...feel the spirit of Microsoft Dynamics AX RSS 2.0
 Tuesday, January 15, 2008

Wird in einem Bericht die Fetch Methode überschrieben sollte man drauf achten, dass die Standardfunktionen auch noch richtig funktionieren. Ein gutes Beispiel hier sind die Einstellungen im Seitenbereich.

 

Wird in der Fetch Methode nicht super() aufgerufen und mit einer individuellen Abfrage gearbeitet, welche die Daten dem Bericht übergibt, werden die Einstellungen in der Gruppe "Seitenbereich" meist ignoriert. Es werden dann zwar nur die angebenden Seiten gedruckt, die Abfrage wird aber weiter durchgeführt. Das führt dann dazu, dass immer abgewartet werden muss bis die komplette Abfrage ausgeführt wurde, obwohl man evtl. nur einen kleinen Bruchteil der Daten (wie z.B. die erste Seite) benötigt.

Das kann man ganz einfach verhindern indem in der Fetch Methode abgefragt wird, ob die Daten an den Bericht gesendet wurden. Hierzu wird die send(...) Methode benutzt.

public boolean fetch()
{
Query queryBuild;
QueryRun queryRunBuild;
InventTrans iTrans;
;
if (this.prompt())
{
   queryBuild = this.query();
   queryRunBuild = new QueryRun(queryBuild);

   while (queryRunBuild.next())
   {
   iTrans = queryRunBuild.get(tablenum(InventTrans));

   // Wurde der aktuelle Datensatz ausgeben
   if (!this.send(iTrans))
      return true;
   }
}
return true;
}

Es muss also immer überprüft werden, ob die Daten gedruckt werden oder nicht. Das passiert mit:

if (!this.send(meineDaten))
   return true;

Tuesday, January 15, 2008 11:30:17 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback


 Wednesday, January 02, 2008

Für ein Grid-Control kann über die Einstellung "MultiSelect" gesteuert werden, od dieses Control die Auswahl von mehr als einem Datensatz erlaubt.

Gültige Einstellungen sind:
Yes - Es können mehrere Datensätze ausgewählt werden.
No - Es kann immer nur ein Datensatz ausgewählt werden.

GridSelectedOneRecord
Auswahl eines Datensatzes

GridSelectedMultipleRecords
Auswahl mehrerer Datensätze

Zugriff auf die aktuelle Selektion (einer oder mehrere) erhält man wie folgt beschrieben:

Ist nur ein Datensatz markiert, bzw. soll mit einfacher Auswahl gearbeitet werden (MultiSelect = No), kann der ausgewählte Datensatz über den aktuellen DataSource-Cursor der Grid-Control DataSource ermittelt werden.
Der DataSource-Cursor steht immer auf dem zu letzt ausgewählten Datensatz eines Grid-Control's.

Beispiel:

void clicked()
{
   //CustTable ist die DataSource des Grid-Controls 
   ;
   //Datenoperationen für den Datensatz ausführen.
   //Do something....
   info(CustTable.AccountNum);   

   //Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren
   element.lockWindowUpdate(true);
   CustTable_ds.research();
   element.lockWindowUpdate(false);
}

Soll eine Mehrfachauswahl möglich sein, reicht der Zugriff auf den aktuellen DataSource-Cursor nicht mehr aus. Um alle ausgewählten Datensätze der DataSource zu erhalten, muss diese mit einer Schleife unter Verwendung der Methoden "getFirst" und "getNext" durchlaufen werden. Hilfreich hierbei ist die Methode "anyMarked", mit welcher ermittelt werden kann ob mehrere Datensätze ausgewählt sind oder nicht.

Auch hierfür ein Beispiel:

void clicked()
{
   CustTable selectedCustTable;
   Common currentRecord;
   ;
   if (CustTable_ds.anyMarked()) //Es sind meherer Datensätze selektiert.
   {
      //Ersten selektierten Datensatz ermitteln.
      selectedCustTable = CustTable_ds.getFirst(1);

      while(selectedCustTable)
      {
         //Datenoperationen für den Datensatz ausführn.
         //Do something....
         info(selectedCustTable.AccountNum);

         //Nächsten selektieren Datensatz ermitteln.
         selectedCustTable = CustTable_ds.getNext();
      }
   }
   else //Nur ein Datensatz ist selektiert.
   {
      //Selektierten Datensatz ermitteln.
      currentRecord = CustTable_ds.cursor().data();
      selectedCustTable = CustTable_ds.cursor();

      //Datenoperationen für den Datensatz ausführen.
      //Do something....
      info(selectedCustTable.AccountNum);
   }

   //Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren   
   element.lockWindowUpdate(true);
   CustTable_ds.research();
   CustTable_ds.findRecord(currentRecord);
   CustTable_ds.refresh();
   element.lockWindowUpdate(false);
}

Der Quellcode des Beispiels:

Form_GridSelectedRecords.xpo (6.2 KB)

Wednesday, January 02, 2008 9:39:57 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [2] - Trackback
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 Thursday, December 27, 2007

Von Zeit zu Zeit ist es hilfreich sich den Abfragebefehl, der durch eine Query erzeugt wird, zur Laufzeit anzusehen.

Leider unterstützt der Debugger von Microsoft Dynamics AX das Debuggen von Querys nicht. Ein Datenbanktrace durchzuführen ist auch nicht immer sinnvoll, da man durch das Traceprotokoll keine direkte "Verbindung" von Abfragebefehl und Query einsehen kann.

Einen Workaround hierfür gibt es aber.

Die Methode "toString" einer Query DataSource gibt den Abfragbefehl, der durch die Query an die Datenbank geschickt wird, zurück. Dieser kann dann, durch die statischen Methoden des "Debug" Objekts, im Debuggers ausgegeben bzw. angezeigt werden.

Ein Beispiel:

debug::printDebug(query.dataSourceTable(tablenum(CustTable)).toString())

Weiterhin ist unter http://www.axaptapedia.com/DEV_QueryBrowser ein Tool für die Analyse von Querys erhältlich. Dieses Tool funktioniert ähnlich wie der Tablebrowser von Dynamics AX. Mit dem Tool können nicht nur der Abfragebefehl, der durch eine Query erstellt wird, sondern auch die von der Query ermittelten Daten betrachtet und ausgewertet werden.

