Die Benamung von Tabellenfeldern erfolgt über Labels, die in der Feldeigenschaft "Label" festgelegt werden. Diese Benamung wird immer angezeigt, wenn das Feld in der Applikation angezeigt wird. Es gibt in den Eigenschaften der Tabellenfelder noch die Eigenschaft "GroupPrompt", die die Benamung in Masken festlegt, wenn das Feld innerhalb einer Gruppe angezeigt wird.

Die hinterlegte Benamung in der Eigenschaft GroupPrompt wird immer dann verwendet, wenn das Feld in einer Gruppe dargestellt wird. Das können Tabellenfeldgruppen oder Gruppen, die in Forms erzeugt wurden, sein.

Manchmal ist es möglich, dass beim Starten des Microsoft Dynamics AX 4.0 Clients eine oder meherer Fehlermeldungen in einem Infolog-Fenster ausgegeben werden.
Diese Fehlermeldung könnten z.B. "Corrupted ini file" sein.
Die große Frage ist nun, woher kommt diese Fehlermeldung bzw. wodurch wird diese erzeugt. Leider ist die Fehlermeldung, welche im Ereignisprotokoll gefunden werden kann, meist auch nicht besonders hilfreich.
Sollten solche, eher unerklärlichen Fehlermeldungen beim Starten des Dynamics AX Client ausgegeben werden, lohnt sich oft ein Blick in die Systemkonfiguration, welche über Verwaltung, Einstellungen, System, Konfiguration aufgerufen werden kann.
Der Grund für diese Fehlermeldung könnte die aktivierte Telefonieintegration des CRM Moduls sein. Wird diese deaktiviert, sollte die Fehlermeldung nicht mehr erzeugt werden.
Wenn bei der Entwicklung mit Microsoft Dynamics AX 4.0 die Quellcodeverwaltung mittels Visual SourceSafe 2005 eingeschaltet wurde, besteht die Möglichkeit einzelne Versionen eines Objekts miteinander zu vergleichen.
Hierbei kann es aber bei einer "ungünstigen" Konfiguration des lokal Repository-Verzeichnisses sein, dass bei einem Vergleich von zwei Objektversionen die Fehlermeldung "Fehler: Fortsetzen nicht möglich" ausgegeben wird.
Diese Fehlermeldung wird immer erzeugt, wenn sich das lokale Repository-Verzeichnis und das Verzeichnis, in dem die temporären Internetdateien (Temporary Internet Files) gespeichert werden, nicht auf der gleichen Partition (Datenträger) befinden.
Beispiel:
Ordner der Temporary Internet Files = C:\Dokumente und Einstellungen\UserXY\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files Ordner des lokalen Repositories = D:\VSSRepository\Test
-> Die Fehlermeldung wird ausgegeben.
Ordner der Temporary Internet Files = C:\Dokumente und Einstellungen\UserXY\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files Ordner des lokalen Repositories = C:\VSSRepository\Test
-> Die Fehlermeldung wird nicht ausgegeben und der Versionvergleich funktioniert problemlos.
Dieses Problem wird durch ein Update für Visual SourceSafe 2005 behoben. Es empfiehlt sich, bei Verwendung der Quellcodeverwaltung mit Visual SourceSafe 2005 als VC-System, dieses Update einzuspielen.
Die Eigenschaften von FormControls, wie heightMode und widthMode werden im Form Designer über Enums gesetzt. Leider hat man hier mittels X++ Probleme, denn es wird bei der Verwendung dieser Methoden nicht angegeben um welchem Enum es sich handelt. Das hat zufolge, dass man immer wieder probieren muss, um die gewünschte Eigenschaft richtig zu setzten. Desweiteren ist so auch der Quellcode schlechter lesbar. Der Aufruf sieht normal so aus:
FormControl.heightMode(1);
Besser ist es, wenn man sprechende Parameter mit dem richtigen Enum verwendet
FormControl.heightMode(FormHeight::ColumnHeight); Mögliche Optionen:
FormHeight::Auto FormHeight::ColumnHeight Ähnlich sieht der Parameter bei widthMode aus, nur wird hier der Enum FormWidth genutzt.
FormControl.witdthMode(FormWidth::ColumnHeight); Mögliche Optionen:
FormWidth::Auto FormWidth::ColumnHeight Wie schon bei den letzten beiden Eigenschaft kann man bei TopMode auch nur raten, was mittels X++ übergeben werden muss.
FormControl.TopMode(0); Besser ist, wenn auch hier ein sprechender Parameter mit dem richtigen Enum verwendet wird.
