobSettings.fileName(@"C:\Test_Order.pdf");

   //Übergabe der Druckoptionen an das SalesFormLetter Objekt.
   salesFormLetter.updatePrinterSettingsFormLetter(printJobSettings.packPrintJobSettings());

   salesFormLetter.printJournal();
}

Thursday, October 25, 2007 6:45:14 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Tuesday, October 16, 2007

Nicht nur in der Microsoft Dynamics AX Entwicklungsumgebung hat man die Möglichkeit mittels Drag & Drop Veränderungen vorzunehmen. Es ist recht einfach diese Funktion auch in der Applikation verfügbar zu machen. Hier gibt es im Standard nur sehr wenige Beispiele und die es gibt verwenden alle einen Tree oder eine List als Ziel.  Ich zeige diese Drag & Drop Funktion mit zwei Grids als Quelle und als Ziel anhand eines einfachen Beispiels.

Um diese Drag & Drop Funktion in einer Maske zu implementieren braucht es zuerst einmal zwei Datenquellen, eine als Quelle und eine als Ziel. Um die Daten auf der Maske anzuzeigen hab ich jeweils ein Grid gewählt. Als Beispiel hab ich einfach eine neue Maske erstellt, die als Datenquelle SalesLine (Zieldatenquelle) und Inventtable (Quelldatenquelle) beinhaltet. Die Anzeige der Daten spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.



Nun muss nur noch auf den Grid (SalesLineGrid und InventTableGrid) die Eigenschaft DragDrop auf „Manual“ gestellt werden um Drag & Drop zu aktivieren (Es gibt nur die Möglichkeit auf None oder Manual).




Nun kann man auf der Maske schon die Daten mittels Drag & Drop verschieben. Die Funktion zum Einfügen des Datensatzes aus der Quelle ins Ziel ist natürlich noch nicht vorhanden, man kann aber das optische Verhalten (Datensatz in ein anderes Grid ziehen) schon betrachten. 

Nun müssen noch einige Ereignisse überschrieben werden um die Funktion zu implementieren.

dragOver = hier wird festgelegt welche Aktion durchgeführt wird (Move, Copy, None).

  • Move = Mouse+SHIFT Taste (Default)
  • Copy = Mouse+STRG Taste

So kann z.B. festgelegt werden, das auf dem Grid “InventTableGrid” kein Drag&Drop möglich sein soll. Hierzu wird diese Methode wie folgt überschrieben.

public FormDrag dragOver(FormControl _dragSource, FormDrag _dragMode, int _x, int _y)
{
   FormDrag ret;

   // ret = super(_dragSource, _dragMode, _x, _y);
   // Kein Drag&Drop zulassen
   ret = FormDrag::None;

   return ret;
}

Es können hier natürlich alle möglichen Überprüfungen stattfinden um festzulegen, wann welche Option erlaubt/ nicht erlaubt ist. 

Um die Funktion nun abzuschließen fehlt nur noch das erzeugen des Datensatzes auf der Tabelle SalesLine. Hierzu wird die Method „Drop“ auf dem Grid „SalesLineGrid“ überschrieben.

Um Auftragspositionen aus den Artikelstamm anzulegen könnte die Methode so ausehen

public void drop(FormControl _dragSource, FormDrag _dragMode, int _x, int _y)
{
SalesLine sLine;

//Ist Quelle identisch mit aktuellem Grid (SalesLineGrid)
if (_dragSource.equal(this))
{
//TODO: Hier kann bspw. das Verschieben der Auftragsposition implementiert werden (LineNum)
}
//Ist Quelle InventTableGrid
else if (_dragSource.name() == InventTableGrid.name())
{
// Nur Aktion ausführen wenn Copy oder Move
if(_dragMode == FormDrag::Copy || _dragMode == FormDrag::Move)
{
sLine.initValue();
sLine.SalesId = SalesID.valueStr();
sLine.initFromSalesTable(SalesTable::find(salesLIne.SalesId));
sLine.ItemId = inventTable.ItemId;
sLine.initFromInventTable(InventTable);
sLine.createLine(NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes);
salesLine_ds.executeQuery();
}
}
super(_dragSource, _dragMode, _x, _y);
}


In der Maske kann nun aus dem Artikelstamm eine neue Auftragsposition mittels Drag & Drop erstellt werden. Hierfür habe ich noch eine Vorbelegung/ Einschränkung auf die Aufragsnummer vorgenommen um die Auftragsposition erzeugen zu können.

Die Drag & Drop Funktion kann nur von der Artikeltabelle zu den Auftragsposition durchgeführt werden. Umgekehrt funktioniert das nicht, was man auch optisch sehen kann. (Screenshots haben aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert)

Ein weiterer Vorteil bei der Drag & Drop Funktion ist, das Sie auch Maskenübergreifend funktioniert. Hierfür sind gar keine weiteren Änderungen notwendig. Es muss in der Drop Methode, wenn dort Überprüfungen stattfinden, nur der Ursprung auch erlaubt, bzw. mit berücksichtigt wurden sein.

Die gerade erstellte Maske lässt sich schon jetzt zweimal öffnen um dort von der einen zu der anderen Maske Daten mittels Drag & Drop zu übertragen (Inventtable -> SalesLine)

Durch kleine Änderungen kann diese Funktion auch aus der Artikelmaske ausgeführt werden.

Hierzu muss in der Artikelmaske einfach auf dem Grid DragDrop auf Manual gesetzt werden und die Drop Funktion in der neu erstellten Maske leicht angepasst werden.

Beispielprojekte für das einfache Drag&Drop innerhalb einer Maske und die kleine Erweiterung für das Drag&Drop aus der Artikelmaske herraus gibts auch wieder.

In der Maske "BOMDesigner" kann die Drag&Drop Funktion noch anhand einer Baumstruktur (FormTreeControl) als Quelle bewundert werden.

Beispiel SimpleDragAndDrop
Form_SimpleDragDrop.rar (1,99 KB)

Beispiel Projekt für Drag&Drop aus Artikelmaske in die Maske SimpleDragAndDrop
SharedProject_DragAndDropInventTable.rar (11,71 KB)
Tuesday, October 16, 2007 10:27:37 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback
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 Wednesday, September 12, 2007

Erhält man bei seiner täglich Arbeit die Fehlermeldung „Ein Befehl der Datendefinitionssprache kann nicht für () ausgeführt werden. Die SQL Datenbank hat einen Fehler gemeldet.“ oder auf englisch „cannot excecute a data definition language command on (). The SQL database has issued an error.” stellt sich einem meist eine große Hürde in den Weg, weil aus dieser Fehlermeldung nicht eindeutig zu erkennen ist, wo ein Fehler entstanden ist bzw. wieso der Fehler auftritt.

Durch Zufall bin ich drauf gestoßen, wie man genau diese Fehlermeldung produzieren kann und somit Rückschlüsse auf die Ursache des Fehlers schließen kann.

Das Folgende Vorgehen...

  1. Erstellen eines EDT’s vom Typ „string“ mit dem Namen „MY_BaseId“.
  2. Verwenden des EDT’s in einer Tabelle (Name:  MY_BaseTable).
  3. Erzeugen von mehreren Datensätzen in der Tabelle.
  4. Löschen des EDT’s „MY_BaseId“.
  5. Erstellen eines EDT’s vom Typ „real“ mit dem Namen „MY_BaseId“ (gleicher Name wie der gelöschte EDT vom Typ „string“ hatte).
  6. Kompilieren oder synchronisieren der Tabelle „MY_BaseTable“.

...ergibt die genannte Fehlermeldung.

Daraus ist zu schließen, dass der Fehler immer Auftritt, wenn der Typ eines vorhandenen EDT’s den bereits eine oder mehrere Tabellen verwenden, geändert wird.
Ich konnte die Fehlermeldung bzw. den Fehler aber nur reproduzieren, wenn die jeweilige Tabelle ein oder mehrere Datensätze enthielt. War in der Tabelle kein Datensatz vorhanden kam es nicht zu der Fehlermeldung.

Um besagten Fehler oder besagte Fehlermeldung zu beheben müssen entweder alle Datensätze in der Tabelle oder die Tabelle selbst gelöscht werden.

Wednesday, September 12, 2007 7:14:27 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [1] - Trackback
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 Monday, September 03, 2007

Eine Bestellung umfasst in Microsoft Dynamics AX immer einen Datensatz der Tabelle „PurchTable“ und wenn die Bestellung einen Artikel enthält, auch einen Datensatz in der Tabelle „PurchLine“. Zusätzlich werden in Abhängigkeit von den Daten der Bestellung (Einmallieferant: Ja/Nein, Intercompany: Ja/Nein, etc.) zusätzliche Datensätze in anderen Tabellen erzeugt bzw. geändert. Beispielhaft sei hier die Tabelle „VendTable“ genannt. In dieser wird ein neuer Lieferant erstellt, wenn beim Erstellen der Bestellung angegeben wurde, dass es sich um einen Einmallieferanten handelt. Ein weiteres Beispiel wäre die Tabelle „MarkupTrans“ in der in Abhängigkeit von den Einstellungen für sonstige Zuschläge ebenfalls weitere Datensätze erzeugt werden.

Die Logik, die das Erstellen der einzelnen Datensätze der verschiedenen Tabellen steuert wird in Microsoft Dynamics AX durch die Klassen „PurchTableType“ (Abbildung 1) und „PurchLineType“ (Abbildung 2), sowie deren abgeleiteten Klassen abgebildet. Diese Klassen steuern das Verhalten bei Anlage, Änderung und Löschung einer Bestellung. Dies beinhaltet auch, welche Werte ein Feld bei welchem Bestellungstyp annehmen darf, was geschieht wenn ein Feld geändert wird, was wird wie gebucht und so weiter.

Diese Klassen werden von überschriebenen Methoden der Tabellen „PurchTable“ und „PurchLine“ aufgerufen. So ruft zum Beispiel die Methode „Insert“ der Tabelle „PurchTable“, die Methode „Insert“ der Klasse „PurchTableType“ auf. Abhängig vom Bestellungstyp wird über die Methode „construct“ bei der Initialisierung eines „PurchTableType“ Objekts gesteuert, welches konkrete Objekt erzeugt wird („PurchTableType_Purch“, „PurchTableType_ReturnItem“, etc.). Dies erfolgt in der Methode „type“ der Tabelle „PurchTable“ oder „PurchLine“. Unter anderem sin