...feel the spirit of Microsoft Dynamics AX RSS 2.0
 Monday, April 14, 2008

Um die FormDataSource einer Form anzusprechen benutzt man das Suffix _ds. So erhält man in der Maske CustTable mit

CustTable_ds

den Zugriff auf die FormDatasource der CustTable.

Es gibt aber noch andere Suffixe, die nicht so häufig verwendet werden und mir bis dato auch unbekannt waren.
So erhält man mit dem Suffix _q oder _qr Zugriff auf die Query oder QueryRun der aktuellen FormDataSource.

Das heisst, das mit

CustTable_q

die Query der FormDataSource CustTable und mit

CustTable_qr

die QueryRun der FormDataSource CustTable direkt angesprochen wird.

Hiermit kann man sich also verschiedene Deklarationen oder Zuweisungen sparen und hat direkten Zugriff auf diese Objekte.

  • FormDataSource = Zugriff auf den Datensatzpuffer
  • FormDataSouceName_DS = Zugriff auf FormDataSource
  • FormDataSourceName_Q = Zugriff auf Query der FormDataSource
  • FormDataSourceName_QR = Zugriff auf QueryRun der FormDataSource
Monday, April 14, 2008 9:52:06 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [3] - Trackback


 Saturday, April 12, 2008

Das Erstellen von Produktionsaufträgen sollte an sich kein Problem darstellen. Leider ist dem nicht ganz so.

Anders als in anderen Modulen (z.B. Aufträge) von Dynamics AX, existiert hierfür keine Klassenstruktur, welche die entsprechenden Funktionen bereit stellt.
Der Dynamics AX Standard erstellt Produktionsaufträge immer über die Maske „ProdTableCreate“. Es gibt aber Situationen, wo für die Erstellung eines Produktionsauftrages keine Maske verwendet werden kann. Ein Beispiel hierfür könnte eine Schnittstelle sein, welche über eine Textdatei die zu produzierenden Waren einließt und entsprechende Produktionsaufträge im System generiert.

Die Frage ist nun, wie erstellt man Produktionsaufträge per Quellcode, damit diese auch „richtig“ im System erzeugt werden (inkl. Stückliste, Arbeitsplan und Lagerbuchung).

  • Zuerst muss der Produktionsauftrag mit den Daten des zu produzierenden Artikels initialisiert werden.
  • Weiterhin müssen Produktionsmenge und Lieferdatum festgelegt werden.
  • Ebenfalls sind die zu verwendende Stückliste und der Arbeitsplan zu definieren.
  • Und als letzter Schritt muss der Produktionsauftrag noch erzeugt werden.

Hierbei gilt es aber zu beachten, dass die Erstellung (Speichern in der Datenbank) nicht mit der Methode „insert“ der Tabelle „ProdTable“ geschieht, sondern dass hierfür die Klasse „ProdTableType“ und deren Methode „insert“ verwendet wird. Nur so wird die entsprechende Lagerbewegung / Lagerbuchung im System erzeugt und wenn notwendig Referenzen zu einem Verkaufsauftrag oder einer anderen Produktion hinterlegt.

Um dies zu veranschaulichen ein kurzes Beispiel, in welchem ein neuer Produktionsauftrag erstellt wird.

static void CreateProductionOrder(Args _args)
{
    //Die zu produzierende Menge
    ProdQtySched productionQty = 1;
    //Der zu produzierende Artikel
    ItemId productionItem = "Artikelnummer";

    ProdTable prodTable;
    InventTable inventTable;
    ;
    inventTable = InventTable::find(productionItem);

    //Initialisierung des Produktionsauftrags
    prodTable.initValue();
    prodTable.ItemId = inventTable.ItemId;
    prodTable.initFromInventTable(inventTable);

    //Lieferdatum festlegen
    prodTable.DlvDate = today();

    prodTable.QtySched = productionQty;
    prodTable.RemainInventPhysical = prodTable.QtySched;

    //Die zu verwendende Stückliste und Arbeitsplan bestimmen
    prodTable.initRouteVersion();
    prodTable.initBOMVersion();

    //Produktionsauftrag erstellen
    prodTable.type().insert();
}

Selbstverständlich sind auch weitere Angaben bei der Erstellung des Produktionsauftrags möglich.
Z.B. kann ein Produktionsauftrag auch aus einer Verkaufsauftragsposition erzeugt werden (bei Verwendung der Methode "initFromSalesLine").

Saturday, April 12, 2008 2:30:59 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Friday, April 04, 2008

Mit Hilfe von SysDictClass kann man wertvolle Erkenntnisse über Klassen gewinnen und abfragen.
Ich habe einige Dinge, die ich am häufigsten gebrauche, anhand einfacher Beispiele zusammengetragen.

Dieses kleine Stück Quellcode ermittelt alle abgeleiteten Klassen der Klasse FormControl.

SysDictClass formCtrlClss;
ListEnumerator listEnumerator;
;

formCtrlClss = new SysDictClass(classnum(FormControl));

listEnumerator = formCtrlClss.extendedBy().getEnumerator();

while (listEnumerator.moveNext())
{
formCtrlClss = new SysDictClass(listEnumerator.current());
print formCtrlClss.name();
}
pause;

Diese Funktionalität wird auch im Standard von Microsoft Dynamics AX verwendet, um alle möglichen Funktionen der Stabelverarbeitung abzufragen/ zu ermitteln.

Man kann natürlich auch ermitteln, von welcher Klasse(n) die aktuelle Klasse abgeleitet ist.