FormControl.TopMode(FormTop::Auto);
Mögliche Optionen:
FormTop::Auto FormTop::ButtomEdge FormTop::Center FormTop::TopEdge
Bei FormGroupControls gibt es die Eigenschaft frameOptionButton, auch hier tritt dasselbe Problem auf.
FormControl.frameOptionButton(0); Der Enum lautet hier FormFrameOptionButton und ermöglicht somit die korrekte Zuweisung oder besser lesbaren Quellcode zu schreiben.
FormControl.frameOptionButton(FormFrameOptionButton::None); Mögliche Optionen:
FormFrameOptionButton::None FormFrameOptionButton::Hide FormFrameOptionButton::Check FormFrameOptionButton::Radio Es kommt nicht nur bei FormControls zu dieser Art von Problemen. Bei QueryRanges gibt es die Eigenschaft Status, auch hier kann es beim Setzen zu Schwierigkeiten dieser Eigenschaft mittels X++ kommen.
QueryBuildRange.Status(0); Besser ist auch hier den sprechenden Parameter mit dem Richtigen Enum zu verwenden.
QueryBuildRange.Status(RangeStatus::Hidden); Mögliche Optionen:
RangeStatus::Hidden RangeStatus::Locked RangeStatus::Open Das waren erstmal die Sachen, die mir noch in Erinnerung sind. Es gibt wahrscheinlich einige andere Stellen, bei denen es Schwierigkeiten bereitet, den richtigen Parameter zu wählen. Ich habe mit den genannten Enums bisher positive Erfahrungen sammeln können, ob es aber wirklich die Richtigen sind, wird man wohl nicht in Erfahrung bringen können.
Für jede Tabelle können Systemfelder wie Erstellt von, Geändert von, Erstellungsdatum, Erstellungszeit oder Änderungsdatum von Dynamics AX aktiviert werden. Diese Felder werden durch Dynamics AX automatisch gefüllt. Wird zum Beispiel ein neuer Datensatz erzeugt, füllt Dynamics AX die Systemfelder mit den entsprechenden Daten.
Es gibt aber Situationen wo man selber Einfuß auf die Werte dieser Felder nehmen muss. Ein Beispiel hierfür könnte eine Datenübernahme sein, bei der die Informationen über den Ersteller oder das Erstellungsdatum des Datensatzes nicht verloren gehen dürfen.
Wie dies gehen kann zeigt dieses kleine Beispiel:
YourTable table; ; ttsbegin;
//can only be called on server tier. -> method must be executed on server tier. new SkipAOSValidationPermission().assert(); table.skipAosValidation(true);
table.YourField = "Value";
table.overwriteSystemfields(true);
//set your own values for the system fields. table.(fieldnum(Table1, ModifiedDate)) = today() - 2; table.(fieldnum(Table1, CreatedDate)) = today() - 5; table.(fieldnum(Table1, CreatedBy)) = "TEST";
table.insert(); ttscommit;
table.skipAosValidation(false);
Allerdings können die Systemfelder nur beim Erstellen eines neuen Datensatzes "von Hand" festgelegt werden.
Wie das Ändern von Werten der Systemfelder bei bereits bestehenden Datensätzen geht demonstriert die Klasse "BatchRun", Methode "runJob" und "finishJob". Kurz gesagt wird genau genommen der Datensatz nicht geändert, sondern es werden nur die Daten des bestehenden Datensatzes in den neuen Datensatz kopiert (mit newBuffer = oldBuffer.data()) und dann wie bereits beschrieben die Systemfelder mit eigenen Werten befüllt. Dann wird der bestehnde Datensatz gelöscht und der neue Datensatz in die Datenbank geschrieben.
So nach und nach sind immer mehr Informationen über die nächste Version von Microsoft Dynamics AX im Internet erhältlich, die einen ersten Einblick in das verschaffen, was alles an Neuerungen mit Dynamics AX 2009 kommt.
Arijit Basu hat in seinem Blog einen Artikel über einige der Änderungen gepostet. Der Artikel beschreibt unter Anderem die Änderungen am Benutzerinterface, das neue Role Center, die neuen Workflow-Features sowie die Erweiterungen am Enterprise Portal.
Weiterhin ist auf Channel9 ist ein Video zu finden, welches das Enterprise Portal von Dynamics AX 2009 und dessen System-Architektur erläutert. Es wird gezeigt, wie eigene Controls (mit ASP.NET) für das Enterprise Portal erstellt werden können und wie diese in das Enterprise Portal sowie das Role-Center eingebunden werden können.