Eine ausreichende Beschreibung zur Verwendung des Tool's ist ebenfalls auf Axaptapedia (siehe Link weiter oben) zu finden.

 

Thursday, December 27, 2007 3:40:11 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Wednesday, December 19, 2007

Einen ersten Ausblick auf die "neuen" Quellcodeverwaltungsfeatures in Microsoft Dynamics AX 5.0 zeigt der Screencast "Version control in MorphX" auf Channel9.

http://channel9.msdn.com/Showpost.aspx?postid=367024

Ich zitiere:
"This screencast is a preview of the version control system integration options in the next release of MorphX - the IDE of Dynamics AX.
It shows a side-by-side comparison of the integration options with Team Foundation Server, Visual Source Safe, and MorphX VCS. 
The latter is a simple, yet powerful alternative without any additional infrastructure requirements. The last half of the screencast gives a demonstration of MorphX VCS."

Durch die neuen Features die MorphX VCS mit sich bringt, sowie die Möglichkeit Visual Studio Team System, oder genauer der Team Foundation Server, (nicht nur) als Quellcodeverwaltung zu verwenden, sollte nun für jeden ein "passendes" Quellcodeverwaltungsystem bereit stehen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Fruergaard Pontoppidan (http://blogs.msdn.com/mfp/default.aspx) für diesen und die bisherigen Screencasts über Microsoft Dynamics AX. 

Wednesday, December 19, 2007 8:24:13 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, December 14, 2007

Die Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX enthält eine neue Funktion ("Nach Raster filtern" oder "Filter by Grid") mit der die Datenfilterung direkt in einem Grid ermöglicht wird.

Die Funktion "Nach Raster Filtern" kann entweder über die Tastenkombination "STRG + G", über die Symbolleiste oder den Menüpunkt "Bearbeiten - Filtern - Nach Raster filtern" aktiviert werden.

Das "Nach Raster filtern" ist per Standard deaktiviert und muss somit immer manuell durch den Benutzer aktiviert werden. Leider wird in den benutzerspezifischen Einstellungen für eine Maske nicht gespeichert ob das "Nach Raster filtern" aktiviert oder deaktiviert ist. Somit muss die Funktion, wenn diese verwendet werden soll, für jede Maske und nach jedem Schließen einer Maske erneut aktiviert werden.

Soll nun für eine Maske die Funktion "Nach Raster filtern" dauerhaft aktiviert sein, ist eine kleine Anpassung im Quelltext der Maske notwendig.

Als erstes muss die Eigenschaft "AutoDeclaration" für das Grid Control, bei welchem die Funktion "Nach Raster filtern" aktiviert werden soll, auf "Yes" gesetzt werden. Weiterhin muss die Methode "run" der Maske, nach dem Aufruf von "super", um diese Quellcodezeilen ergänzt werden:

Grid.enter();
this.task(2855);

"Grid" ist hierbei der Name des Grid Controls, für welches die Funktion "Nach Raster filtern" aktiviert werden soll.

Soll gleichzeitig noch ein Filter für die Datensätze aktiviert werden, erfolgt dies über die Ranges der Datasource-Querys. Hierbei kann wie gewohnt eine Range für die entsprechende Query definiert werden. Wird die Range für ein Feld gesetzt, welches in dem Grid Control angezeigt wird, wird der Wert der Range entsprechend in der "Filterzeile" angezeigt.

Friday, December 14, 2007 6:38:30 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, November 02, 2007

Man kann viel darüber lesen, dass es ab der Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX möglich ist auch mit .NET Objekten innerhalb von Dynamics AX zu arbeiten. Leider fehlt es oft an konkreten Beispielen, die einen ersten Überblick geben, wie man was machen muss.

Jeder der sich mit dem Thema schon einmal auseinander setzen musste, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eines dieser „Probleme“ gestoßen sein:

  • Wie kann ein Datum zwischen Dynamics AX und .NET ausgetauscht werden?
  • Wie kann die aktuelle Zeit an ein .NET Objekt übermittelt werden?
  • Wie rufe ich eigentlich Werte eines .NET Enums ab?

Diese Liste könnte man noch beliebig erweitern.

Damit man einen kleinen Anhaltspunkt hat, wie die „Arbeit“ mit .NET Objekten gehen kann, soll dies anhand des Beispiels „Anlegen eines Termins in Outlook“ vorgestellt werden.

Zuerst muss eine Referenz zur der .NET Assembly erstellt werden, welche im Weitern verwendet werden soll. Hierzu muss im AOT der Zweig „References“ gewählt werden und über das Kontextmenü „Verweis hinzufügen“ ausgewählt werden.

In der neuen Maske wird die Assembly ausgewählt zu der eine Referenz erstellt werden soll. Hierzu navigiert man zu der entsprechenden Assembly und wählt diese über „Auswählen“ aus. Mit dem Drücken von „OK“ werden zu den ausgewählten Assemblys die Referenzen erstellt.

Bei diesem Beispiel wurde eine Referenz zur Assembly „Microsoft.Office.Interop.Outlook“ erstellt.

Ab jetzt können alle .NET Objekte, die in dieser Assembly enthalten sind, in Dynamics AX verwendet werden.

Wie dies im Einzelnen geschieht kann dem folgenden Beispiel entnommen werden, wo demonstriert wird, wie man aus Dynamics AX heraus ein Outlook Termin erstellt werden kann.

static void CreateOutlookAppointment(Args _args)
{
   //.NET (CLR) Datentypen
   InteropPermission permission;
   Microsoft.Office.Interop.Outlook._Application outlookApplication;
   Microsoft.Office.Interop.Outlook._AppointmentItem outlookAppointment;
   Microsoft.Office.Interop.Outlook.OlItemType outlookItemType;
   System.DateTime appointmentStartTime;
   System.DateTime appointmentEndTime;

   //Dynamics AX Datentypen
   Date1980 startDate, endDate;
   TimeExpected startTime, endTime;
   ;
   permission = new InteropPermission(InteropKind::ClrInterop);
   if (permission == null)
   {
      return;
   }
   //”Unsichere” Aufrufe starten
   permission.assert();