SysDictClass dictClass = new SysDictClass(classnum(SalesFormLetter_Invoice));
;
while (dictClass.extend())
{
dictClass = new SysDictClass(dictClass.extend());
print dictClass.name();
}
pause;

Um zu ermitteln, ob eine Klasse von einer bestimmten Klasse abgeleitet wurde, muss folgendes geschrieben werden.

SysDictClass dictClass = new SysDictClass(classnum(SalesFormLetter_Invoice));
;
// Überprüfen ob die Klasse von der Klasse Object abgeleitet ist
print dictClass.isExtending(classnum(Object));
// Überprüfen ob die Klasse von der Klasse FormControl abgeleitet ist
print dictClass.isExtending(classnum(FormControl));
pause;

Es kann auch auf die Methoden der Klasse zugegriffen werden.

SysDictClass dictClass = new SysDictClass(classnum(SalesFormLetter_Invoice));
;
//Statische Methode der Klasse SalesFormLetter_Invoice aufrufen, wenn vorhanden
if (dictClass.hasStaticMethod("Description"))
print dictClass.callStatic("Description");

//Methode der Klasse SalesFormLetter_Invoice aufrufen, wenn vorhanden
if (dictClass.hasObjectMethod("canGoBatchJournal"))
print dictClass.callObject("canGoBatchJournal", dictClass.makeObject());

pause;

Das ist nur ein Teil der Funktionen, die ich persönlich am Wichtigsten empfinde und hin und wieder benötige.

Friday, April 04, 2008 9:01:19 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback


 Tuesday, April 01, 2008

Heute habe ich eine Email erhalten, in der folgendes zu lesen war:

"...Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, Ihnen den Microsoft MVP Award 2008 verleihen zu können..."

Mir wurde der MVP für Microsoft Dynamics AX verliehen. Wow!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern der Microsoft Dynamics AX Community bedanken, die es überhaupt ermöglich haben, dass mir dieser Titel verliehen wurde.
Besonderen Dank möchte ich an Helmut Wimmer [axaptafreak] und Mathias Füßler [jinx, meinen Co-Autor, oder bin ich seiner? :-)] aussprechen, die mich immer tatkräftig unterstützt haben.

Natürlich werde ich jetzt nicht aufhören, weiterhin Hilfestellung bei Fragen zum Thema Dynamics AX zu geben. Ich sehe diese Auszeichnung als Ansporn, mich auch weiterhin aktiv in der gesamten Dynamics AX Community zu beteiligen.

 

Nochmals, danke an euch alle.

Tuesday, April 01, 2008 9:44:51 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [1] - Trackback
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 Thursday, March 27, 2008

In Foren, Newsgroups oder auch in persönlichen Gesprächen ergibt sich oft die Frage, wo man anfangen soll/kann um den Umgang mit Microsoft Dynamics AX zu lernen.

Gerade für Einsteiger oder Anfänger ist es machmal schwer, die Informationen zu finden, die gerade benötigt werden. Dank der Dynamics AX Community, welche zum Glück immer größer und besser wird, stellt das Internet mit seinen vielen Dynamics AX Blogs, Foren, Newsgroups und nicht zuletzt dem Microsoft Dynamics AX Developer Center eine sehr gut Informationsquelle dar.

Trotzdem hört man oft die Frage, ob es denn keine Bücher über Microsoft Dynamics AX gibt. Um etwas mehr Klarheit zu schaffen, welche Bücher über Microsoft Dynamics AX erhältlich sind, hier eine Liste aller Bücher die mir bekannt sind:

Thursday, March 27, 2008 8:00:07 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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 Wednesday, February 27, 2008

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass FormControls, die zur Laufzeit direkt auf dem Design der Form erzeugt wurden, sich meisst am rechten Rand befinden.

Sollen diese FormControls nun aber nicht am Rechten, sondern am Linken Rand erscheinen, kann man dieses natürlich schon beim Erzeugen dieser Controls mittels

FormGroupControl.leftMode(FormLeft::LeftEdge) 

festlegen.

Die Probleme treten dann auf, wenn mehrere FormControls erzeugt werden und diese am Linken Rand erscheinen sollen.

Werden nun alle FormControls mit FormControl.leftMode(FormLeft::leftEdge) an den Linken Rand verschoben, erhält man dann unter Umständen erstaunliche Ergebnisse – nur nicht die Gewünschten.

Mit Hilfe der Methode

FormControl.moveControl(int _controlId [, int _insertAfterId = 0])

kann jedes Control an eine beliebige Stelle verschoben werden. Der Übergabeparameter ist hier die ID des zu verschiebenen FormControls. Diese Methode ist nur bei Container Controls, wie FormGroupControl, FormGridControl oder auf dem Design der Form verfügbar.

Wird nur 

ÜbergeordneteFormControl.moveControl(ControlIDderzuveschiebenenControl)

verwendet, wird das Control nur nach links (an die erste Position des Übergeordneten Controls) verschoben.

Soll das FormControl hinter einem bestimmten FormControl innerhalb desselben übergeordneten FormControls platziert werden, wird

Übergeordnete.moveControl(ControlIDderzuveschiebenenControl, ControlIDhinterDerdieControlangefügtwerdensoll)

benutzt.

Mit .moveControl() können auch FormControls in das übergeordnete Control eingefügt werden, die vorher nicht in dem übergeordneten Control enthalten waren. 

Anbei eine einfache Form, die schon ein FromGroupControl mit zwei Controls enthält,  bei der zur Laufzeit zwei neue Controls hinzugefügt werden und die mittels Button nach links verschoben werden.