Häufig werden Optionen (Ja/Nein-Fragen) in Microsoft Dynamics AX durch ein CheckBox Control und einem entsprechendem Feld einer Tabelle abgebildet.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Maske „Lagerparameter“, Reiter „Lagerungsdimensionen“. Hier kann eingestellt werden, welche Lagerungsdimension wo im System angezeigt werden soll. Zur Speicherung der gewählten Einstellungen wird die Tabelle „InventDimSetupGrid“ verwendet. Diese Tabelle enthält für jede Option jeweils ein Feld (abgeleitet vom Enum „NoYes“). Diese Art der Speicherung von Optionswerten ist sicherlich sehr leicht zu verstehen und auch sehr einfach zu erstellen. Da aber für jede Option ein Feld in der Tabelle angelegt werden muss, kann dies relativ zeitaufwendig sein.
Es besteht aber die Möglichkeit, Optionswerte in nur einem Feld zu speichern. Diese Art der Speicherung kann unter Umständen sogar als die elegantere angesehen werden, da z.B. für einen Datensatz weniger Speicher in der Datenbank benötigt wird.
Um dies zu realisieren, wird als erstes ein Feld vom Typ „int“ in der Tabelle benötigt. Dieses Feld dient als Datenspeicher für alle benötigten Optionswerte (Ja oder Nein). Jedes Bit dieses „int“ Feldes stellt genau einen Optionswert und somit eine Option dar. Um nun die gewählten Werte der Optionen speichern zu können, müssen diese mit Bit-Operationen (right / left shift, binary and, etc.) in das „int“ Feld geschrieben werden.
 Das Feld "bitMask" wird in dieser Darstellung als Datenspeicher der Optionswerte verwendet.
 Auf einer Maske werden alle Optionen als einzelne CheckBoxen bereit gestellt.
Da diese Art der Speicherung in Dynamics AX nicht besonders oft verwendet wird und Quellcode oft mehr sagt als (nur) ein langer Artikel, habe ich ein kleines „Tutorial“ erstellt, um die benötigten Schritte zu beschreiben. SharedProject_AKU_EnumControl_Frm.rar (2,03 KB)
Eine Erklärung aller Bit-Operatoren ist im Microsoft Dynamics AX Developer Center zu finden.
Im Microsoft Dynamics AX Developer Center wurde für Dynamics AX Entwickler eine neue Webcast Serie gestartet.
Auszug:
"On this page you will find videos designed for all Microsoft Dynamics AX developers, from the novice to the professional. New videos are added regularly, so check back often."
Derzeit ist nur ein Webcast über "Dynamics Links between parent and child Forms" erhältlich. Gilt zu hoffen, dass in der nächsten Zeit noch weitere nützliche Webcast folgen.
Wie kann man zur Laufzeit den FormControlType einer beliebigen FormControl ermitteln?
Eine Methode auf der FormControl scheint nicht zu existieren, wie kann also der Typ einer FormControl mittels X++ ermittelt werden? Mit Hilfe der Klasse SysFormRun ist dies möglich.
Hierzu ein kleines Stück Quellcode als Beispiel.
FormControlType formControlType; ; formControlType = SysFormRun::controlType(classidget(MeineFormBuildControl)); Sollte keine FormControl als Parameter übergeben werden, wir eine Fehlermeldung generiert. Nun kann entsprechend des ermittelten Types der FormControl weiter verfahren.
Eine Listbox ist einfach erstellt. Entweder man benutzt eine datengebundene Listbox, indem einfach die Datasource und DataField/ DataMethod im FormControl festgelegt wird oder man befüllt die Listbox manuell.
Das manuell befüllen der Listbox aus einem Tabellenfeld sieht dann beispielsweise so aus:
void initListBox() { counter elementCnt; str elementStr; ; meineListBox.clear(); for (elementCnt = 1; elementCnt <= conlen(Tabelle.ContainerFeld); elementCnt++) { meineListBox.add(onpeek(Tabelle.ContainerFeld, elementCnt)); } }
Über die angegebene Methode werden alle Elemente des aktuellen Containers der Tabelle in die Listbox übertragen.
Hierbei bin ich auf ein seltsames Verhalten der Listbox gestossen. Im aktuellen Fall ist die Darstellung der Listbox einwandfrei. Beim Datensatz wechsel habe ich die Listbox mit den neuen Werten befüllen können. Alles war gut.
Bis auf die Tatsache, dass ich bei der Auswahl in der Listbox nicht das ausgewählt Element angezeigt bekam. Es wurde immer das erste angezeigte Element der ListBox gewählt.