   //Das Outlook Application Objekt instanzieren
   //(Beispiel für Erstellung eines .NET Klassenobjekts)
   outlookApplication = new Microsoft.Office.Interop.Outlook.ApplicationClass();

   //Gewünschten Outlook-Elementtyp auswählen
   //(Beispiel für Zuweisung eines .NET Enum Wertes)
   outlookItemType = ClrInterop::parseClrEnum('Microsoft.Office.Interop.Outlook.OlItemType', 'olAppointmentItem');

   //Gewünschten Outlook-Elemnttyp erstellen (Termin)
   outlookAppointment = outlookApplication.CreateItem(outlookItemType);

   //Den Betreff zuweisen
   //(Beispiel für Zuweisung eines "einfachen" Wertes)
   outlookAppointment.set_Subject("Ein Test aus Dynamics AX");

   startDate = str2Date("25.10.2007", 123);
   startTime = str2Time("10:30:00");
   //"Beginnt um" zuweisen
   //(Beispiel für Konvertierung Dynamics AX Datum/Zeit -> .NET DateTime)
   appointmentStartTime = System.Convert::ToDateTime(strfmt("%1 %2", startDate, time2str(startTime, 0, 0)));
   outlookAppointment.set_Start(appointmentStartTime);

   endDate = str2Date("26.10.2007", 123);
   endTime = str2Time("11:00:00");
   //"Endet um" zuweisen
   appointmentEndTime = System.Convert::ToDateTime(strfmt("%1 %2", endDate, time2str(endTime, 0, 0)));
   outlookAppointment.set_End(appointmentEndTime);

   //Den Termin speichern (ab jetzt ist der Termin in Outlook zu sehen)
   outlookAppointment.Save();

   //”Unsichere” Aufrufe beenden
   CodeAccessPermission::revertAssert();
}

Friday, November 02, 2007 6:06:11 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Thursday, October 25, 2007

Das Buchen von Aufträgen in Microsoft Dynamics AX geschieht über die Klasse „SalesFormLetter“ bzw. einer ihrer konkretisierten (abgeleiteten) Klassen. Jeder Buchungstyp (z.B. Bestätigung, Lieferschein, Rechnung) ist durch eine eigene Klasse abgebildet, welche von der Basisklasse „SalesFormLetter“ abgeleitet ist (siehe Abbildung).

Um einen Auftrag per Programmcode zu buchen, muss ein Objekt der Klasse „SalesFormLetter“ erstellt werden.

salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

Dies geschieht, wie Allgemein in Microsoft Dynamics AX üblich, über die “construct” Methode der Klasse. Als Parameter muss dieser Methode die gewünschte Art der Buchung (z.B. Bestätigung, Lieferschein, Rechnung) angegeben werden. Die „construct“ Methode erzeugt ein,der Buchungsart entsprechendes, Objekt und gibt dieses zurück (In diesem Fall wird ein „SalesFormLetter_Confirm“ Objekt erzeugt).
Die eigentliche Buchung wird über die Methode „update“ aufgerufen. Da dieser Methode alle für die Buchung notwendigen Daten als Parameter übergeben werden können, ist eine einzelne Zuweisung von z.B. dem Auftrag, welcher gebucht werden soll, nicht notwendig.

Hierzu ein Beispiel:

// --- Buchen ohne Ausdruck ---
static void PostingConfimation(Args _args)
{
   SalesFormLetter salesFormLetter;
   SalesTable salesTable;
   SalesId salesId;
   PrintJobSettings printJobSettings;
   ;
   //Angabe des Auftrags, welcher gebucht werden soll.
   salesId = "00423_036";
   salesTable = SalesTable::find(salesId);

   // Bestimmen des Buchungstyps durch Angabe des DocumentStatus
   salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

   //Buchen des Auftrags (aber nicht Drucken).
   salesFormLetter.update(salesTable,
                          SystemDateGet(),
                          SalesUpdate::All,
                          AccountOrder::None,
                          NoYes::No,
                          NoYes::No);
}

Bei diesem Beispiel ist gut zu sehen, dass für die Buchung eines Auftrags im Wesentlichen nur zwei Schritte notwendig sind.

  1. Über die Methode „construct“ ein dem Buchungstyp einsprechendes Objekt erzeugen.

  2. Über den Aufruf der Methode „update“ den Auftrag buchen.

Natürlich können auch noch umfangreichere oder etwas speziellere Buchungsszenarien mit der Klasse „salesFormLetter“ abgebildet werden. So ist es z.B. möglich, gleich bei der Buchung entsprechende Dokumente auszudrucken (einmal, mehrfach und in verschiedene Formate), die Maske für die Buchung zu öffnen (damit der Benutzer Einfluss auf die Buchung nehmen kann) oder die Buchung nicht direkt auszuführen, sondern diese für die Stapelverarbeitung bereit zu stellen.

Damit es nicht zu komplex wird, kurz noch ein Beispiel zum Buchung und gleichzeitigen ausdrucken entsprechender Dokumente.

// --- Buchen mit Ausdruck ---
static void PostingConfimation(Args _args)
{
   SalesFormLetter salesFormLetter;
   SalesTable salesTable;
   SalesId salesId;
   PrintJobSettings printJobSettings;
   ;
   //Angabe des Auftrags, welcher gebucht werden soll.
   salesId = "00423_036";
   salesTable = SalesTable::find(salesId);
   salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

   //Buchen des Auftrags und drucken (Druckmedium aus Std. Einstellung).
   salesFormLetter.update(salesTable,
                          SystemDateGet(),
                          SalesUpdate::All,
                          AccountOrder::None,
                          NoYes::No,
                          NoYes::Yes);

   //2ter Ausdruck.
   printJobSettings = new PrintJobSettings(salesFormLetter.printerSettingsFormletter(
                                                           PrintSetupOriginalCopy::Original));
   //Wohin möchten wir drucken (hier Datei).
   printJobSettings.setTarget(PrintMedium::File);

   //In welches Format soll gedruckt werden (hier PDF).
   printJobSettings.format(PrintFormat::PDF);
   printJobSettings.fileName(@"C:\Test_Order.pdf");

   //Übergabe der Druckoptionen an das SalesFormLetter Objekt.
   salesFormLetter.updatePrinterSettingsFormLetter(printJobSettings.packPrintJobSettings());

   salesFormLetter.printJournal();
}

Thursday, October 25, 2007 6:45:14 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Tuesday, October 16, 2007

Nicht nur in der Microsoft Dynamics AX Entwicklungsumgebung hat man die Möglichkeit mittels Drag & Drop Veränderungen vorzunehmen. Es ist recht einfach diese Funktion auch in der Applikation verfügbar zu machen. Hier gibt es im Standard nur sehr wenige Beispiele und die es gibt verwenden alle einen Tree oder eine List als Ziel.  Ich zeige diese Drag & Drop Funktion mit zwei Grids als Quelle und als Ziel anhand eines einfachen Beispiels.