FormDynamicControlsMove.zip (2,55 KB)
Wednesday, February 27, 2008 8:40:13 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [2] - Trackback


 Tuesday, February 12, 2008

In Kürze soll ein neues Buch über Microsoft Dynamics AX erscheinen. Im Schwerpunkt soll es sich mit dem Thema Qualitätssicherung beschäftigen. Titel des Buchs ist "Quality Assurance for Dynamics AX-Based ERP Solutions".

Ein Auszug der einzelnen Themenpunkte:

  • Customization Best Practices backed by theory
  • Learn rapidly how to test Dynamics AX applications
  • Verify Industry Builder Initiative-compliance of ERP software
  • Get ready-made testing templates
  • Code, design, and test a quality Dynamics AX-based ERP solution

     

    Genaueres über das Buch kann man hier erfahren.

  • Tuesday, February 12, 2008 8:10:36 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Saturday, January 26, 2008

    Das Buchen von Bestellungen in Microsoft Dynamics AX geschieht über die Klasse „PurchFormLetter“ bzw. einer ihrer konkretisierten (abgeleiteten) Klassen. Jeder Buchungstyp (z.B. Bestätigung oder Rechnung) ist durch eine eigene Klasse abgebildet, welche von der Basisklasse „PurchFormLetter“ abgeleitet ist (siehe Abbildung).

    Abbildung 1 - Klassenhierarchie der Klasse „PurchFormLetter“

    Vergleicht man die Klassenhierarchie der „PurchFormLetter“ Klassen mit der Klassenhierarchie der „SalesFormLetter“ Klassen, so ist zu erkennen, dass auch das Buchen von Bestellungen vom Prinzip her genau so funktioniert wie das Buchen von Aufträgen (Vergleiche hierzu: Microsoft Dynamics AX API – Teil 3 „Buchen von Aufträgen“).

    Deswegen sind auch für das Buchen von Bestellungen im Wesentlichen nur zwei Schritte notwendig.

    1. Über die Methode „construct“ der Klasse „PurchFormLetter“ ein dem Buchungstyp einsprechendes Objekt erzeugen.
    2. Über den Aufruf der Methode „update“ die Bestellung buchen.

    Hierzu ein Beispiel (Buchen des Lieferscheins für eine Bestellung):

    static void PurchPostPackingSlip(Args _args)
    {
       PurchFormLetter purchFormLetter;
       PurchTable purchTable;
       PurchId purchId;
       Num packingSlipId;
       ;
       //Angabe der Bestellung, für welche der Lieferschein gebucht werden soll.
       purchId = "00244_049";
       purchTable = PurchTable::find(purchId);

       //Bestimmen des Buchungstyps durch Angabe des DocumentStatus (Lieferschein).
       purchFormLetter = PurchFormLetter::construct(DocumentStatus::PackingSlip);

       //Festlegen der externen Lieferscheinnummer.
       packingSlipId = "EXT-100155L";

       //Buchen des Lieferscheins.
       purchFormLetter.update(purchTable,
                              packingSlipId,
                              SystemDateGet(),
                              PurchUpdate::All,
                              AccountOrder::Auto,
                              NoYes::No,
                              NoYes::No,
                              NoYes::No,
                              NoYes::No);
    }

    Einziger Unterschied zu den Auftragsbuchen ist, dass bei der Buchung einer Bestellung die „externe“ Nummer des Belegs (Lieferscheinnummer, Rechnungsnummer, etc.) angegeben werden muss.

    Analog zu den Auftragsbuchen, sind auch beim Buchen von Bestellungen umfangreichere oder etwas speziellere Buchungsszenarien möglich (Vergleiche hierzu: Microsoft Dynamics AX API – Teil 3 „Buchen von Aufträgen“).

    Saturday, January 26, 2008 3:12:18 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Thursday, January 17, 2008

    Alexei Eremenko hat auf seinem Blog einige Artikel über die kommende Version von Microsoft Dynamics AX und dessen neue Features veröffentlicht. Da diese leider in Russich geschrieben sind, hier eine kurze Zusammenfassung:

    • Aus Microsoft Dynamics AX 5.0 wird Microsoft Dynamics AX 2009.
    • Geänderte Benutzeroberfläche (Office 2007 Style, inkl. Ribbon's).
    • Neue "Funktion" Rollcenter, die dem Benutzer schnellen Zugriff auf die, für seine Arbeit, relevanten Daten geben soll.  
    • Unterstützung des UNION Befehl's für SQL Abfragen, bei Verwendung der Query-Klassen.
    • Neuer Exception-Typ "DublicateKeyException" zur Ausnahmebehandlung wenn ein Datensatz schon besteht.
    • Die SQL DML bulk Anweisungen erlauben die Verwendung von Inner- und Outer-Joins.
    • Zugriff auf das Ergebnis der "update_recordset" Anweisung, um zu bestimmen wie viele Datensätze durch die Operation geändert wurden.
    • CrossCompany-Unterstützung für Datenbankabfragen (Daten aus unterschiedlichen Mandaten können in einer SQL Anweisung behandelt werden).

    Wer die orginalen Artikel einmal selber lesen möchte, findet die einzelnen Blog-Posts hier:
    (Die Links verweisen auf die Übersetzung der Artikel ins Englische)

    Thursday, January 17, 2008 8:07:08 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Tuesday, January 15, 2008

    Wird in einem Bericht die Fetch Methode überschrieben sollte man drauf achten, dass die Standardfunktionen auch noch richtig funktionieren. Ein gutes Beispiel hier sind die Einstellungen im Seitenbereich.