Grund hierfür war oder ist: Meine Listbox befindet sich in einer FormGroupControl, bei der FormGroupControl war automatisch eine DataSource hinterlegt. Das hat scheinbar zu Folge, dass das Event "SelectionChanged" der Listbox ignoriert wurde und ich somit immer der erste Wert über
meineListBox.getText(meineListBox.selection()); erhalten habe.
Nachdem die Datasource aus der FormGroupControl entfernt wurde, funktionierte alles wieder wie erwartet und gewünscht.
Um die FormDataSource einer Form anzusprechen benutzt man das Suffix _ds. So erhält man in der Maske CustTable mit
CustTable_ds
den Zugriff auf die FormDatasource der CustTable.
Es gibt aber noch andere Suffixe, die nicht so häufig verwendet werden und mir bis dato auch unbekannt waren. So erhält man mit dem Suffix _q oder _qr Zugriff auf die Query oder QueryRun der aktuellen FormDataSource.
Das heisst, das mit
CustTable_q
die Query der FormDataSource CustTable und mit
CustTable_qr
die QueryRun der FormDataSource CustTable direkt angesprochen wird.
Hiermit kann man sich also verschiedene Deklarationen oder Zuweisungen sparen und hat direkten Zugriff auf diese Objekte.
- FormDataSource = Zugriff auf den Datensatzpuffer
- FormDataSouceName_DS = Zugriff auf FormDataSource
- FormDataSourceName_Q = Zugriff auf Query der FormDataSource
- FormDataSourceName_QR = Zugriff auf QueryRun der FormDataSource
Das Erstellen von Produktionsaufträgen sollte an sich kein Problem darstellen. Leider ist dem nicht ganz so.
Anders als in anderen Modulen (z.B. Aufträge) von Dynamics AX, existiert hierfür keine Klassenstruktur, welche die entsprechenden Funktionen bereit stellt. Der Dynamics AX Standard erstellt Produktionsaufträge immer über die Maske „ProdTableCreate“. Es gibt aber Situationen, wo für die Erstellung eines Produktionsauftrages keine Maske verwendet werden kann. Ein Beispiel hierfür könnte eine Schnittstelle sein, welche über eine Textdatei die zu produzierenden Waren einließt und entsprechende Produktionsaufträge im System generiert.
Die Frage ist nun, wie erstellt man Produktionsaufträge per Quellcode, damit diese auch „richtig“ im System erzeugt werden (inkl. Stückliste, Arbeitsplan und Lagerbuchung).
- Zuerst muss der Produktionsauftrag mit den Daten des zu produzierenden Artikels initialisiert werden.
- Weiterhin müssen Produktionsmenge und Lieferdatum festgelegt werden.
- Ebenfalls sind die zu verwendende Stückliste und der Arbeitsplan zu definieren.
- Und als letzter Schritt muss der Produktionsauftrag noch erzeugt werden.
Hierbei gilt es aber zu beachten, dass die Erstellung (Speichern in der Datenbank) nicht mit der Methode „insert“ der Tabelle „ProdTable“ geschieht, sondern dass hierfür die Klasse „ProdTableType“ und deren Methode „insert“ verwendet wird. Nur so wird die entsprechende Lagerbewegung / Lagerbuchung im System erzeugt und wenn notwendig Referenzen zu einem Verkaufsauftrag oder einer anderen Produktion hinterlegt.
Um dies zu veranschaulichen ein kurzes Beispiel, in welchem ein neuer Produktionsauftrag erstellt wird.
static void CreateProductionOrder(Args _args) { //Die zu produzierende Menge ProdQtySched productionQty = 1; //Der zu produzierende Artikel ItemId productionItem = "Artikelnummer";
ProdTable prodTable; InventTable inventTable; ; inventTable = InventTable::find(productionItem);
//Initialisierung des Produktionsauftrags prodTable.initValue(); prodTable.ItemId = inventTable.ItemId; prodTable.initFromInventTable(inventTable);
//Lieferdatum festlegen prodTable.DlvDate = today();
prodTable.QtySched = productionQty; prodTable.RemainInventPhysical = prodTable.QtySched;
//Die zu verwendende Stückliste und Arbeitsplan bestimmen prodTable.initRouteVersion(); prodTable.initBOMVersion();
//Produktionsauftrag erstellen prodTable.type().insert(); }
Selbstverständlich sind auch weitere Angaben bei der Erstellung des Produktionsauftrags möglich. Z.B. kann ein Produktionsauftrag auch aus einer Verkaufsauftragsposition erzeugt werden (bei Verwendung der Methode "initFromSalesLine").