Um diese Drag & Drop Funktion in einer Maske zu implementieren braucht es zuerst einmal zwei Datenquellen, eine als Quelle und eine als Ziel. Um die Daten auf der Maske anzuzeigen hab ich jeweils ein Grid gewählt. Als Beispiel hab ich einfach eine neue Maske erstellt, die als Datenquelle SalesLine (Zieldatenquelle) und Inventtable (Quelldatenquelle) beinhaltet. Die Anzeige der Daten spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.



Nun muss nur noch auf den Grid (SalesLineGrid und InventTableGrid) die Eigenschaft DragDrop auf „Manual“ gestellt werden um Drag & Drop zu aktivieren (Es gibt nur die Möglichkeit auf None oder Manual).




Nun kann man auf der Maske schon die Daten mittels Drag & Drop verschieben. Die Funktion zum Einfügen des Datensatzes aus der Quelle ins Ziel ist natürlich noch nicht vorhanden, man kann aber das optische Verhalten (Datensatz in ein anderes Grid ziehen) schon betrachten. 

Nun müssen noch einige Ereignisse überschrieben werden um die Funktion zu implementieren.

dragOver = hier wird festgelegt welche Aktion durchgeführt wird (Move, Copy, None).

  • Move = Mouse+SHIFT Taste (Default)
  • Copy = Mouse+STRG Taste

So kann z.B. festgelegt werden, das auf dem Grid “InventTableGrid” kein Drag&Drop möglich sein soll. Hierzu wird diese Methode wie folgt überschrieben.

public FormDrag dragOver(FormControl _dragSource, FormDrag _dragMode, int _x, int _y)
{
   FormDrag ret;

   // ret = super(_dragSource, _dragMode, _x, _y);
   // Kein Drag&Drop zulassen
   ret = FormDrag::None;

   return ret;
}

Es können hier natürlich alle möglichen Überprüfungen stattfinden um festzulegen, wann welche Option erlaubt/ nicht erlaubt ist. 

Um die Funktion nun abzuschließen fehlt nur noch das erzeugen des Datensatzes auf der Tabelle SalesLine. Hierzu wird die Method „Drop“ auf dem Grid „SalesLineGrid“ überschrieben.

Um Auftragspositionen aus den Artikelstamm anzulegen könnte die Methode so ausehen

public void drop(FormControl _dragSource, FormDrag _dragMode, int _x, int _y)
{
SalesLine sLine;

//Ist Quelle identisch mit aktuellem Grid (SalesLineGrid)
if (_dragSource.equal(this))
{
//TODO: Hier kann bspw. das Verschieben der Auftragsposition implementiert werden (LineNum)
}
//Ist Quelle InventTableGrid
else if (_dragSource.name() == InventTableGrid.name())
{
// Nur Aktion ausführen wenn Copy oder Move
if(_dragMode == FormDrag::Copy || _dragMode == FormDrag::Move)
{
sLine.initValue();
sLine.SalesId = SalesID.valueStr();
sLine.initFromSalesTable(SalesTable::find(salesLIne.SalesId));
sLine.ItemId = inventTable.ItemId;
sLine.initFromInventTable(InventTable);
sLine.createLine(NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes);
salesLine_ds.executeQuery();
}
}
super(_dragSource, _dragMode, _x, _y);
}


In der Maske kann nun aus dem Artikelstamm eine neue Auftragsposition mittels Drag & Drop erstellt werden. Hierfür habe ich noch eine Vorbelegung/ Einschränkung auf die Aufragsnummer vorgenommen um die Auftragsposition erzeugen zu können.

Die Drag & Drop Funktion kann nur von der Artikeltabelle zu den Auftragsposition durchgeführt werden. Umgekehrt funktioniert das nicht, was man auch optisch sehen kann. (Screenshots haben aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert)

Ein weiterer Vorteil bei der Drag & Drop Funktion ist, das Sie auch Maskenübergreifend funktioniert. Hierfür sind gar keine weiteren Änderungen notwendig. Es muss in der Drop Methode, wenn dort Überprüfungen stattfinden, nur der Ursprung auch erlaubt, bzw. mit berücksichtigt wurden sein.

Die gerade erstellte Maske lässt sich schon jetzt zweimal öffnen um dort von der einen zu der anderen Maske Daten mittels Drag & Drop zu übertragen (Inventtable -> SalesLine)

Durch kleine Änderungen kann diese Funktion auch aus der Artikelmaske ausgeführt werden.

Hierzu muss in der Artikelmaske einfach auf dem Grid DragDrop auf Manual gesetzt werden und die Drop Funktion in der neu erstellten Maske leicht angepasst werden.

Beispielprojekte für das einfache Drag&Drop innerhalb einer Maske und die kleine Erweiterung für das Drag&Drop aus der Artikelmaske herraus gibts auch wieder.

In der Maske "BOMDesigner" kann die Drag&Drop Funktion noch anhand einer Baumstruktur (FormTreeControl) als Quelle bewundert werden.