     

    Wird in der Fetch Methode nicht super() aufgerufen und mit einer individuellen Abfrage gearbeitet, welche die Daten dem Bericht übergibt, werden die Einstellungen in der Gruppe "Seitenbereich" meist ignoriert. Es werden dann zwar nur die angebenden Seiten gedruckt, die Abfrage wird aber weiter durchgeführt. Das führt dann dazu, dass immer abgewartet werden muss bis die komplette Abfrage ausgeführt wurde, obwohl man evtl. nur einen kleinen Bruchteil der Daten (wie z.B. die erste Seite) benötigt.

    Das kann man ganz einfach verhindern indem in der Fetch Methode abgefragt wird, ob die Daten an den Bericht gesendet wurden. Hierzu wird die send(...) Methode benutzt.

    public boolean fetch()
    {
    Query queryBuild;
    QueryRun queryRunBuild;
    InventTrans iTrans;
    ;
    if (this.prompt())
    {
       queryBuild = this.query();
       queryRunBuild = new QueryRun(queryBuild);

       while (queryRunBuild.next())
       {
       iTrans = queryRunBuild.get(tablenum(InventTrans));

       // Wurde der aktuelle Datensatz ausgeben
       if (!this.send(iTrans))
          return true;
       }
    }
    return true;
    }

    Es muss also immer überprüft werden, ob die Daten gedruckt werden oder nicht. Das passiert mit:

    if (!this.send(meineDaten))
       return true;

    Tuesday, January 15, 2008 11:30:17 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback


     Wednesday, January 02, 2008

    Für ein Grid-Control kann über die Einstellung "MultiSelect" gesteuert werden, od dieses Control die Auswahl von mehr als einem Datensatz erlaubt.

    Gültige Einstellungen sind:
    Yes - Es können mehrere Datensätze ausgewählt werden.
    No - Es kann immer nur ein Datensatz ausgewählt werden.

    GridSelectedOneRecord
    Auswahl eines Datensatzes

    GridSelectedMultipleRecords
    Auswahl mehrerer Datensätze

    Zugriff auf die aktuelle Selektion (einer oder mehrere) erhält man wie folgt beschrieben:

    Ist nur ein Datensatz markiert, bzw. soll mit einfacher Auswahl gearbeitet werden (MultiSelect = No), kann der ausgewählte Datensatz über den aktuellen DataSource-Cursor der Grid-Control DataSource ermittelt werden.
    Der DataSource-Cursor steht immer auf dem zu letzt ausgewählten Datensatz eines Grid-Control's.

    Beispiel:

    void clicked()
    {
       //CustTable ist die DataSource des Grid-Controls 
       ;
       //Datenoperationen für den Datensatz ausführen.
       //Do something....
       info(CustTable.AccountNum);   

       //Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren
       element.lockWindowUpdate(true);
       CustTable_ds.research();
       element.lockWindowUpdate(false);
    }

    Soll eine Mehrfachauswahl möglich sein, reicht der Zugriff auf den aktuellen DataSource-Cursor nicht mehr aus. Um alle ausgewählten Datensätze der DataSource zu erhalten, muss diese mit einer Schleife unter Verwendung der Methoden "getFirst" und "getNext" durchlaufen werden. Hilfreich hierbei ist die Methode "anyMarked", mit welcher ermittelt werden kann ob mehrere Datensätze ausgewählt sind oder nicht.

    Auch hierfür ein Beispiel:

    void clicked()
    {
       CustTable selectedCustTable;
       Common currentRecord;
       ;
       if (CustTable_ds.anyMarked()) //Es sind meherer Datensätze selektiert.
       {
          //Ersten selektierten Datensatz ermitteln.
          selectedCustTable = CustTable_ds.getFirst(1);

          while(selectedCustTable)
          {
             //Datenoperationen für den Datensatz ausführn.
             //Do something....
             info(selectedCustTable.AccountNum);

             //Nächsten selektieren Datensatz ermitteln.
             selectedCustTable = CustTable_ds.getNext();
          }
       }
       else //Nur ein Datensatz ist selektiert.
       {
          //Selektierten Datensatz ermitteln.
          currentRecord = CustTable_ds.cursor().data();
          selectedCustTable = CustTable_ds.cursor();

          //Datenoperationen für den Datensatz ausführen.
          //Do something....
          info(selectedCustTable.AccountNum);
       }

       //Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren   
       element.lockWindowUpdate(true);
       CustTable_ds.research();
       CustTable_ds.findRecord(currentRecord);
       CustTable_ds.refresh();
       element.lockWindowUpdate(false);
    }

    Der Quellcode des Beispiels:

    Form_GridSelectedRecords.xpo (6.2 KB)

    Wednesday, January 02, 2008 9:39:57 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [2] - Trackback
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     Thursday, December 27, 2007

    Von Zeit zu Zeit ist es hilfreich sich den Abfragebefehl, der durch eine Query erzeugt wird, zur Laufzeit anzusehen.

    Leider unterstützt der Debugger von Microsoft Dynamics AX das Debuggen von Querys nicht. Ein Datenbanktrace durchzuführen ist auch nicht immer sinnvoll, da man durch das Traceprotokoll keine direkte "Verbindung" von Abfragebefehl und Query einsehen kann.

    Einen Workaround hierfür gibt es aber.

    Die Methode "toString" einer Query DataSource gibt den Abfragbefehl, der durch die Query an die Datenbank geschickt wird, zurück. Dieser kann dann, durch die statischen Methoden des "Debug" Objekts, im Debuggers ausgegeben bzw. angezeigt werden.