Mit Hilfe von SysDictClass kann man wertvolle Erkenntnisse über Klassen gewinnen und abfragen. Ich habe einige Dinge, die ich am häufigsten gebrauche, anhand einfacher Beispiele zusammengetragen.
Dieses kleine Stück Quellcode ermittelt alle abgeleiteten Klassen der Klasse FormControl.
SysDictClass formCtrlClss; ListEnumerator listEnumerator; ;
formCtrlClss = new SysDictClass(classnum(FormControl));
listEnumerator = formCtrlClss.extendedBy().getEnumerator();
while (listEnumerator.moveNext()) { formCtrlClss = new SysDictClass(listEnumerator.current()); print formCtrlClss.name(); } pause;
Diese Funktionalität wird auch im Standard von Microsoft Dynamics AX verwendet, um alle möglichen Funktionen der Stabelverarbeitung abzufragen/ zu ermitteln.
Man kann natürlich auch ermitteln, von welcher Klasse(n) die aktuelle Klasse abgeleitet ist.
SysDictClass dictClass = new SysDictClass(classnum(SalesFormLetter_Invoice)); ; while (dictClass.extend()) { dictClass = new SysDictClass(dictClass.extend()); print dictClass.name(); } pause;
Um zu ermitteln, ob eine Klasse von einer bestimmten Klasse abgeleitet wurde, muss folgendes geschrieben werden.
SysDictClass dictClass = new SysDictClass(classnum(SalesFormLetter_Invoice)); ; // Überprüfen ob die Klasse von der Klasse Object abgeleitet ist print dictClass.isExtending(classnum(Object)); // Überprüfen ob die Klasse von der Klasse FormControl abgeleitet ist print dictClass.isExtending(classnum(FormControl)); pause;
Es kann auch auf die Methoden der Klasse zugegriffen werden.
SysDictClass dictClass = new SysDictClass(classnum(SalesFormLetter_Invoice)); ; //Statische Methode der Klasse SalesFormLetter_Invoice aufrufen, wenn vorhanden if (dictClass.hasStaticMethod("Description")) print dictClass.callStatic("Description");
//Methode der Klasse SalesFormLetter_Invoice aufrufen, wenn vorhanden if (dictClass.hasObjectMethod("canGoBatchJournal")) print dictClass.callObject("canGoBatchJournal", dictClass.makeObject());
pause;
Das ist nur ein Teil der Funktionen, die ich persönlich am Wichtigsten empfinde und hin und wieder benötige.
Heute habe ich eine Email erhalten, in der folgendes zu lesen war:
"...Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, Ihnen den Microsoft MVP Award 2008 verleihen zu können..."
Mir wurde der MVP für Microsoft Dynamics AX verliehen. Wow!
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern der Microsoft Dynamics AX Community bedanken, die es überhaupt ermöglich haben, dass mir dieser Titel verliehen wurde. Besonderen Dank möchte ich an Helmut Wimmer [axaptafreak] und Mathias Füßler [jinx, meinen Co-Autor, oder bin ich seiner? ] aussprechen, die mich immer tatkräftig unterstützt haben.
Natürlich werde ich jetzt nicht aufhören, weiterhin Hilfestellung bei Fragen zum Thema Dynamics AX zu geben. Ich sehe diese Auszeichnung als Ansporn, mich auch weiterhin aktiv in der gesamten Dynamics AX Community zu beteiligen.
Nochmals, danke an euch alle.
In Foren, Newsgroups oder auch in persönlichen Gesprächen ergibt sich oft die Frage, wo man anfangen soll/kann um den Umgang mit Microsoft Dynamics AX zu lernen.
Gerade für Einsteiger oder Anfänger ist es machmal schwer, die Informationen zu finden, die gerade benötigt werden. Dank der Dynamics AX Community, welche zum Glück immer größer und besser wird, stellt das Internet mit seinen vielen Dynamics AX Blogs, Foren, Newsgroups und nicht zuletzt dem Microsoft Dynamics AX Developer Center eine sehr gut Informationsquelle dar.
Trotzdem hört man oft die Frage, ob es denn keine Bücher über Microsoft Dynamics AX gibt. Um etwas mehr Klarheit zu schaffen, welche Bücher über Microsoft Dynamics AX erhältlich sind, hier eine Liste aller Bücher die mir bekannt sind:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass FormControls, die zur Laufzeit direkt auf dem Design der Form erzeugt wurden, sich meisst am rechten Rand befinden.
Sollen diese FormControls nun aber nicht am Rechten, sondern am Linken Rand erscheinen, kann man dieses natürlich schon beim Erzeugen dieser Controls mittels
FormGroupControl.leftMode(FormLeft::LeftEdge)
festlegen.
Die Probleme treten dann auf, wenn mehrere FormControls erzeugt werden und diese am Linken Rand erscheinen sollen.
Werden nun alle FormControls mit FormControl.leftMode(FormLeft::leftEdge) an den Linken Rand verschoben, erhält man dann unter Umständen erstaunliche Ergebnisse – nur nicht die Gewünschten. Mit Hilfe der Methode
FormControl.moveControl(int _controlId [, int _insertAfterId = 0]) kann jedes Control an eine beliebige Stelle verschoben werden. Der Übergabeparameter ist hier die ID des zu verschiebenen FormControls. Diese Methode ist nur bei Container Controls, wie FormGroupControl, FormGridControl oder auf dem Design der Form verfügbar.
Wird nur
ÜbergeordneteFormControl.moveControl(ControlIDderzuveschiebenenControl) verwendet, wird das Control nur nach links (an die erste Position des Übergeordneten Controls) verschoben.
Soll das FormControl hinter einem bestimmten FormControl innerhalb desselben übergeordneten FormControls platziert werden, wird
Übergeordnete.moveControl(ControlIDderzuveschiebenenControl, ControlIDhinterDerdieControlangefügtwerdensoll)
benutzt.
Mit .moveControl() können auch FormControls in das übergeordnete Control eingefügt werden, die vorher nicht in dem übergeordneten Control enthalten waren.
Anbei eine einfache Form, die schon ein FromGroupControl mit zwei Controls enthält, bei der zur Laufzeit zwei neue Controls hinzugefügt werden und die mittels Button nach links verschoben werden.
FormDynamicControlsMove.zip (2,55 KB)
In Kürze soll ein neues Buch über Microsoft Dynamics AX erscheinen. Im Schwerpunkt soll es sich mit dem Thema Qualitätssicherung beschäftigen. Titel des Buchs ist "Quality Assurance for Dynamics AX-Based ERP Solutions".
Ein Auszug der einzelnen Themenpunkte:
Customization Best Practices backed by theory
Learn rapidly how to test Dynamics AX applications
Verify Industry Builder Initiative-compliance of ERP software
Get ready-made testing templates
Code, design, and test a quality Dynamics AX-based ERP solution
Genaueres über das Buch kann man hier erfahren.
Das Buchen von Bestellungen in Microsoft Dynamics AX geschieht über die Klasse „PurchFormLetter“ bzw. einer ihrer konkretisierten (abgeleiteten) Klassen. Jeder Buchungstyp (z.B. Bestätigung oder Rechnung) ist durch eine eigene Klasse abgebildet, welche von der Basisklasse „PurchFormLetter“ abgeleitet ist (siehe Abbildung).

Abbildung 1 - Klassenhierarchie der Klasse „PurchFormLetter“
Vergleicht man die Klassenhierarchie der „PurchFormLetter“ Klassen mit der Klassenhierarchie der „SalesFormLetter“ Klassen, so ist zu erkennen, dass auch das Buchen von Bestellungen vom Prinzip her genau so funktioniert wie das Buchen von Aufträgen (Vergleiche hierzu: Microsoft Dynamics AX API – Teil 3 „Buchen von Aufträgen“).
Deswegen sind auch für das Buchen von Bestellungen im Wesentlichen nur zwei Schritte notwendig.
- Über die Methode „construct“ der Klasse „PurchFormLetter“ ein dem Buchungstyp einsprechendes Objekt erzeugen.
- Über den Aufruf der Methode „update“ die Bestellung buchen.
Hierzu ein Beispiel (Buchen des Lieferscheins für eine Bestellung):
static void PurchPostPackingSlip(Args _args) { PurchFormLetter purchFormLetter; PurchTable purchTable; PurchId purchId; Num packingSlipId; ; //Angabe der Bestellung, für welche der Lieferschein gebucht werden soll. purchId = "00244_049"; purchTable = PurchTable::find(purchId);
//Bestimmen des Buchungstyps durch Angabe des DocumentStatus (Lieferschein). purchFormLetter = PurchFormLetter::construct(DocumentStatus::PackingSlip);
//Festlegen der externen Lieferscheinnummer. packingSlipId = "EXT-100155L";
//Buchen des Lieferscheins. purchFormLetter.update(purchTable, packingSlipId, SystemDateGet(), PurchUpdate::All, AccountOrder::Auto, NoYes::No, NoYes::No, NoYes::No, NoYes::No); }
Einziger Unterschied zu den Auftragsbuchen ist, dass bei der Buchung einer Bestellung die „externe“ Nummer des Belegs (Lieferscheinnummer, Rechnungsnummer, etc.) angegeben werden muss.