Beispiel SimpleDragAndDrop
Form_SimpleDragDrop.rar (1,99 KB)

Beispiel Projekt für Drag&Drop aus Artikelmaske in die Maske SimpleDragAndDrop
SharedProject_DragAndDropInventTable.rar (11,71 KB)
Tuesday, October 16, 2007 10:27:37 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback
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 Tuesday, September 18, 2007
Im letzten Artikel bin ich nur auf das lesen externer Datenquellen in Microsoft Dynamics AX eingegangen, diesesmal wird anhand eines kleine Beispiels eine externe Datenquelle befüllt.

static void ArtikelinExterneDatenquelleeinfuegen(Args _args)

{
CCADOConnection adoConnection;
CCADOCommand adoCommand;

Inventtable inventtable;
;
adoConnection = new CCADOConnection();
//ODBC-Connection
adoConnection.connectionString(strfmt("Dsn=%1",dsnName));
//Connection öffnen
adoConnection.open();

adoCommand = new CCADOCommand();
adoCommand.activeConnection(adoConnection);
//Alle Datensätze der Artikeltabelle
while select inventtable
{
// Neue Anweisung für das Einfügen des Datensatzes
adoCommand.commandText(strfmt("Insert into ExterneArtikelTabelle (Artikelkennung,Artikelname) values ('%1','%2')", inventtable.ItemId, inventtable.itemName));
// Anweisung ausführen
adoCommand.execute();
}
}

Das Erstellen der Verbindung ist identisch, nur habe ich die Klasse CCADOCommand anstelle von CCADORecordSet verwendet. Mit CCADOCommand können Manipulationen, wie das Einfügen oder das Löschen von Datensätzen, an externe Datenquellen vorgenommen werden.

Wenn man noch einen Schritt weiter gehen will kann auch die Tabelle vorher neu erstellt werden um diese dann nutzen zu können. Dies geschieht auch über SQL Befehle.

Hier nochmal ein Beispiel für das anlegen und befüllen einer Tabelle (Artikeltabelle mit den Feldern Artikelnummer und Artikelname).

static void ArtikelinExterneDatenquelleeinfuegen(Args _args)
{
CCADOConnection adoConnection;
CCADORecordSet adoRecordSet;
CCADOCommand adoCommand;
str sql;
Inventtable inventtable;
SysDictTable dictTable = new SysDicttable(inventTable.TableId);
SysDictField dictFieldID = new SysDictField(dicttable.id(), fieldnum(InventTable, ItemID));
SysDictField dictFieldName = new SysDictField(dicttable.id(), fieldnum(InventTable, ItemName));
;
//Neu Verbindung
adoConnection = new CCADOConnection();
adoConnection.connectionString(strfmt("Dsn=%1",dsnName));
adoConnection.open();

//Neu Command
adoCommand = new CCADOCommand();
adoCommand.activeConnection(adoConnection);

//Tabelle löschen wenn sie existiert
/*
sql = strfmt("DROP Table
IF EXISTS %1", dictTable.label());

adoCommand.commandText(sql);
adoCommand.execute();
*/

//Tabelle erzeugen
sql = strfmt("Create Table %1 (%2 %3(%4), %5 %6(%7))",
strrem(dictTable.label(), " "),
//Leerzeichen löschen
strrem(dictFieldID.label(), " "),
dictFieldID.baseType(),
//Datentyp festlegen
dictFieldID.stringLen(),//Größe festlegen
strrem(dictFieldName.label(), " "),
dictFieldName.baseType(),
dictFieldName.stringLen());

adoCommand.commandText(sql);
adoCommand.execute();

//Datensätze in die neue Tabelle schreiben
while select inventtable
{
sql = strfmt("Insert into %1 (%2,%3) values ('%4','%5')",
strrem(dictTable.label(), " "),
strrem(dictFieldID.label(), " "),
strrem(dictFieldName.label(), " "),
inventtable.ItemId,
inventtable.itemName);

adoCommand.commandText(sql);
adoCommand.execute();
}
}


Tuesday, September 18, 2007 9:39:45 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback


 Wednesday, September 12, 2007

Erhält man bei seiner täglich Arbeit die Fehlermeldung „Ein Befehl der Datendefinitionssprache kann nicht für () ausgeführt werden. Die SQL Datenbank hat einen Fehler gemeldet.“ oder auf englisch „cannot excecute a data definition language command on (). The SQL database has issued an error.” stellt sich einem meist eine große Hürde in den Weg, weil aus dieser Fehlermeldung nicht eindeutig zu erkennen ist, wo ein Fehler entstanden ist bzw. wieso der Fehler auftritt.

Durch Zufall bin ich drauf gestoßen, wie man genau diese Fehlermeldung produzieren kann und somit Rückschlüsse auf die Ursache des Fehlers schließen kann.

Das Folgende Vorgehen...

  1. Erstellen eines EDT’s vom Typ „string“ mit dem Namen „MY_BaseId“.
  2. Verwenden des EDT’s in einer Tabelle (Name:  MY_BaseTable).
  3. Erzeugen von mehreren Datensätzen in der Tabelle.
  4. Löschen des EDT’s „MY_BaseId“.
  5. Erstellen eines EDT’s vom Typ „real“ mit dem Namen „MY_BaseId“ (gleicher Name wie der gelöschte EDT vom Typ „string“ hatte).
  6. Kompilieren oder synchronisieren der Tabelle „MY_BaseTable“.

...ergibt die genannte Fehlermeldung.

Daraus ist zu schließen, dass der Fehler immer Auftritt, wenn der Typ eines vorhandenen EDT’s den bereits eine oder mehrere Tabellen verwenden, geändert wird.
Ich konnte die Fehlermeldung bzw. den Fehler aber nur reproduzieren, wenn die jeweilige Tabelle ein oder mehrere Datensätze enthielt. War in der Tabelle kein Datensatz vorhanden kam es nicht zu der Fehlermeldung.

Um besagten Fehler oder besagte Fehlermeldung zu beheben müssen entweder alle Datensätze in der Tabelle oder die Tabelle selbst gelöscht werden.

Wednesday, September 12, 2007 7:14:27 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [1] - Trackback
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 Monday, September 10, 2007
Ich habe in letzter Zeit ein sehr merkwürdiges Verhalten beim Verlassen von Microsoft Dynamics AX 4.01 feststellen müssen. Es kam beim Abmelden immer zum Absturz der Application Object Server (AOS) Instanz. Das war bei zwei unterschiedlichen Installationen zu beobachten.
Grund hierfür war das bei den aktuelle Applikationen der beiden AOS Instanzen eine Labeldatei (*.ald) gefehlt hatte. Diese fehlende Labeldatei hat dann beim Abmelden den Absturz verursacht.
Nach Neuanlage der fehlende Labeldatei kam es zu keinen Problemen mehr.