    Ein Beispiel:

    debug::printDebug(query.dataSourceTable(tablenum(CustTable)).toString())

    Weiterhin ist unter http://www.axaptapedia.com/DEV_QueryBrowser ein Tool für die Analyse von Querys erhältlich. Dieses Tool funktioniert ähnlich wie der Tablebrowser von Dynamics AX. Mit dem Tool können nicht nur der Abfragebefehl, der durch eine Query erstellt wird, sondern auch die von der Query ermittelten Daten betrachtet und ausgewertet werden.

    Eine ausreichende Beschreibung zur Verwendung des Tool's ist ebenfalls auf Axaptapedia (siehe Link weiter oben) zu finden.

     

    Thursday, December 27, 2007 3:40:11 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Wednesday, December 19, 2007

    Einen ersten Ausblick auf die "neuen" Quellcodeverwaltungsfeatures in Microsoft Dynamics AX 5.0 zeigt der Screencast "Version control in MorphX" auf Channel9.

    http://channel9.msdn.com/Showpost.aspx?postid=367024

    Ich zitiere:
    "This screencast is a preview of the version control system integration options in the next release of MorphX - the IDE of Dynamics AX.
    It shows a side-by-side comparison of the integration options with Team Foundation Server, Visual Source Safe, and MorphX VCS. 
    The latter is a simple, yet powerful alternative without any additional infrastructure requirements. The last half of the screencast gives a demonstration of MorphX VCS."

    Durch die neuen Features die MorphX VCS mit sich bringt, sowie die Möglichkeit Visual Studio Team System, oder genauer der Team Foundation Server, (nicht nur) als Quellcodeverwaltung zu verwenden, sollte nun für jeden ein "passendes" Quellcodeverwaltungsystem bereit stehen.

    Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Fruergaard Pontoppidan (http://blogs.msdn.com/mfp/default.aspx) für diesen und die bisherigen Screencasts über Microsoft Dynamics AX. 

    Wednesday, December 19, 2007 8:24:13 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Friday, December 14, 2007

    Die Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX enthält eine neue Funktion ("Nach Raster filtern" oder "Filter by Grid") mit der die Datenfilterung direkt in einem Grid ermöglicht wird.

    Die Funktion "Nach Raster Filtern" kann entweder über die Tastenkombination "STRG + G", über die Symbolleiste oder den Menüpunkt "Bearbeiten - Filtern - Nach Raster filtern" aktiviert werden.

    Das "Nach Raster filtern" ist per Standard deaktiviert und muss somit immer manuell durch den Benutzer aktiviert werden. Leider wird in den benutzerspezifischen Einstellungen für eine Maske nicht gespeichert ob das "Nach Raster filtern" aktiviert oder deaktiviert ist. Somit muss die Funktion, wenn diese verwendet werden soll, für jede Maske und nach jedem Schließen einer Maske erneut aktiviert werden.

    Soll nun für eine Maske die Funktion "Nach Raster filtern" dauerhaft aktiviert sein, ist eine kleine Anpassung im Quelltext der Maske notwendig.

    Als erstes muss die Eigenschaft "AutoDeclaration" für das Grid Control, bei welchem die Funktion "Nach Raster filtern" aktiviert werden soll, auf "Yes" gesetzt werden. Weiterhin muss die Methode "run" der Maske, nach dem Aufruf von "super", um diese Quellcodezeilen ergänzt werden:

    Grid.enter();
    this.task(2855);

    "Grid" ist hierbei der Name des Grid Controls, für welches die Funktion "Nach Raster filtern" aktiviert werden soll.

    Soll gleichzeitig noch ein Filter für die Datensätze aktiviert werden, erfolgt dies über die Ranges der Datasource-Querys. Hierbei kann wie gewohnt eine Range für die entsprechende Query definiert werden. Wird die Range für ein Feld gesetzt, welches in dem Grid Control angezeigt wird, wird der Wert der Range entsprechend in der "Filterzeile" angezeigt.

    Friday, December 14, 2007 6:38:30 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Friday, November 02, 2007

    Man kann viel darüber lesen, dass es ab der Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX möglich ist auch mit .NET Objekten innerhalb von Dynamics AX zu arbeiten. Leider fehlt es oft an konkreten Beispielen, die einen ersten Überblick geben, wie man was machen muss.

    Jeder der sich mit dem Thema schon einmal auseinander setzen musste, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eines dieser „Probleme“ gestoßen sein:

    • Wie kann ein Datum zwischen Dynamics AX und .NET ausgetauscht werden?
    • Wie kann die aktuelle Zeit an ein .NET Objekt übermittelt werden?
    • Wie rufe ich eigentlich Werte eines .NET Enums ab?

    Diese Liste könnte man noch beliebig erweitern.

    Damit man einen kleinen Anhaltspunkt hat, wie die „Arbeit“ mit .NET Objekten gehen kann, soll dies anhand des Beispiels „Anlegen eines Termins in Outlook“ vorgestellt werden.

    Zuerst muss eine Referenz zur der .NET Assembly erstellt werden, welche im Weitern verwendet werden soll. Hierzu muss im AOT der Zweig „References“ gewählt werden und über das Kontextmenü „Verweis hinzufügen“ ausgewählt werden.

    In der neuen Maske wird die Assembly ausgewählt zu der eine Referenz erstellt werden soll. Hierzu navigiert man zu der entsprechenden Assembly und wählt diese über „Auswählen“ aus. Mit dem Drücken von „OK“ werden zu den ausgewählten Assemblys die Referenzen erstellt.