Analog zu den Auftragsbuchen, sind auch beim Buchen von Bestellungen umfangreichere oder etwas speziellere Buchungsszenarien möglich (Vergleiche hierzu: Microsoft Dynamics AX API – Teil 3 „Buchen von Aufträgen“).
Alexei Eremenko hat auf seinem Blog einige Artikel über die kommende Version von Microsoft Dynamics AX und dessen neue Features veröffentlicht. Da diese leider in Russich geschrieben sind, hier eine kurze Zusammenfassung:
- Aus Microsoft Dynamics AX 5.0 wird Microsoft Dynamics AX 2009.
- Geänderte Benutzeroberfläche (Office 2007 Style, inkl. Ribbon's).
- Neue "Funktion" Rollcenter, die dem Benutzer schnellen Zugriff auf die, für seine Arbeit, relevanten Daten geben soll.
- Unterstützung des UNION Befehl's für SQL Abfragen, bei Verwendung der Query-Klassen.
- Neuer Exception-Typ "DublicateKeyException" zur Ausnahmebehandlung wenn ein Datensatz schon besteht.
- Die SQL DML bulk Anweisungen erlauben die Verwendung von Inner- und Outer-Joins.
- Zugriff auf das Ergebnis der "update_recordset" Anweisung, um zu bestimmen wie viele Datensätze durch die Operation geändert wurden.
- CrossCompany-Unterstützung für Datenbankabfragen (Daten aus unterschiedlichen Mandaten können in einer SQL Anweisung behandelt werden).
Wer die orginalen Artikel einmal selber lesen möchte, findet die einzelnen Blog-Posts hier: (Die Links verweisen auf die Übersetzung der Artikel ins Englische)
Wird in einem Bericht die Fetch Methode überschrieben sollte man drauf achten, dass die Standardfunktionen auch noch richtig funktionieren. Ein gutes Beispiel hier sind die Einstellungen im Seitenbereich.

Wird in der Fetch Methode nicht super() aufgerufen und mit einer individuellen Abfrage gearbeitet, welche die Daten dem Bericht übergibt, werden die Einstellungen in der Gruppe "Seitenbereich" meist ignoriert. Es werden dann zwar nur die angebenden Seiten gedruckt, die Abfrage wird aber weiter durchgeführt. Das führt dann dazu, dass immer abgewartet werden muss bis die komplette Abfrage ausgeführt wurde, obwohl man evtl. nur einen kleinen Bruchteil der Daten (wie z.B. die erste Seite) benötigt.
Das kann man ganz einfach verhindern indem in der Fetch Methode abgefragt wird, ob die Daten an den Bericht gesendet wurden. Hierzu wird die send(...) Methode benutzt.
public boolean fetch() { Query queryBuild; QueryRun queryRunBuild; InventTrans iTrans; ; if (this.prompt()) { queryBuild = this.query(); queryRunBuild = new QueryRun(queryBuild);
while (queryRunBuild.next()) { iTrans = queryRunBuild.get(tablenum(InventTrans));
// Wurde der aktuelle Datensatz ausgeben if (!this.send(iTrans)) return true; } } return true; }
Es muss also immer überprüft werden, ob die Daten gedruckt werden oder nicht. Das passiert mit:
if (!this.send(meineDaten)) return true;
Für ein Grid-Control kann über die Einstellung "MultiSelect" gesteuert werden, od dieses Control die Auswahl von mehr als einem Datensatz erlaubt.
Gültige Einstellungen sind: Yes - Es können mehrere Datensätze ausgewählt werden. No - Es kann immer nur ein Datensatz ausgewählt werden.
Auswahl eines Datensatzes
Auswahl mehrerer Datensätze
Zugriff auf die aktuelle Selektion (einer oder mehrere) erhält man wie folgt beschrieben:
Ist nur ein Datensatz markiert, bzw. soll mit einfacher Auswahl gearbeitet werden (MultiSelect = No), kann der ausgewählte Datensatz über den aktuellen DataSource-Cursor der Grid-Control DataSource ermittelt werden. Der DataSource-Cursor steht immer auf dem zu letzt ausgewählten Datensatz eines Grid-Control's.
Beispiel:
void clicked() { //CustTable ist die DataSource des Grid-Controls ; //Datenoperationen für den Datensatz ausführen. //Do something.... info(CustTable.AccountNum);
//Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren element.lockWindowUpdate(true); CustTable_ds.research(); element.lockWindowUpdate(false); }
Soll eine Mehrfachauswahl möglich sein, reicht der Zugriff auf den aktuellen DataSource-Cursor nicht mehr aus. Um alle ausgewählten Datensätze der DataSource zu erhalten, muss diese mit einer Schleife unter Verwendung der Methoden "getFirst" und "getNext" durchlaufen werden. Hilfreich hierbei ist die Methode "anyMarked", mit welcher ermittelt werden kann ob mehrere Datensätze ausgewählt sind oder nicht.
Auch hierfür ein Beispiel:
void clicked() { CustTable selectedCustTable; Common currentRecord; ; if (CustTable_ds.anyMarked()) //Es sind meherer Datensätze selektiert. { //Ersten selektierten Datensatz ermitteln. selectedCustTable = CustTable_ds.getFirst(1);
while(selectedCustTable) { //Datenoperationen für den Datensatz ausführn. //Do something.... info(selectedCustTable.AccountNum);
//Nächsten selektieren Datensatz ermitteln. selectedCustTable = CustTable_ds.getNext(); } } else //Nur ein Datensatz ist selektiert. { //Selektierten Datensatz ermitteln. currentRecord = CustTable_ds.cursor().data(); selectedCustTable = CustTable_ds.cursor();
//Datenoperationen für den Datensatz ausführen. //Do something.... info(selectedCustTable.AccountNum); }
//Angezeigte Datensätze im Grid Control aktualisieren element.lockWindowUpdate(true); CustTable_ds.research(); CustTable_ds.findRecord(currentRecord); CustTable_ds.refresh(); element.lockWindowUpdate(false); }
Der Quellcode des Beispiels:
Form_GridSelectedRecords.xpo (6.2 KB)
Von Zeit zu Zeit ist es hilfreich sich den Abfragebefehl, der durch eine Query erzeugt wird, zur Laufzeit anzusehen.
Leider unterstützt der Debugger von Microsoft Dynamics AX das Debuggen von Querys nicht. Ein Datenbanktrace durchzuführen ist auch nicht immer sinnvoll, da man durch das Traceprotokoll keine direkte "Verbindung" von Abfragebefehl und Query einsehen kann.
Einen Workaround hierfür gibt es aber.
Die Methode "toString" einer Query DataSource gibt den Abfragbefehl, der durch die Query an die Datenbank geschickt wird, zurück. Dieser kann dann, durch die statischen Methoden des "Debug" Objekts, im Debuggers ausgegeben bzw. angezeigt werden.
Ein Beispiel:
debug::printDebug(query.dataSourceTable(tablenum(CustTable)).toString())
Weiterhin ist unter http://www.axaptapedia.com/DEV_QueryBrowser ein Tool für die Analyse von Querys erhältlich. Dieses Tool funktioniert ähnlich wie der Tablebrowser von Dynamics AX. Mit dem Tool können nicht nur der Abfragebefehl, der durch eine Query erstellt wird, sondern auch die von der Query ermittelten Daten betrachtet und ausgewertet werden.
Eine ausreichende Beschreibung zur Verwendung des Tool's ist ebenfalls auf Axaptapedia (siehe Link weiter oben) zu finden.
Einen ersten Ausblick auf die "neuen" Quellcodeverwaltungsfeatures in Microsoft Dynamics AX 5.0 zeigt der Screencast "Version control in MorphX" auf Channel9.
http://channel9.msdn.com/Showpost.aspx?postid=367024
Ich zitiere: "This screencast is a preview of the version control system integration options in the next release of MorphX - the IDE of Dynamics AX. It shows a side-by-side comparison of the integration options with Team Foundation Server, Visual Source Safe, and MorphX VCS. The latter is a simple, yet powerful alternative without any additional infrastructure requirements. The last half of the screencast gives a demonstration of MorphX VCS."
Durch die neuen Features die MorphX VCS mit sich bringt, sowie die Möglichkeit Visual Studio Team System, oder genauer der Team Foundation Server, (nicht nur) als Quellcodeverwaltung zu verwenden, sollte nun für jeden ein "passendes" Quellcodeverwaltungsystem bereit stehen.
Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Fruergaard Pontoppidan (http://blogs.msdn.com/mfp/default.aspx) für diesen und die bisherigen Screencasts über Microsoft Dynamics AX.
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