Monday, September 10, 2007 8:59:29 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [1] - Trackback


 Monday, September 03, 2007

Eine Bestellung umfasst in Microsoft Dynamics AX immer einen Datensatz der Tabelle „PurchTable“ und wenn die Bestellung einen Artikel enthält, auch einen Datensatz in der Tabelle „PurchLine“. Zusätzlich werden in Abhängigkeit von den Daten der Bestellung (Einmallieferant: Ja/Nein, Intercompany: Ja/Nein, etc.) zusätzliche Datensätze in anderen Tabellen erzeugt bzw. geändert. Beispielhaft sei hier die Tabelle „VendTable“ genannt. In dieser wird ein neuer Lieferant erstellt, wenn beim Erstellen der Bestellung angegeben wurde, dass es sich um einen Einmallieferanten handelt. Ein weiteres Beispiel wäre die Tabelle „MarkupTrans“ in der in Abhängigkeit von den Einstellungen für sonstige Zuschläge ebenfalls weitere Datensätze erzeugt werden.

Die Logik, die das Erstellen der einzelnen Datensätze der verschiedenen Tabellen steuert wird in Microsoft Dynamics AX durch die Klassen „PurchTableType“ (Abbildung 1) und „PurchLineType“ (Abbildung 2), sowie deren abgeleiteten Klassen abgebildet. Diese Klassen steuern das Verhalten bei Anlage, Änderung und Löschung einer Bestellung. Dies beinhaltet auch, welche Werte ein Feld bei welchem Bestellungstyp annehmen darf, was geschieht wenn ein Feld geändert wird, was wird wie gebucht und so weiter.

Diese Klassen werden von überschriebenen Methoden der Tabellen „PurchTable“ und „PurchLine“ aufgerufen. So ruft zum Beispiel die Methode „Insert“ der Tabelle „PurchTable“, die Methode „Insert“ der Klasse „PurchTableType“ auf. Abhängig vom Bestellungstyp wird über die Methode „construct“ bei der Initialisierung eines „PurchTableType“ Objekts gesteuert, welches konkrete Objekt erzeugt wird („PurchTableType_Purch“, „PurchTableType_ReturnItem“, etc.). Dies erfolgt in der Methode „type“ der Tabelle „PurchTable“ oder „PurchLine“. Unter anderem sind weiterhin die Methoden „Update“, „Delete“, „InitValue“, „ValidateField“ und „Delete“ auf die gleiche Weise überschrieben.
Ein Blick in die Methoden der Tabelle „PurchTable“ sollte dies verdeutlichen.

Somit ist die Logik, die für die Steuerung von Bestellungen in Microsoft Dynamics AX verantwortlich ist, vom Prinzip her vergleichbar mit der Logik welche die Aufträge „steuert“ (vergleiche hierzu: Microsoft Dynamics AX API – Teil 1 „Erstellen von Aufträgen“).

Deswegen ist das Erstellen einer Bestellung genau so einfach wie das Erstellen eines Auftrags. Um eine neue Bestellung zu erstellen muss im Wesentlichen nur:

  1. Eine neue Nummer des entsprechenden Nummernkreises gezogen werden.
  2. Die Methode „InitValue“ der Tabelle „PurchTable“ aufgerufen werden.
  3. Die Methode „InitFromVendTable“ der Tabelle „PurchTable“ mit Angabe des Lieferanten Datensatzes aufgerufen werden.
  4. Die Methode „Insert“ der Tabelle  „PurchTable“ aufgerufen werden.

Soll für diese gerade erzeugte Bestellung nun noch eine Artikelposition erzeugt werden, muss im Wesentlichen nur die Methode „CreateLine“ der Tabelle „PurchLine“, mit vorheriger Definition von Bestellungsnummer („PurchLine.PurchId“) und Artikelnummer („PurchLine.ItemId“), aufgerufen werden.

Hierzu ein Beispiel:

void createPurchTableAndLine()
{
   VendAccount vendAccount = "<yourVendAccount>";
   ItemId itemId = "<yourItemId>";

   PurchTable purchTable;
   PurchLine purchLine;
   NumberSeq numberSeq;
   InventTable inventTable;
   ;
   //Bestellungskopf (PurchTable)
   //Neue Bestellungsnummer aus Nummernkreis erzeugen
   NumberSeq = NumberSeq::newGetNumFromCode(
   PurchParameters::numRefPurchId().numberSequence);
   purchTable.PurchId = NumberSeq.num();

   //Bestellungskopf initialisieren
   purchTable.initValue();

   //Initialisierung der lieferantenspezifischen Bestellungsdaten
   purchTable.initFromVendTable(VendTable::find(vendAccount));

   //Bestellungskopf erstellen
   purchTable.insert();

   //Bestellungsposition (PurchLine)
   purchLine.clear();

   //Zuweisen von Bestellungsnummer und Artikelnummer
   purchLine.purchId = purchTable.PurchId;
   purchLine.ItemId = itemId;

   //Bestellungsposition erstellen (ruft PurchLine.insert auf)
   purchLine.createLine(NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes,
                        NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes);
}

Monday, September 03, 2007 8:02:32 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Saturday, August 25, 2007
Hin und wieder stösst man auf etwas ungewöhnliches. So geschehen vor einiger Zeit:
Es konnten zu einigen Aufträge, die Funktion "Aufträge zuordnen" nicht mehr aufgerufen werden, ohne das der Microsoft Axapta 3.0 Client abstürzt. Nach einigen Nachforschungen war die Fehlerursache klar. Die besagt Funktion erstellt für jeden zugeordneten Datensatz eine neue Einschränkung (nur in Microsoft Axapta 3.0 (welche Service Packs betroffen sind kann ich leider nicht sagen), diese Funktion wurde in Microsoft Dynamics AX 4.0 bereits überarbeitet, sodass es hier nicht mehr zu Fehlern kommen kann). Bei sehr vielen neu erzeugten Einschränkungen hat das dann zum Absturz des Clients geführt.