    Bei diesem Beispiel wurde eine Referenz zur Assembly „Microsoft.Office.Interop.Outlook“ erstellt.

    Ab jetzt können alle .NET Objekte, die in dieser Assembly enthalten sind, in Dynamics AX verwendet werden.

    Wie dies im Einzelnen geschieht kann dem folgenden Beispiel entnommen werden, wo demonstriert wird, wie man aus Dynamics AX heraus ein Outlook Termin erstellt werden kann.

    static void CreateOutlookAppointment(Args _args)
    {
       //.NET (CLR) Datentypen
       InteropPermission permission;
       Microsoft.Office.Interop.Outlook._Application outlookApplication;
       Microsoft.Office.Interop.Outlook._AppointmentItem outlookAppointment;
       Microsoft.Office.Interop.Outlook.OlItemType outlookItemType;
       System.DateTime appointmentStartTime;
       System.DateTime appointmentEndTime;

       //Dynamics AX Datentypen
       Date1980 startDate, endDate;
       TimeExpected startTime, endTime;
       ;
       permission = new InteropPermission(InteropKind::ClrInterop);
       if (permission == null)
       {
          return;
       }
       //”Unsichere” Aufrufe starten
       permission.assert();

       //Das Outlook Application Objekt instanzieren
       //(Beispiel für Erstellung eines .NET Klassenobjekts)
       outlookApplication = new Microsoft.Office.Interop.Outlook.ApplicationClass();

       //Gewünschten Outlook-Elementtyp auswählen
       //(Beispiel für Zuweisung eines .NET Enum Wertes)
       outlookItemType = ClrInterop::parseClrEnum('Microsoft.Office.Interop.Outlook.OlItemType', 'olAppointmentItem');

       //Gewünschten Outlook-Elemnttyp erstellen (Termin)
       outlookAppointment = outlookApplication.CreateItem(outlookItemType);

       //Den Betreff zuweisen
       //(Beispiel für Zuweisung eines "einfachen" Wertes)
       outlookAppointment.set_Subject("Ein Test aus Dynamics AX");

       startDate = str2Date("25.10.2007", 123);
       startTime = str2Time("10:30:00");
       //"Beginnt um" zuweisen
       //(Beispiel für Konvertierung Dynamics AX Datum/Zeit -> .NET DateTime)
       appointmentStartTime = System.Convert::ToDateTime(strfmt("%1 %2", startDate, time2str(startTime, 0, 0)));
       outlookAppointment.set_Start(appointmentStartTime);

       endDate = str2Date("26.10.2007", 123);
       endTime = str2Time("11:00:00");
       //"Endet um" zuweisen
       appointmentEndTime = System.Convert::ToDateTime(strfmt("%1 %2", endDate, time2str(endTime, 0, 0)));
       outlookAppointment.set_End(appointmentEndTime);

       //Den Termin speichern (ab jetzt ist der Termin in Outlook zu sehen)
       outlookAppointment.Save();

       //”Unsichere” Aufrufe beenden
       CodeAccessPermission::revertAssert();
    }

    Friday, November 02, 2007 6:06:11 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Thursday, October 25, 2007

    Das Buchen von Aufträgen in Microsoft Dynamics AX geschieht über die Klasse „SalesFormLetter“ bzw. einer ihrer konkretisierten (abgeleiteten) Klassen. Jeder Buchungstyp (z.B. Bestätigung, Lieferschein, Rechnung) ist durch eine eigene Klasse abgebildet, welche von der Basisklasse „SalesFormLetter“ abgeleitet ist (siehe Abbildung).

    Um einen Auftrag per Programmcode zu buchen, muss ein Objekt der Klasse „SalesFormLetter“ erstellt werden.

    salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

    Dies geschieht, wie Allgemein in Microsoft Dynamics AX üblich, über die “construct” Methode der Klasse. Als Parameter muss dieser Methode die gewünschte Art der Buchung (z.B. Bestätigung, Lieferschein, Rechnung) angegeben werden. Die „construct“ Methode erzeugt ein,der Buchungsart entsprechendes, Objekt und gibt dieses zurück (In diesem Fall wird ein „SalesFormLetter_Confirm“ Objekt erzeugt).
    Die eigentliche Buchung wird über die Methode „update“ aufgerufen. Da dieser Methode alle für die Buchung notwendigen Daten als Parameter übergeben werden können, ist eine einzelne Zuweisung von z.B. dem Auftrag, welcher gebucht werden soll, nicht notwendig.

    Hierzu ein Beispiel:

    // --- Buchen ohne Ausdruck ---
    static void PostingConfimation(Args _args)
    {
       SalesFormLetter salesFormLetter;
       SalesTable salesTable;
       SalesId salesId;
       PrintJobSettings printJobSettings;
       ;
       //Angabe des Auftrags, welcher gebucht werden soll.
       salesId = "00423_036";
       salesTable = SalesTable::find(salesId);

       // Bestimmen des Buchungstyps durch Angabe des DocumentStatus
       salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

       //Buchen des Auftrags (aber nicht Drucken).
       salesFormLetter.update(salesTable,
                              SystemDateGet(),
                              SalesUpdate::All,
                              AccountOrder::None,
                              NoYes::No,
                              NoYes::No);
    }

    Bei diesem Beispiel ist gut zu sehen, dass für die Buchung eines Auftrags im Wesentlichen nur zwei Schritte notwendig sind.

    1. Über die Methode „construct“ ein dem Buchungstyp einsprechendes Objekt erzeugen.

    2. Über den Aufruf der Methode „update“ den Auftrag buchen.

    Natürlich können auch noch umfangreichere oder etwas speziellere Buchungsszenarien mit der Klasse „salesFormLetter“ abgebildet werden. So ist es z.B. möglich, gleich bei der Buchung entsprechende Dokumente auszudrucken (einmal, mehrfach und in verschiedene Formate), die Maske für die Buchung zu öffnen (damit der Benutzer Einfluss auf die Buchung nehmen kann) oder die Buchung nicht direkt auszuführen, sondern diese für die Stapelverarbeitung bereit zu stellen.

    Damit es nicht zu komplex wird, kurz noch ein Beispiel zum Buchung und gleichzeitigen ausdrucken entsprechender Dokumente.

    // --- Buchen mit Ausdruck ---
    static void PostingConfimation(Args _args)
    {
       SalesFormLetter salesFormLetter;
       SalesTable salesTable;
       SalesId salesId;
       PrintJobSettings printJobSettings;
       ;
       //Angabe des Auftrags, welcher gebucht werden soll.
       salesId = "00423_036";
       salesTable = SalesTable::find(salesId);
       salesFormLetter = SalesFormLetter::construct(DocumentStatus::Confirmation);

       //Buchen des Auftrags und drucken (Druckmedium aus Std. Einstellung).
       salesFormLetter.update(salesTable,
                              SystemDateGet(),
                              SalesUpdate::All,
                              AccountOrder::None,
                              NoYes::No,
                              NoYes::Yes);

       //2ter Ausdruck.
       printJobSettings = new PrintJobSettings(salesFormLetter.printerSettingsFormletter(
                                                               PrintSetupOriginalCopy::Original));
       //Wohin möchten wir drucken (hier Datei).
       printJobSettings.setTarget(PrintMedium::File);

       //In welches Format soll gedruckt werden (hier PDF).
       printJobSettings.format(PrintFormat::PDF);
       printJobSettings.fileName(@"C:\Test_Order.pdf");

       //Übergabe der Druckoptionen an das SalesFormLetter Objekt.
       salesFormLetter.updatePrinterSettingsFormLetter(printJobSettings.packPrintJobSettings());

       salesFormLetter.printJournal();
    }

    Thursday, October 25, 2007 6:45:14 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Axel Kühn  #    Comments [0] - Trackback
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     Tuesday, October 16, 2007

    Nicht nur in der Microsoft Dynamics AX Entwicklungsumgebung hat man die Möglichkeit mittels Drag & Drop Veränderungen vorzunehmen. Es ist recht einfach diese Funktion auch in der Applikation verfügbar zu machen. Hier gibt es im Standard nur sehr wenige Beispiele und die es gibt verwenden alle einen Tree oder eine List als Ziel.  Ich zeige diese Drag & Drop Funktion mit zwei Grids als Quelle und als Ziel anhand eines einfachen Beispiels.

    Um diese Drag & Drop Funktion in einer Maske zu implementieren braucht es zuerst einmal zwei Datenquellen, eine als Quelle und eine als Ziel. Um die Daten auf der Maske anzuzeigen hab ich jeweils ein Grid gewählt. Als Beispiel hab ich einfach eine neue Maske erstellt, die als Datenquelle SalesLine (Zieldatenquelle) und Inventtable (Quelldatenquelle) beinhaltet. Die Anzeige der Daten spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.



    Nun muss nur noch auf den Grid (SalesLineGrid und InventTableGrid) die Eigenschaft DragDrop auf „Manual“ gestellt werden um Drag & Drop zu aktivieren (Es gibt nur die Möglichkeit auf None oder Manual).




    Nun kann man auf der Maske schon die Daten mittels Drag & Drop verschieben. Die Funktion zum Einfügen des Datensatzes aus der Quelle ins Ziel ist natürlich noch nicht vorhanden, man kann aber das optische Verhalten (Datensatz in ein anderes Grid ziehen) schon betrachten. 

    Nun müssen noch einige Ereignisse überschrieben werden um die Funktion zu implementieren.

    dragOver = hier wird festgelegt welche Aktion durchgeführt wird (Move, Copy, None).

    • Move = Mouse+SHIFT Taste (Default)
    • Copy = Mouse+STRG Taste

    So kann z.B. festgelegt werden, das auf dem Grid “InventTableGrid” kein Drag&Drop möglich sein soll. Hierzu wird diese Methode wie folgt überschrieben.

    public FormDrag dragOver(FormControl _dragSource, FormDrag _dragMode, int _x, int _y)
    {
       FormDrag ret;

       // ret = super(_dragSource, _dragMode, _x, _y);
       // Kein Drag&Drop zulassen
       ret = FormDrag::None;

       return ret;
    }

    Es können hier natürlich alle möglichen Überprüfungen stattfinden um festzulegen, wann welche Option erlaubt/ nicht erlaubt ist. 

    Um die Funktion nun abzuschließen fehlt nur noch das erzeugen des Datensatzes auf der Tabelle SalesLine. Hierzu wird die Method „Drop“ auf dem Grid „SalesLineGrid“ überschrieben.

