...feel the spirit of Microsoft Dynamics AX RSS 2.0
 Sunday, October 12, 2008

Im wieder taucht in den Newsgroups und einschlägigen Foren die Frage auf, ob es möglich ist, Dynamics AX 2009 unter Windows Server 2008 und/oder in Verbindung mit SQL Server 2008 zu betreiben.

Die Antwort auf diese Frage lautet eigentlich „Ja“, zugleich aber auch „Nein“.

Offiziell sind die beiden Produkte zwar noch nicht für die Verwendung mit Dynamics AX 2009 freigegeben, aber prinzipiell funktioniert Dynamics AX 2009 auch mit dieser Systemkonfiguration (Kernfunktionalität).
Allerdings muss auch erwähnt werden, dass der eine oder andere Punkt bei der Installation bzw. beim Betrieb von Dynamics AX 2009 mit Windows Server 2008 und/oder dem SQL Server 2008 für Verwirrung sorgen kann.

So wird, nach erfolgreicher Installation der Basiskomponenten von Dynamics AX 2009 und anschließendem AOS Start, eine Fehlermeldung im Ereignisprotokoll von Windows Server 2008 erzeugt, welche aussagt, dass Dynamics AX 2009 (genauer der AOS) das gewählte Betriebssystem nicht unterstützt.

Ungeachtet dieser Fehlermeldung, läuft der AOS Dienst von Dynamics AX 2009 unter Windows Server 2008 ohne weitere Probleme. Unschön ist nur, dass diese Meldung bei jedem Start des AOS erzeugt wird.

Für die Verwendung des Enterprise Portals bzw. des Rolecenters muss beachtet werden, dass wie im Installation Guide von Dynamics AX 2009 beschrieben, die Sharepoint Services 3.0 mit SP1 verwendet werden müssen, da frühere Versionen nicht richtig unter Windows Server 2008 laufen.

Ein weiterer Punkt der unbedingt beachtet werden sollte, sind die Reporting-Erweiterungen von Dynamics AX 2009.
Eine Installation der Reporting-Erweiterungen ist derzeit leider nur möglich, wenn die Reporting Services des SQL Server 2005 in der Service Pack Version 2 verwendet werden.
Sollen die Reporting Services des SQL Server 2008 verwendet werden, scheitert es schon an der Installation der Reporting-Erweiterungen von Dynamics AX 2009.
Diese lassen sich in einer solchen Systemumgebung erst gar nicht installieren. Das Setup wird durch eine entsprechende Fehlermeldung abgebrochen.

Dies hat zur Folge, dass die Reporting Services des SQL Server 2008 nicht mit Dynamics AX 2009 verwendet werden können.

Gleiches gilt für die Analysis Extensions von Dynamics AX 2009 in Kombination mit den Analysis Services des SQL Server 2008.
Diese lassen sich zwar ohne Problem installieren, aber eine Verarbeitung der Cubes ist nicht möglich, da diese auf Grund von Verarbeitungsfehlern abgebrochen wird.

Schlussendlich bedeutet dies, dass die Verwendung von Windows Server 2008 als Betriebssystem für Dynamics AX 2009 keine Probleme bereiten sollte.

Für die reinen Datenbankdienste von SQL Server 2008 trifft dies ebenfalls zu. In meinen Test konnte ich keinerlei Probleme beim Betrieb mit Dynamics AX 2009 erkennen.
Anderes gilt für die Reporting und Analysis Services von SQL Server2008. Deren Verwendung ist leider noch nicht möglich und es müssen weiterhin die Reporting und Analysis Services des SQL Server 2005 verwendet werden um alle möglichen Funktionalitäten von Dynamics AX 2009 zur Verfügung stellen zu können.

Sunday, October 12, 2008 4:43:26 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, June 22, 2007

Möchte man alle Datensätze einer Tabelle löschen, kann hierfür der Befehl "Delete_From" verwendet werden.

Dies funktioniert soweit und es ist auch nichts gegen diese "Art" des Löschen einzuwenden.
Wenn allerdings in der Tabelle mehrere millionen Datensätze gespeichert sind, dauert dies schon recht lange (mehrere Stunden).

Um das Löschen aller Datensätze einer Tabelle zu beschleunigen, kann der SQL Server Befehl (Transact SQL) "TRUNCATE TABLE" verwendet werden.

Dieser Befehl erfernt alle Zeilen aus einer Tabelle, ohne die einzelnen Löschungen zu protokollieren. Der "TRUNCATE TABLE" Befehl ist wesentlich schneller und verwendet weniger Systemressourcen als der "Delete" Befehl.

Microsoft Dynamics AX unterstütz diesen Befehl leider nicht direkt.
Somit muss der Aufruf von "TRUNCATE TABLE" über eine ADO-Connection oder in einem der SQL Server Verwaltungs-Tools erfolgen.

Update:
Der "Truncate Table" Befehl ist doch in Dynamics AX implementiert. Und zwar wird er durch die Methode "tableTruncate" der Klasse "SqlDataDictionary" implementiert.

Beispiel zur Verwendung:

SqlDataDictionary sqlDict;
;
sqlDict = new SqlDataDictionary();
sqlDict.tableTruncate(tablenum(SysDataBaseLog));

Weitere Informationen zum "TRUNCATE TABLE" Befehl können über das MSDN bezogen werden.
http://msdn2.microsoft.com/de-de/library/ms177570.aspx

Friday, June 22, 2007 8:59:24 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [2] - Trackback
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 Tuesday, November 07, 2006

Wenn die MSDB Datenbank eines SQL Servers einen Datenbankfehler meldet und man
keine funktionierende / fehlerfreie Sicherung hat, stellt dies meist ein größeres Problem dar,
da diese nicht mit DBCC CHECKDB repariert werden kann.

 

Abhilfe schafft meist nur das neu Erstellen der gesamten MSDB Datenbank.

(Leider gehen hierbei unter anderem die eingerichteten Sicherungsjobs verloren)

 

Die MSDB kann wie folgt beschrieben neu erstellt werden (SQL Server 2000):

 

  1. Im SQL Server Enterprise Manager die Eigenschaften des Datenbankservers öffnen.
    (Rechtsklick auf den Datenbankserver -> Eigenschaften)
  2. Auf dem Reiter „Allgemein“ auf den Button „Startparameter“ klicken.
  3. Den Parameter "-T3608" hinzufügen.
  4. Den Datenbankserver stoppen und neu starten.
  5. Überprüfen, dass der SQL Server Agent gestoppt ist.
  6. Die MSDB Datenbank auswählen und über „Extras -> SQL Query Analyzer“ den QueryAnalyzer starten.
  7. Die MSDB Datenbank mit folgendem Skript abhängen

    use master
    go
    sp_detach_db ‚msdb’
    go

  8. Die defekte MSDB Datenbank (msdbdata.mdf, msdblog.ldf) löschen oder umbenennen (auf Fileebene).
  9. Das "instmsdb.sql" Skript mit dem QueryAnalyzer ausführen.
    (Liegt unter: …\Microsoft SQL Server\MSSQL\Install)
  10. Im SQL Server Enterprise Manager wieder den Startparameter "-T3608" entfernen.
  11. Den Datenbankserver stoppen und neu starten.

Jetzt sollte wieder eine funktionierende und fehlerfreie MSDB Datenbank vorliegen.

 

Bei einem SQL Server 2005 sollte dies genau so funktionieren.

Tuesday, November 07, 2006 2:41:21 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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