Folgende Grenzwerte (in Microsoft Axapta 3.0) konnte ich ermitteln:

Anzahl von Einschränkungen (Ranges) die einen Absturz des Axapta Clients verursachen: ab ~1475
Anzahl von Einschränkungen (Ranges) die "nur" eine interne Axapta Fehlermeldung auslösen: ab ~475

In Microsoft Dynamics AX 4.0 konnte ich auch bei mehr als 1475 Einschränkungen keinen Absturz provozieren, es erscheint nur eine Fehlermeldung.

*Alle hier beschriebenen Einschränkungen (Ranges) wurden auf demselben Tabellenfeld vorgenommen.

Saturday, August 25, 2007 8:07:30 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback


 Friday, August 17, 2007

Ein Auftrag umfasst in Microsoft Dynamics AX immer einen Datensatz in der Tabelle „SalesTable“ (Auftragskopf) und wenn der Auftrag einen Artikel enthält (Auftragsposition), auch einen Datensatz in der Tabelle „SalesLine“. Zusätzlich werden in Abhängigkeit von den Daten des Auftrags (Einmalkunde: Ja/Nein, Intercompany: Ja/Nein, etc.) zusätzliche Datensätze in anderen Tabellen erzeugt bzw. geändert. Beispielhaft sei hier die Tabelle „CustTable“ genannt. In dieser wird ein neuer Kunde erstellt, wenn beim Erstellen des Auftrags angegeben wurde, dass es sich um einen Einmalkunden handelt. Ein weiteres Beispiel wäre die Tabelle „MarkupTrans“ in der in Abhängigkeit von den Einstellungen für Sonstige Zuschläge ebenfalls weitere Datensätze erzeugt werden.

Die Logik, die das Erstellen der einzelnen Datensätze der verschiedenen Tabellen steuert (die so genannte Geschäftslogik) wird in Microsoft Dynamics AX durch die Klassen „SalesTableType“ (Abbildung 1) und „SalesLineType“ (Abbildung 2), sowie deren abgeleiteten Klassen abgebildet. Diese Klassen steuern das Verhalten bei Anlage, Änderung und Löschung eines Auftrags. Dies beinhaltet auch, welche Werte ein Feld bei welchem Auftragstyp annehmen darf, was geschieht wenn ein Feld geändert wird, was wird wie gebucht und so weiter.

Diese Klassen werden von überschriebenen Methoden der Tabellen „SalesTable“ und „SalesLine“ aufgerufen. So ruft zum Beispiel die Methode „Insert“ der Tabelle „SalesTable“, die Methode „Insert“ der Klasse „SalesTableType“ auf. Abhängig vom Auftragstyp wird über die Methode „construct“ bei der Initialisierung eines „SalesTableType“ Objekts gesteuert, welches konkrete Objekt erzeugt wird („SalesTableType_Sales“, „SalesTableType_ItemReq“, etc.).
Unter anderem sind weiterhin die Methoden „Update“, „Delete“, „InitValue“, „ValidateField“ und „Delete“ auf die gleiche Weise überschrieben. Ein Blick in die Methoden der Tabelle „SalesTable“ oder „SalesLine“ sollte dies verdeutlichen.

Somit gestaltet sich das Erstellen eines neuen Auftrags sehr einfach, da die gesamte Geschäftslogik die hinter einem Auftrag steht, automatisch aufgerufen wird.

Um einen neuen Auftrag zu erstellen muss im Wesentlichen nur

  1. Eine neue Nummer des entsprechenden Nummernkreises gezogen werden.
  2. Die Methode „InitValue“ der Tabelle „SalesTable“ aufgerufen werden.
  3. Die Kundennummer zugewiesen werden.
  4. Die Methode „InitFromCustAccount“ der Tabelle „SalesTable“ aufgerufen werden.
  5. Die Methode „Insert“ der Tabelle  „SalesTable“ aufgerufen werden.

Soll für diesem gerade erzeugten Auftrag nun noch eine Artikelposition erzeugt werden, muss im Wesentlichen nur die Methode „CreateLine“ der Tabelle „SalesLine“, mit vorheriger Definition von Auftragsnummer („SalesLine.SalesId“) und Artikelnummer („SalesLine.ItemId“), aufgerufen werden.

Hierzu ein Beispiel:

void createSalesTableAndLine()
{
   AccountNum custAccount = <yourCustAccount>;
   ItemId itemId = <yourItemId>;

   SalesTable salesTable;
   SalesLine salesLine;
   NumberSeq NumberSeq;
   ;
   //Auftragskopf (SalesTable)
   //Neue Auftragsnummer aus Nummernkreis erzeugen
   NumberSeq = NumberSeq::newGetNumFromCode(
   SalesParameters::numRefSalesId().numberSequence);
   salesTable.SalesId = NumberSeq.num();

   //Auftragskopf initialisieren
   salesTable.initValue();
   salesTable.CustAccount = custAccount;

   //Initialisierung der kundenspezifischen Auftragsdaten
   salesTable.initFromCustTable();

   //Auftragskopf erstellen
   salesTable.insert();

   //Auftragsposition (SalesLine)
   salesLine.clear();

   //Zuweisen von Auftragsnummer und Artikelnummer
   salesLine.SalesId = salesTable.SalesId;
   salesLine.ItemId = itemId;

   //Auftragsposition erstellen (ruft SalesLine.insert auf)
   salesLine.createLine(NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes,
                        NoYes::Yes, NoYes::Yes);
}

Friday, August 17, 2007 3:47:28 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Wednesday, August 08, 2007

Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, ob es nicht möglich sei, die SQL Server Reporting Services Berichte auch ohne Umweg über einen Browser direkt aus dem Dynamics AX 4.0 Menü aufzurufen.

Leider ist dies im Standard nicht möglich.
So habe ich mich entschlossen ein kleines Tool hierfür zu schreiben.

Mit der SSRS Berichtsviewer Erweitung können nun die SQL Server Reporting Services Berichte direkt aus dem Dynamics AX 4.0 Menü geöffnet werden. Dadurch kann eine einfachere und vor allem durchgängigere Benutzung von Berichten innerhalb von Dynamics AX 4.0 gewährleistet werden, da es für den Benutzer keine Unterschiede mehr zwischen dem Aufruf von Dynamics AX 4.0 Berichten und SQL Server Reporting Services Berichten gibt.