    Um Auftragspositionen aus den Artikelstamm anzulegen könnte die Methode so ausehen

    public void drop(FormControl _dragSource, FormDrag _dragMode, int _x, int _y)
    {
    SalesLine sLine;

    //Ist Quelle identisch mit aktuellem Grid (SalesLineGrid)
    if (_dragSource.equal(this))
    {
    //TODO: Hier kann bspw. das Verschieben der Auftragsposition implementiert werden (LineNum)
    }
    //Ist Quelle InventTableGrid
    else if (_dragSource.name() == InventTableGrid.name())
    {
    // Nur Aktion ausführen wenn Copy oder Move
    if(_dragMode == FormDrag::Copy || _dragMode == FormDrag::Move)
    {
    sLine.initValue();
    sLine.SalesId = SalesID.valueStr();
    sLine.initFromSalesTable(SalesTable::find(salesLIne.SalesId));
    sLine.ItemId = inventTable.ItemId;
    sLine.initFromInventTable(InventTable);
    sLine.createLine(NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes, NoYes::Yes);
    salesLine_ds.executeQuery();
    }
    }
    super(_dragSource, _dragMode, _x, _y);
    }


    In der Maske kann nun aus dem Artikelstamm eine neue Auftragsposition mittels Drag & Drop erstellt werden. Hierfür habe ich noch eine Vorbelegung/ Einschränkung auf die Aufragsnummer vorgenommen um die Auftragsposition erzeugen zu können.

    Die Drag & Drop Funktion kann nur von der Artikeltabelle zu den Auftragsposition durchgeführt werden. Umgekehrt funktioniert das nicht, was man auch optisch sehen kann. (Screenshots haben aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert)

    Ein weiterer Vorteil bei der Drag & Drop Funktion ist, das Sie auch Maskenübergreifend funktioniert. Hierfür sind gar keine weiteren Änderungen notwendig. Es muss in der Drop Methode, wenn dort Überprüfungen stattfinden, nur der Ursprung auch erlaubt, bzw. mit berücksichtigt wurden sein.

    Die gerade erstellte Maske lässt sich schon jetzt zweimal öffnen um dort von der einen zu der anderen Maske Daten mittels Drag & Drop zu übertragen (Inventtable -> SalesLine)

    Durch kleine Änderungen kann diese Funktion auch aus der Artikelmaske ausgeführt werden.

    Hierzu muss in der Artikelmaske einfach auf dem Grid DragDrop auf Manual gesetzt werden und die Drop Funktion in der neu erstellten Maske leicht angepasst werden.

    Beispielprojekte für das einfache Drag&Drop innerhalb einer Maske und die kleine Erweiterung für das Drag&Drop aus der Artikelmaske herraus gibts auch wieder.

    In der Maske "BOMDesigner" kann die Drag&Drop Funktion noch anhand einer Baumstruktur (FormTreeControl) als Quelle bewundert werden.

    Beispiel SimpleDragAndDrop
    Form_SimpleDragDrop.rar (1,99 KB)

    Beispiel Projekt für Drag&Drop aus Artikelmaske in die Maske SimpleDragAndDrop
    SharedProject_DragAndDropInventTable.rar (11,71 KB)
    Tuesday, October 16, 2007 10:27:37 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  Mathias Füßler  #    Comments [0] - Trackback
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     Tuesday, September 18, 2007
    Im letzten Artikel bin ich nur auf das lesen externer Datenquellen in Microsoft Dynamics AX eingegangen, diesesmal wird anhand eines kleine Beispiels eine externe Datenquelle befüllt.

    static void ArtikelinExterneDatenquelleeinfuegen(Args _args)

    {
    CCADOConnection adoConnection;
    CCADOCommand adoCommand;

    Inventtable inventtable;
    ;
    adoConnection = new CCADOConnection();
    //ODBC-Connection
    adoConnection.connectionString(strfmt("Dsn=%1",dsnName));
    //Connection öffnen
    adoConnection.open();

    adoCommand = new CCADOCommand();
    adoCommand.activeConnection(adoConnection);
    //Alle Datensätze der Artikeltabelle
    while select inventtable
    {
    // Neue Anweisung für das Einfügen des Datensatzes
    adoCommand.commandText(strfmt("Insert into ExterneArtikelTabelle (Artikelkennung,Artikelname) values ('%1','%2')", inventtable.ItemId, inventtable.itemName));
    // Anweisung ausführen
    adoCommand.execute();
    }
    }

    Das Erstellen der Verbindung ist identisch, nur habe ich die Klasse CCADOCommand anstelle von CCADORecordSet verwendet. Mit CCADOCommand können Manipulationen, wie das Einfügen oder das Löschen von Datensätzen, an externe Datenquellen vorgenommen werden.

    Wenn man noch einen Schritt weiter gehen will kann auch die Tabelle vorher neu erstellt werden um diese dann nutzen zu können. Dies geschieht auch über SQL Befehle.

    Hier nochmal ein Beispiel für das anlegen und befüllen einer Tabelle (Artikeltabelle mit den Feldern Artikelnummer und Artikelname).

    static void ArtikelinExterneDatenquelleeinfuegen(Args _args)
    {
    CCADOConnection adoConnection;
    CCADORecordSet adoRecordSet;
    CCADOCommand adoCommand;
    str sql;
    Inventtable inventtable;
    SysDictTable dictTable = new SysDicttable(inventTable.TableId);
    SysDictField dictFieldID = new SysDictField(dicttable.id(), fieldnum(InventTable, ItemID));
    SysDictField dictFieldName = new SysDictField(dicttable.id(), fieldnum(InventTable, ItemName));
    ;
    //Neu Verbindung
    adoConnection = new CCADOConnection();
    adoConnection.connectionString(strfmt("Dsn=%1",dsnName));
    adoConnection.open();

    //Neu Command
    adoCommand = new CCADOCommand();
    adoCommand.activeConnection(adoConnection);

    //Tabelle löschen wenn sie existiert
    /*
    sql = strfmt("DROP Table
    IF EXISTS