Innerhalb von Dynamics AX 4.0 werden die SQL Server Reporting Services Berichte in einem neuen Berichtsviewer gerendert und dargestellt.


Die SSRS Berichtsviewer Erweiterung für Dynamics AX 4.0 - Version 0.1 kann hier herunter geladen werden:
SSRSReportingExtension_V0.1.zip (403,96 KB)

Der Downlaod enthält eine Anleitung zur Verwendung.
Sollten dennoch einige Fragen durch die Anleitung nicht beantwortet werden können, bitte ich diese über die Kommentarfunktion zu stellen. Gleiches gilt auch für Bugs oder Featurewünsche für kommende Versionen.

Wednesday, August 08, 2007 2:53:22 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback


 Saturday, August 04, 2007

Manchmal ist es hilfreich beim Debuggen eines Codeblocks zusätzliche Informationen im Debugger auszugeben. 
Dies kann zum Beispiel der aktuelle Wert eines Tabellenfelds sein.

Ebenfalls ist es machmal hilfreich, zusätliche Überprüfungen von Werten einzelner Variablen oder Tabellenfeldern durchzuführen, wenn der jeweilige Codeblock im Debugger ausgeführt wird.

Hierzu ein Beispiel: 

CustTable custTable;
;
while select custTable
{
   //Den Kundennamen im Debuggerfenster ausgeben.
   debug::printDebug(custTable.Name);

   //Information in einem beliebigen Debugger-Info-Tab ausgeben.
   debug::printTab(DebugPrintTab::Method, "Aufruf einer Methode");

   //Eine Überprüfung eines Wertes durchführen (nur im Debug-Mode).
   debug::assert(CustTable.Name != nullValue(CustTable.Name));

   info(custTable.Name);
}

Alle "Debug::" Anweisungen werden nur beachtet/ausgeführt, wenn der Code im Debugger ausgeführt wird (gesetzter Breakpoint). Wird der Code "normal" ausgeführt, wird in dem Beispiel nur die "info()" Anweisung ausgeführt.

Saturday, August 04, 2007 1:55:55 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Tuesday, July 17, 2007

Manchmal ist es notwendig eine Abfrage (Query) über den Quellcode zu manipulieren um dort bspw. Einschränkungen vorzubelegen. Am häufigsten ist mir das in letzter Zeit bei Berichten passiert, es ist aber auch schon vorgekommen das ich komplette Abfragen in Tabellen abgespeichert habe um diese später nochmals benutzen bzw. manipulieren zu können. In beiden Fällen bin ich dabei auf die gleichen Probleme gestossen.

Möchte man Abfragen (bspw. In Berichten) mittels Quellcode manipulieren kann es Aufgrund der Nutzungsdaten zu Problemen in der Anzeige und in der Ausführung der Abfrage kommen. Denn trotz manueller Änderung an der Abfrage werden beim Aufruf des Dialoges der Abfrage noch die Nutzungsdaten des letzten Aufrufes der aktuellen Abfrage genommen/ geladen. Das führt dann dazu das die Veränderungen nicht angezeigt oder beim Ausführen benutzt werden, sondern genau die Einschränkungen/ Einstellungen die auch im Dialog erscheinen.

Um das zu verhindern können mittels der Klasse SysQueryRun noch zusätzliche Einstellungen getroffen werden. Hierzu wird eine neue Instanz von SysQueryRun angelegt, die mit der aktuellen Abfrage initialisiert wird.

Mittels

sysQueryRun.promptLoadLastUsedQuery(false);

wird festgelegt, dass die Nutzungsdaten des letzten Aufrufes nicht vorbelegt bzw. verwendet werden. Somit hat man nun die Möglichkeit die Abfrage mittels Quellcode zu manipulieren, ohne das es hier zu Problemen der Nutzungsdaten kommt, da diese nicht mehr berücksichtigt werden.

Im Bericht kann das beispielsweise so aussehen

public void init()
{
    SysQueryRun sysQueryRun;

    super();

    element.query().dataSourceNo(1).addRange(fieldnum(Tabelle, Feld)).value("NeuerWert");

    sysQueryRun = new SysQueryRun(element.query());

    sysQueryRun.promptLoadLastUsedQuery(false);

    element.queryRun(sysqueryRun);
}

Weitere nette Möglichkeiten bieten noch folgende Methoden
  • sysQueryRun.promptAllowSave(boolean); - speichern der Abfrage erlauben
  • sysQueryRun.promptShowSorting(boolean); - Sortierung anzeigen
  • sysQueryRun.promptAllowAddRange(QueryAllowadd); - Hinzufügen neuer Einschränkungen erlauben
  • sysQueryRun.promptAllowAddSorting(QueryAllowadd); - Hinzufügen neuer Sortierungen erlauben
  • sysQueryRun.promptAllowAddDataSource(boolean); - Hinzufügen neuer Tabellen erlauben#
  • sysQueryRun.promptShowReset(boolean); - Zurücksetzten der Abfrage
  • sysQueryRun.promptSaveQueryPrUser(boolean);

Da SysQueryRun von QueryRun abgeleitet ist, kann SysQueryRun von jeder Standardquery initialisiert werden um dann die erweiterten Funktionen von SysQueryRun nutzen zu können.

Noch eine kleine Besonderheit, die mir bei den Berichten und deren Aufruf aufgefallen ist:
Wird der Bericht direkt (ohne MenuItem) aufgerufen erhält man immer die Originalen inkl. der per Quellcode getroffenen Einschränkungen angezeigt. Wir der Bericht aber über ein MenuItem aufgerufen erhält man die zu letzt vom Benutzer inkl. der per Quellcode getroffenen Einschränkungen/ Einstellungen. Dabei werden die evtl. vorhandenen Einstellung überschrieben, wenn auf vorhandene Element zugriffen wird (findRange (Wert wird überschrieben) anstelle von addRange (alter Wert wird beibehalten und ein neuer hinzugefügt)). Somit gehen in diesem Fall nicht alle vom Benutzer festgelegten Einstellungen verloren.


Tuesday, July 17, 2007 4:21:13 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #