Wie auch in den vergangenen Jahren, wurde auf DynamicsWorld das Voting der Top 100 Most Influential People Top 100 for 2012 gestartet. Da wir alle von und mit der Community leben, würde ich mich sehr freuen, wenn viele von Euch an dem Voting teilnehmen. Ja, auch ich stehe dieses Jahr wieder auf der Voting-Liste. Somit hätte ich auch nicht dagegen, wenn die eine oder andere Stimme auf mich fallen würde.  Hier der Link zum Voting: Top 100 Voting Starts Now
Viele kennen sicherlich das von Arijit Basu geschrieben Add-On für Dynamics AX 2009, welches es ermöglicht, in jeder Maske einen farbigen Balken einzublenden um auf einfach Art und Weise sehen zu können in welchem Unternehmenskonto gerade gearbeitet wird.
Heute hat Palle Agermark in seinem Blog dieses nette Add-On auch für Dynamics AX 2012 veröffentlicht.
Mehr Informationen zu dem Add-On sind im Blog von Palle Agermark zu finden. Color code forms in AX 2012, depending on environment/company
Bleibt nur zu sagen:
Thanks...great job. 
In Dynamics AX 2012 können die im Standard mitgelieferten Sicherheitsrollen normalerweise über den den Menüpunkt „Systemverwaltung->Einstellungen->Sicherheit->Sicherheitsrollen“ den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Leider kann es vorkommen, dass die hierfür benötigten Menüoptionen (Neu, Löschen, Hinzufügen, etc.) nicht auswählbar sind. Es gibt hierbei eine kleine Einschränkungen welche beachtet werden muss. Sicherheitsrollen können nur über diesen Menüpunkt angelegt oder verändert werden, wenn die Versionskontrolle deaktiviert ist. Sobald man die Versionskontrolle aktiviert ist das Bearbeiten der Sicherheitsrollen nur noch über die Entwicklungsumgebung (AOT) möglich. Es ist aber gut denkbar, dass man hiermit ausschließen möchte, dass während der Entwicklung Rollen oder Aufgaben über 2 Wege gleichzeitige bearbeitet werden können. Der Menüpunkt zur Bearbeitung der Sicherheitsrollen ist in erster Linie für Administratoren gedacht um die Sicherheitsrollen administrieren zu können. Entwickler, welche Sicherheitsrollen anpassen, um z.B. den Zugriff auf neu Funktionen (Anpassungen) zu ermöglichen, führen diese normalerweise in der Entwicklungsumgebung (AOT) aus, damit diese zusammen mit der Anpassung ausgeliefert werden können. Leider kann es zu Unstimmigkeiten kommen, wenn gleichzeitig über den AOT und die Maske von Dynamics AX eine Bearbeitung der Rollen erfolgt.
Zeitgleich mit der Dynamics AX Technical Conference in Nizza wurde ein neues Portal zu Dynamics AX veröffentlicht.
Microsoft Dynamics Information Source
Das Information Source enthält derzeit folgende Informationen:
- Eine Bibliothek mit Videos, Dokumenten und Guidelines welche einzelne Bereich der Anwendung beschreiben
- Eine Art von Q&A Fragenkatalog
- Tools und Hilfsmittel rund um Dynamics AX
Hier ist aus meiner Sicht besonders das Application Analysis Tool for Microsoft Dynamics AX zu nennen, welches eine breite Analyse des AX Systems ermöglicht. Auch im Technet ist eine Dokumentation zu diesen Tools zu finden.
Microsoft Dynamics Information Source [AX 2012] - Technet
Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Informationen zu Dynamics AX veröffentlicht werden und dass auch endlich eine Vielzahl an Tools bereits steht, welche die tägliche Arbeit mit Dynamics AX aus Sicht eines Beraters, Entwicklers und IT-Mitarbeiters erheblich vereinfachen. Für den Zugriff auch das Information Source von Microsoft wird ein bestehender PartnerSource oder CustomerSource benötigt.
Nachdem kurz nach dem Release von Dynamics AX 2012 das erste Update (CU1) von Microsoft bereit gestellt wurde, ist nun auch das zweite Update verfügbar. Das kumulative Update 2 für Dynamics AX 2012 (CU2) kann über die Hilfe uns Support Seite von Microsoft bezogen werden. Kumulatives Update 2 für Dynamics AX 2012 Wie auch schon das CU1, kann auch das CU2 mittels “Slipstream-Installation” bei der Installation von Dynamics AX 2012 für z.B. neue Clients mit installiert werden. Nähere Informationen wie eine “Slipstream-Installation” ausgeführt wird, kann im Microsoft Dynamics AX Technical Support Blog nachgelesen werden. How can I slipstream Cumulative Updates for AX 2012 as part of a new installation
Das Speichern eines Datensatzes in einem Tabellen-Feld ist an sich kein Problem. Aber leider ist dies eine der nicht so oft verwendeten Sachen in der Dynamics AX Entwicklung und wird deshalb immer mal gerne wieder vergessen. 
Wir haben also eine Tabelle mit einem Feld, welches einen Container als Datentyp hat. Weiterhin haben wir einen Datensatz welchen wir in diesem Feld speichern wollen. Wie bekommen wir nun den Datensatz in dem Feld gespeichert? Ein direkte Zuweisung für hierbei leider zu einem Fehler.
Für diese Operationen stellt der Dynamics AX Standard folgende Funktionen zur Verfügung:
- buf2con(common buffer)
- con2buf(container c, common buffer)
Schreiben des Datensatzes in das Tabellenfeld
Die Funktion “buf2Con” wandelt eine Datensatz in einen Container, welcher entsprechend in dem Tabellen-Feld gespeichert werden kann.
Lesen des Datensatzes aus dem Tabellenfeld
Die Funktion “con2buf” wandelt einen Container (genauer dessen Inhalt) wieder zu einem Datensatz um.
Allerdings sollte bei der Verwendung dieser beiden Funktionen immer bedacht werden, dass Änderungen an Tabellen, von denen Datensätze auf diese Art gespeichert werden zu Problemen führen können.
Mit Microsoft Dynamics AX 2009 wird für die Erstellung neuer dokumentenbasierter AIF-Services ein Tool/Wizard mitgeliefert, der so genannte “Assistent für AIF-Dokumentendienste”, welcher den Entwickler bei der Erstellung eines neuen AIF-Services unterstützt.
Wie dieser Wizard verwendet wird, kann zum Beispiel in der MSDN nachgelesen werden:
How to: Create a Service Using the AIF Document Service Wizard Walkthrough: Creating a Service Using the AIF Document Service Wizard
In den meisten Fällen funktioniert dieser Wizard auch sehr gut und bietet somit eine echte Entwicklungsunterstützung. Es gibt allerdings auch Fälle in denen der Wizard auf einen Fehler läuft, welche auf den ersten Blick sehr schwer zu verstehen sind.
Ein Beispiel hierfür sind Tabellen, die ein Feld beinhalten welches als Datentyp den Extended Data Type “InventDimId” definiert hat. Wird beim Erstellen des Query-Objekts für den AIF-Service nicht darauf geachtet, dass auch die Tabelle InventDim mit entsprechender Relation in die Query aufgenommen wird, erzeugt der Wizard eine Fehlermeldung.
Wird folgende Query für den neuen AIF-Service angelegt und diese für die Generierung des AIF-Service verwendet
erzeugt der Assistent für AIF-Dokumentendienste folgenden Fehler:
Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, muss die Tabelle “InventDim” mit in die Query aufgenommen werden, selbst wenn diese für den Dokumentkontext nicht von Bedeutung ist.
Anmerkung: An dieser Stelle soll auch auf den Punkt hingewiesen werden, dass der Assistent für AIF-Dokumentendienste keinen vollständig funktionsfähigen AIF-Service erstellt. Es wird eher mehr das Grundgerüst des AIF-Service angelegt und der Entwickler muss nach Ausführung des Wizards unter Anderem noch die benötigte Business-Logik ergänzen um die gewünschte Funktionalität bereit stellen zu können.
Ein großer Vorteil des Application Integration Frameworks (AIF) gegenüber “selbst geschriebene” Schnittstellen ist es, dass man sich über Dinge wie Datentyp-Mapping keine Gedanken machen muss. Das Application Integration Framework verfügt über die entsprechende Logik, um alle Dynamic AX Datentypen automatisch in den jeweils gültigen XSD-Datentyp zu “mappen” (oder umgekehrt).
Zeiten, in denen sich der Entwickler zum Beispiel Gedanken machen musste, wie viele Nachkommastellen eine Zahl haben darf, oder welches Zeichen als Dezimaltrennzeichen verwendet werden muss, sind somit vorbei. Da alle Daten die aus Dynamics AX exportiert oder nach Dynamics AX importiert werden, in einem XSD-Schema konformen XML-Dokument “transportiert” werden, und das AIF entsprechendes Mapping bereits stellt, geschieht das Datentyp-Mapping automatisch.
Allerdings kann auf Seiten der Anwendung, welche über das Application Integration Framework (AIF) angebunden werden soll, ein wenig “Verwirrung” entstehen. Durch die von Programmiersprache zu Programmiersprache durchaus unterschiedlichen Datentypen kann es vorkommen, dass Dynamics AX Datentypen nicht in dem erwarteten Datentyp der anderen Programmiersprache erscheinen. Dies ist allerding kein “wirkliches” Problem des Application Integration Frameworks (AIF), sondern eher eine Frage, welche Datentypen eine Programmiersprache bereit stellt und wie diese in XSD-Datentypen “gemappt” werden.
Ein gutes Beispiel hierfür sind die Dynamics AX Datentypen “Date”, “Time” und “DateTime” (inklusive aller von diesen Basisdatentypen abgeleiteten EDT’s).
Ohne genauere Betrachtung liegt die Annahme nahe, dass ein DateTime Datentyp von Dynamics AX in einen DateTime Datentyp von z.B. C# “gemappt” wird. Dies ist allerdings nicht richtig. Da nicht direkt zwischen Dynamics AX Datentyp und C# Datentyp gemappt wird, sondern immer von/zu einem XSD-Datentyp gemappt wird, wird in C# eine neue Klasse hierfür erzeugt.
Ein wenig schwieriger wird es bei den beiden Dynamics AX Datentypen “Date” und “Time”. Für diese Datentypen wird z.B. in C# kein direkt vergleichbarer Datentyp bereit gestellt. Diese Datentypen werden jeweils als C# DateTime Datentypen gemappt.
Das Mapping der Datentypen geschieht wie folgt:
|
Dynamics AX |
XSD Schema |
.NET (C#) |
|
Date |
xs:date |
System.DateTime |
|
Time |
xs:time |
System.DateTime |
|
DateTime |
xs:dateTime |
new class i.e. “AxdType_DateTime” |
Da die beiden Dynamics AX Datentypen “Date” und “Time” in den C# Datentyp “DateTime” gemappt werden, kann an dieser Stelle leider ein kleines Problem entstehen. In C# ist nun leider nicht mehr zu erkennen, um was für einen Dynamics AX Datentyp es sich z.B. bei einem Feld handelt, und ob nun ein Datum oder eine Zeit in diesem enthalten ist.
Oftmals entsteht diese Problem dadurch nicht, dass der jeweilige Business-Kontext die Datentypverwendung entsprechend einschränkt und es somit teilweise egal ist ob nun in ein Dynamics AX Date oder Time gemappt wird. Ist es aber erforderlich zu wissen, um ob ein Feld nun den Dynamics AX Datentyp Date oder Time hat, kann der generierte Code der Proxyklasse Aufschluss geben (oder das XSD-Schema).
Durch die Angabe eines Serialisierungs-Attributes wird bestimmt, welcher “Teil” des DateTime Datentyps verwendet wird. Für ein Feld, welches in einen Dynamics AX Date Datentyp gemappt wird, wird nur der “Datumsteil” in das XML-Dokument serialisiert. Entsprechendes geschieht für einen Dynamics AX Time Datentyp.
Mapping eines C# Datetime Datentyps in einen Dynamics AX Date Datentyp (generierter Code der Proxyklasse):
1: [System.Xml.Serialization.XmlElementAttribute(DataType="date", IsNullable=true, Order=54)] 2: public System.Nullable<System.DateTime> MyDateField { 3: get { 4: return this.myDateFieldField; 5: } 6: set { 7: this.myDateFieldField = value; 8: this.RaisePropertyChanged("MyDateField"); 9: } 10: }
Mapping eines C# Datetime Datentyps in einen Dynamics AX Time Datentyp (generierter Code der Proxyklasse):
1: [System.Xml.Serialization.XmlElementAttribute(DataType="time", IsNullable=true, Order=56)] 2: public System.Nullable<System.DateTime> MyTimeField { 3: get { 4: return this.myTimeFieldField; 5: } 6: set { 7: this.myTimeFieldField = value; 8: this.RaisePropertyChanged("MyTimeField"); 9: } 10: }
Wie durch den generierten Code der Proxyklasse ersichtlich wird, wird nur der jeweils benötigte “Teil” eines C# Datetime Datentyps serialisiert/deserialisiert und somit verwendet.
Für einen Dynamics AX DateTime Datentyp wird bei Erstellung des Proxys eine neue Klasse generiert. Somit kann der Dynamics AX Datentyp hierbei immer eindeutig identifiziert werden.
1: [System.CodeDom.Compiler.GeneratedCodeAttribute("System.Xml", "2.0.50727.4016")] 2: [System.SerializableAttribute()] 3: [System.Diagnostics.DebuggerStepThroughAttribute()] 4: [System.ComponentModel.DesignerCategoryAttribute("code")] 5: [System.Xml.Serialization.XmlTypeAttribute(Namespace="http://schemas.microsoft.com/dynamics/2008/01/documents/Customer")] 6: public partial class AxdType_DateTime : object, System.ComponentModel.INotifyPropertyChanged { 7: 8: private System.DateTime localDateTimeField; 9: 10: private bool localDateTimeFieldSpecified; 11: 12: private AxdEnum_Timezone timezoneField; 13: 14: private bool timezoneFieldSpecified; 15: 16: private System.DateTime valueField; 17: 18: [System.Xml.Serialization.XmlAttributeAttribute()] 19: public System.DateTime localDateTime ... 20: 21: [System.Xml.Serialization.XmlIgnoreAttribute()] 22: public bool localDateTimeSpecified... 23: 24: [System.Xml.Serialization.XmlAttributeAttribute()] 25: public AxdEnum_Timezone timezone... 26: 27: [System.Xml.Serialization.XmlIgnoreAttribute()] 28: public bool timezoneSpecified... 29: 30: [System.Xml.Serialization.XmlTextAttribute()] 31: public System.DateTime Value { 32: 33: public event System.ComponentModel.PropertyChangedEventHandler PropertyChanged; 34: 35: protected void RaisePropertyChanged(string propertyName)... 36: }
Dieses Verhalten ist nicht nur mit C# zu beobachten. Auch JAVA oder andere Programmiersprachen verhalten sich ähnlich und muss entsprechend berücksichtigt werden.
Macros werden innerhalb von Dynamics AX z.B. für die Best-Practice konforme Verwendung von festen Zeichenfolgen innerhalb des X++ Quellcodes verwendet. An vielen Stellen im System finden sich Quellcodezeilen wie diese: #define.MySimpleMacro('The string value')
Dies ist die am meist verwendete Art der Macrodefinition innerhalb von Dynamics AX. So weit, so gut.
Es gibt allerdings Konstellationen von “Werten”, welche bei dieser Art der Macrodefinition zu einer Fehlermeldung beim speichern führen. Es bei dieser Art der Macrodefinition z.B. nicht möglich, eine schließende Klammer als Macrowert zu definieren. Dies ist auch so im MSDN dokumentiert: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc197110.aspx
Gerade bei der Verwendung von Regular Expressions (Regex) kann dies zu regelmäßiger Verwirrung führen, da man gerne die weiteren Macrodefinitions-Möglichkeiten vergisst und oder diese nicht so präsent sind.
Die Syntax #define.Macroname(Wert)
sollte eigentlich nur verwendet werden um (einfache) Konstanten innerhalb des Quellcodes zu definieren. Für alle anderen Fälle und wenn ein Macro mit mehr als einer Zeile benötigt wird, sollte folgende Syntax zu Definition eines Macros verwendet werden: #localmacro.AnExample
// Some statements or text
#endmacro
Die Verwendung von #localmacro anstelle eines "(einfachen) #define erlaubt es nun auch mit schließenden Klammern als Macrowert zu arbeiten oder sogar ganze SQL oder X++ Codeblöcke zu verwenden. Eine genauere Beschreibung von Dynamics AX Macros (deren Möglichkeiten und Einsatzgebiete) ist im MSDN dokumentiert:
Macros in X++
Wie auch schon im letzten Jahr, so wurde auch in diesem Jahr ein Voting durchgeführt, um die Top 100 Liste der einflussreichsten Personen der Microsoft Dynamics Community zu bestimmen. Zitat von DynamicsWorld: “This year we received over 350 nominations and recommendations. Almost 10,000 votes were cast for the candidates on the shortlist.
More people than ever before took part in nominating, voting, and judging the list for 2010 so we would like to say thank you to everyone who took the time to get involved. We limit our list to 100 names, and as the Microsoft Dynamics channel matures and grows the competition for inclusion is becoming more evident and the judging becomes more difficult.
But, the Top 100 is not focused on the best coders or the best consultants this event is about recognizing the people who are responsible for leading the Microsoft Dynamics channel, industry leaders, thought leaders, innovators, and bloggers.” Ich fühle mich geehrt, auch in diesem Jahr, meinen Namen auf der Top 100 Liste lesen zu können. In diesem Jahr sogar unter den Top 50. Zitat von DynamicsWorld: “30 Axel Kuhn Axel is one of the leading Dynamics AX professionals in Germany and he has been involved in many of the development demonstrations including Dynamics Technical Airlift in Munich. As in the past year, the event was targeted at the more technical people (consultants / developers) from the Dynamics partner community (Dynamics AX, Dynamics NAV and Dynamics CRM). Axel was allowed to participate again this year as ATE (Ask the Expert) in this event and including me set in its own session, along with other experts, Axel is one of the German Dynamics AX developers who have resisted the temptation to fall in to the arms of SAP. Axel has achieved the MVP award for the last years. He has been a regular contributor to the GLS layer for Germany and is involved in some of the largest AX implementations; his blog blog.ak-home.net regularly has a readership of over 3000 AX developers and consultants.” Die gesamte Liste der “Microsoft Dynamics Top 100 most influent People” kann hier eingesehen werden.
Bei der Überprüfung der Optimalen Verfahren kann es bei Objekten, die von SysPackable abgeleitet sind (Bspw. RunBase, RunBaseBatch) zu folgendem Fehler kommen.
Nicht übereinstimmende Version bei gepacktem Container. Überprüfen Sie die Implementierung der SysPackable-Schnittstelle.Obwohl die Versionsnummer erhöht wurde kam es zu diesem Fehler, da der Quellcode nach der Versionsnummer durchsucht wurde. Im aktuellen Fall sah der Quellcode so aus:
// #define.CurrentVersion(4) #define.CurrentVersion(5)
Es wurde die alte Versionsnummer 4 ermittelt, da diese bei der Überprüfung des Quellcodes als erstes gefunden wurde. Die Zeilen wurden getauscht und das Problem dadurch behoben, als Alternative einfach die erste Zeile löschen.
Gestern erhielt ich die Nachricht von Microsoft, dass ich für mein Engagement in der Community und mein Wissen zu Dynamics AX als Microsoft Most Valuable Professional (MVP) für das Jahr 2010 ausgezeichnet wurde. Ich fühle mich geehrt, diese Auszeichnung nun schon zum 3ten mal (in Folge) erhalten zu haben und möchte mich bei Microsoft für diese erneute Auszeichnung herzlich bedanken. Mein Dank geht aber auch an alle Teilnehmer der Community. Ohne die Community und eure Teilnahme an ihr, wäre dies alles nicht möglich. Ich hoffe sehr, dass gerade die deutsche Dynamics AX Community, in den nächsten Monaten/Jahren noch weiter wächst und alle Teilnehmer von ihr profitieren können. Persönlich freue mich schon sehr auf dieses Jahr und werde weiterhin in der Community mit Artikeln, Blogs sowie in Foren und Newsgroups aktiv sein. Für das Jahr 2010 plane ich auch einige weitere Aktivitäten wie z.B. Webcast und Vorträge zu Dynamics AX und würde mich freuen, wenn diese von der Community positiv angenommen werden. Nähere Informationen hierzu werde ich veröffentlichen, sobald konkrete Termine feststehen.
Beim Entwickeln und/oder Testen von AIF-Service, welche als Webservice bereit gestellt werden, entstehen oftmals (mindestens) 2 Fragestellungen.
- Wie kann die Nachricht betrachtet werden, welche zwischen den System über den Webservice ausgetauscht wird?
- Wie lässt sich der Webservice-Aufruf debuggen?
Leider werden diese Fragen bei einer Suche im Internet oft mit “Geht nicht” beantwortet. Dies ist so allerdings nicht richtig.
Es ist z.B. möglich, für alle Webserviceaufrufe eine Tracing-File zu erzeugen, welches u.A. auch die Nachricht protokolliert, die von oder zu Dynamics AX geschickt wurde. Um das Tracing zu aktivieren müssen nur entsprechende Einstellungen in der web.config des Webservices vorgenommen werden.
Wie dies im Detail funktioniert beschreibt dieses kleine How-To des Microsoft Dynamics Developer Centers im MSDN. http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc967372.aspx
Es ist ebenfalls möglich, die Webserviceaufrufe zu debuggen.
Allerdings müssten hierfür einige Schritte beachtet werden, damit das Debuggen von Webserviceaufrufen auch für X++ Code funktioniert. Eine detaillierte Anleitung hierzu ist am Ende des Whitepapers “Tips for Creating Services in Microsoft Dynamics AX 2009” zu finden. http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=90388b14-fb8c-4633-a255-28ff7146c5b2
Um Datensätze in Microsoft Dynamics AX, welche z.B. auf einer Maske angezeigt werden, entsprechend seiner Anforderungen einzuschränken (zu filtern) muss die Query (Abfrageobjekt) durch Erstellung von Ranges (Abfrageeinschränkungsobjekt) entsprechend “manipuliert” werden. Hierfür wird z.B. die Query einer Maskendatenquell (DataSource) verwendet und für diese eine neue Range definiert:
Beispiel:
public void init() { QueryBuildRange range; ; super(); range = CustTable_ds.query().dataSourceTable(tablenum(CustTable)).addRange(fieldnum(CustTable, AccountNum)); range.value("1101");}
Im Dynamics AX Standard kann ähnlicher X++ Quelltext in vielen Masken gefunden werden, da dies der “Standard-Weg” zum Einschränken von Datensatzabfragen bei Masken oder auch Reports ist. Ebenso wird dieses Vorgehen auch in den Schulungsunterlagen, in der Entwicklerhilfe und anderen Stellen beschrieben.
Leider hat dieses Vorgehen eine kleine aber teilweise sehr störende Beschränkung. Über diesen Weg ist es nicht möglich, alle Abfrageeinschränkungen welche durch X++ Quellcode “gesetzt” wurden und Einschränkungen, welche durch einen Benutzer mittels der Standardfilterfunktion von Dynamics AX definiert wurden, zu berücksichtigen. Beim einer Datenaktualisierung (Aufruf von DataSource.executeQuery) gehen die von einem Benutzer definierten Abfrageeinschränkungen verloren.
Dies ist darin begründet, dass es nicht nur ein DataSoucre.query-Objekt, sondern auch ein DataSource.queryrun().query-Objekt gibt. Diese beiden “Query-Objekte” sind jeweils unterschiedliche Objekte, bzw. Objektinstanzen.
Das DataSource.query-Objekt ist das “Basisabfrageobjekt”, welches durch einen Benutzer, mittels der Filterfunktionalität des Standards, nicht verändert werden kann (nur durch X++ Code). Alle durch den Benutzer vorgenommenen Änderungen an der “Basisabfrage” werden in dem Query-Objekt von DataSource-queryrun() “gespeichert”. Dies kann unter Anderem durch Betrachtung des SQL-Statements, welches durch ein Query-Objekt bereit gestellt wird nachgewiesen werden.
Beispiel:
Aufruf einer Maske mit einer durch X++ Code modifizierten Abfrage (Query). Anmerkung: Beim Aufruf der Maske wird in der “Init-Methode” eine Range (CustGroup = “10”) gesetzt. range = CustTable_ds.query().dataSourceTable(tablenum(CustTable)).addRange(fieldnum(CustTable, CustGroup));
range.value("10");
Durch den Benutzer wird nun mittels der Dynamics AX Standard-Filterfunktion die Abfrage bzw. deren Einschränkung(en) angepasst/verändert.
Hierdurch ist zu beobachten, das sich zwar das SQL-Statement des DataSource.queryrun().query-Objekts, aber nicht das SQL-Statement des DataSoucre.query-Objekts ändert. Da bei einem Aufruf von DataSource.executeQuery allerdings immer das DataSource.query-Objekt verwendet wird, gehen die durch den Benutzer gewählten Abfrageeinschränkungen verloren.
Wie ist es nun aber möglich, die von einem Benutzer gewählten Abfrageeinschränkungen/Filtereinstellung doch zu berücksichtigen?
Da alle Abfrageeinschränkungen, welche von einem Benutzer gewählt wurden, in dem Query-Objekt von DataSource.queryrun() “gespeichert” werden und somit auch im X++ Code zur Verfügung stehen ist dies recht einfach. Es muss einfach das Query-Objekt von DataSource.queryrun() genommen werden, um die gewünschten Ranges ergenzt werden und schließlich dass Query-Objekt der DataSource überschrieben werden.
Beispiel:
Basis ist eine einfach Maske, welche alle Kundendatensätze anzeigt.
Dieser Maske/Abfrage wird nun durch die Standard-Filterfunktion (Benutzerfilter) eine neue Abfrageeinschränkung hinzugefügt (Kundennummer = 1101 und 2001).
Wie zuvor beschrieben, wird nun eine neue Abfrageeinschränkung mit X++ Code auf dem Query-Objekt von DataSource.queryrun “gesetzt” und das Query-Objekt der DataSource mit diesem überschrieben.
void clicked() { Query query; QueryBuildRange range; ; super(); query = CustTable_ds.queryRun().query(); range = query.dataSourceTable(tablenum(CustTable)).addRange(fieldnum(CustTable, CustGroup)); range.value("10"); CustTable_ds.query(query); CustTable_ds.executeQuery(); }
Dies hat zur Folge, dass die durch den Benutzer gewählten Abfrageeinschränkungen, wie zu sehen, weiterhin berücksichtigt werden.
Alternativ zur Verwendung der Abfrageeinschränkung (Range) “direkt” über das Query-Objekt kann auch mit einem oder mehreren Filtern gearbeitet werden. Diese unterliegen im Gegensatz zu den Query-Objekt aber einigen Einschränkungen, sodass diese nicht in jeder Situation verwendet werden können.
Der folgende X++ Code zeigt, wie ein Filter gesetzt werden kann.
void clicked() { Query query; QueryBuildRange range; ; super(); CustTable_ds.filter(fieldnum(CustTable, CustGroup), "10"); }
Wird eine Abfrage auf diese Art und Weise eingeschränkt, ist der Aufruf von DataSource.executeQuery() unnötig, da die Datenaktualisierung bereits im Hintergrund durch den Filter-Aufruf durchgeführt wird. Filter einer DataSource funktionieren vom Prinzip her wie die Standardfilter, welche durch einen Benutzer in Dynamics AX gesetzt werden können. Dies hat zur Folge, dass sich diese ebenfalls nur auf das Query-Objekt von DataSource.queryrun() auswirken und somit DataSource.query nicht beeinflussen.
Mit der Methode DataSource.removeFilter können die gesetzten Filter wieder gelöscht werden. Leider werden hierdurch alle gesetzten Filter gelöscht, sodass nach diesem Aufruf unter Umständen einige bereits gesetzte Filter erneut gesetzt werden müssen, um das gewünschte Abfrageergebnis zu erhalten.
Welche der gezeigten Methoden, zum Einschränken von Abfragen, aber nun der beste oder bessere Weg ist, muss von Fall zu Fall entschieden werden.
Oftmals besteht die Anforderung, über einen Zeitgesteuerten Job (Batchjob), das Generieren von statistischen Berichten, welche in einer Datei gespeichert werden soll, zu automatisieren.
Microsoft Dynamics AX stellt hierfür die Möglichkeit bereit, jeden Bericht mithilfe der Stapelverarbeitung zu einem definierten Zeitpunkt zu generieren und in einer Datei, z.B. in einem Netzwerklaufwerk, bereit zu stellen. Soweit stellt dies kein Problem dar, da über den Standard von Dynamics AX diese Anforderung ohne weiteres erfüllt werden kann.
Leider wird hierbei oft vergessen, dass der entsprechende Batchserver (AOS) so konfiguriert werden muss, dass dieser das “Drucken auf dem Server” zulassen muss. Dies ist eine Einstellungsoption des Serverkonfigurations-Utilities.
Weiterhin sollte bei der Angabe der Datei bzw. des Speicherortes der Datei immer ein UNC-Pfad verwendet werden, da die eigentlich Ausführung des Berichtes und somit auch die Erstellung der Datei über das Benutzerkonto des AOS-Dienstes geschieht.
Dies bedingt auch, dass entsprechende Berechtigungen für das Dienstkonto des Batchservers (AOS) für das freigegebene Verzeichnis vergeben werden müssen, damit die Datei und somit der Bericht erfolgreich erstellt werden kann.
Eine weiterführende Beschreibung hierzu ist auch im EMEA Dynamics AX Support Blog zu finden.
In Microsoft Dynamics AX wird das Args-Objekt dazu verwendet, Informationen z.B. an eine aufzurufende Maske oder Klasse zu übergeben.
Mittels des Args-Objektes ist es z.B. möglich, den auf einer Maske ausgewählten Datensatz an die Aufzurufende (Unter)Maske zu übergeben, um mit diesem die Darstellung und/oder Funktionen der Maske anzupassen. Oft wird dieses Vorgehen dazu verwendet, Abfragen (Queries) entsprechend einzugrenzen, damit nur relevante Informationen verarbeitet werden. Eine beispielhafte Anforderung hierfür könnte sein, alle Aufträge des zuvor ausgewählten Kunden in einer neuen Maske anzuzeigen.
Manchmal ist aber notwendig, nicht nur den Aufrufer (oder den gewählten Datensatz), sondern auch dessen Aufrufer zu kennen, um bestimme Funktionalitäten erstellen oder implementieren zu können. Herbei kann es sein, dass der ausgewählter Datensatz über mehrere Aufrufebenen übergeben werden muss und der direkte Aufrufer dennoch bekannt sein muss.
Nehmen wir an, es existiert eine Hauptmaske, auf der ein Kundendatensatz ausgewählten werden kann. Auf einer weiteren Maske (1. Maske), sollen nun alle Aufträge des ausgewählten Kunden angezeigt werden. Diese Maske soll über die Hauptmaske aufgerufen werden. Über eine 2. Maske, welche über die 1. Maske aufgerufen werden soll, sollen die Adressdaten des Kunden angezeigt werden.
Um nun die benötigten Information, ausgewählter Kunden in der Hauptmaske, auf der 2. Maske zur Verfügung zu haben, muss über das FormRun-Objekt der 1. Maske der Aufrufer (Caller) dieser Maske bestimmt werden.
Beispiel (Init-Methode der 2. Maske):
public void init() { Object callerDataSource; FormRun callerFormRun; common callerRecord; common callerRecordOfCallerRecord; ; super(); if(element.args() && element.args().dataset()) { callerRecord = element.args().record(); callerDataSource = callerRecord.dataSource(); callerFormRun = element.args().caller(); callerRecordOfCallerRecord = callerFormRun.args().record(); CtrlCallerTable.text(tableid2name(callerRecord.TableId)); CtrlCallerOdCallerTable.text(tableid2name(callerRecordOfCallerRecord.TableId)); } }
Sicherlicht läßt sich das in dem Beispiel beschriebene Verhalten auch anders (oder eleganter) Lösen. Dieses Beispiel wurde nur gewählt, um den Ablauf oder die notwendigen Schritte zu demonstrieren, wie Aufrufer über mehrere Ebenen bestimmt werden können.
Notizen, Dokumente oder Dateien werden in Dynamics AX mithilfe des “Dokumentenmanagement-Systems” verwaltet.
Zu jedem beliebigen Datensatz einer beliebigen Tabelle (z.B. CustTable -> Debitoren) können beliebig viele Notizen oder Dokumente hinterlegt werden. Per Benutzeroberfläche kann die entsprechende Funktionalität über die Menüleiste der Masken aufgerufen werden.
Das folgende Beispiel zeigt wie dies auch per Programmcode erfolgen kann:
static void AKU_CreateDocuRefNote(Args _args) { CustTable custTable; DocuRef docuRef; DocuType docuType; ; custTable = CustTable::find("1101"); docuType = DocuType::find("Note"); if(custTable && docuType) { docuRef.initValue(); docuRef.RefTableId = custTable.TableId; docuRef.RefRecId = custTable.RecId; docuRef.RefCompanyId = custTable.dataAreaId; docuRef.TypeId = docuType.TypeId; docuRef.Restriction = DocuRestriction::External; docuRef.Name = "Name der Notiz"; docuRef.Notes = "Text (Inhalt) der Notiz"; docuRef.insert(); } }
Für Debitoren (Kunden) kann in Microsoft Dynamics AX ein Kreditlimit vergeben/eingestellt werden.
In der Auftragsmaske wird bei Anlage eines Auftrag (in Abhängigkeit der Kreditlimit-Einstellungen) das verbleibende Kreditlimit berechnet und der Auftragswert gegen dieses geprüft. Bei Überschreitung des Kreditlimits wird eine entsprechende Warnung oder ein entsprechender Fehler ausgegeben.
Die Funktion zur Überprüfung des Kreditlimits kann auch manuell, durch eine entsprechende Funktion auf der Auftragsmaske, aufgerufen werden.
Soll das verbleibende Kreditlimit mit X++ Code berechnet werden, muss leider eine “Kleinigkeit” beachtet werden, die so auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich ist bzw. für Verwirrung sorgen kann.
Die Berechnung des verfügbaren Kreditrahmens oder des verbleibenden Kreditlimits ist durch die alleinige Angabe eines Debitors nicht möglich. Es muss immer ein entsprechender Auftrag “vorhanden” sein um diese auszuführen zu können.
Berechtigterweise stellt sich die Frage, wie das verbleibende Kreditlimit eines Debitors berechnet werden kann, wenn keine “Beziehung” zu einem Auftrag besteht bzw. wenn kein Auftrag angegeben werden kann. Hierfür muss ein kleiner “Trick” angewendet werden, der nichts anderes macht, als einen neuen “SalesTable” Datensatz zu initialisieren, diesen aber nicht zu speichern. Ist der “SalesTable” Datensatz initialisiert kann mithilfe der beiden Klassen “SalesTotals” und “CustCreditLimit” der verfügbare Kreditrahmen berechnet werden.
Beispiel:
CustTable custTable = CustTable::find("1101"); CustCreditLimit custCreditLimit; SalesTotals salesTotals; SalesTable salesTable; AmountMST balanceEstimate; AmountMst creditRemain; ; salesTable.CustAccount = custTable.AccountNum; salesTable.initFromCustTable(); salesTotals = SalesTotals::construct(salesTable); salesTotals.calc(); custCreditLimit = CustCreditLimit::construct(salesTable); balanceEstimate = custCreditLimit.balanceEstimate(); if(custCreditLimit.useEstimated()) { creditRemain -= balanceEstimate; } creditRemain += conpeek(salesTotals.displayFieldsCurrency(CustTable.Currency), TradeTotals::posFreeValue()); info(strfmt("Verbleibendes Kreditlimit: %1", creditRemain));
Am 23. und 24. November 2009 fand der Dynamics Technical Airlift 2009 im Hotel The Westin Grand München Arabellapark in München statt. Wie auch schon im letzten Jahr, richtete sich die Veranstaltung an die eher technisch ausgerichteten Personen (Consultants/Entwickler) aus der Dynamics-Partner-Gemeinde (Dynamics AX, Dynamics NAV und Dynamics CRM).
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Ich selbst durfte in diesem Jahr wieder als ATE (Ask the Expert) an dieser Veranstaltung teilnehmen und mich u.a. in einer eigenen Session, zusammen mit den anderen Experten, den Fragen der Teilnehmer “stellen”.
Wie schon in den letzten Jahren, gab es viele produktbezogene “Break-Out-Sessions”, die sich in diesem Jahr erstmals nicht nur mit technischen Themen befassten. Insgesamt denke ich, dass es wieder eine gelungene Veranstaltung war. Sicherlich waren einige Session für den einen oder anderen nicht in der gewünschte technische Tiefe, lieferten aber einen guten "Know-How Refresh". Es ist meist auch schwer, mit einer speziellen Session oder einem speziellen Thema, bei einer solch großen Veranstalltung, immer jeden ansprechen zu können. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass, gerade für Einsteiger oder “Jung-Professionals”, wirklich gute Themen behandelt wurden.
Durch den gemeinsamen Informationsaustausch, u.a. auch durch den ATE-Stand, und die vielen Gespräche mit Personen aus der Dynamics-Gemeinde wurde die Veranstaltung positiv abgerundet. |
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Da Meinungen ja bekanntlich weit auseinander gehen, möchte ich jeden einzelnen bitten, seine Eindrücke und Meinungen zu dem Dynamics Technical Airlift 2009 kurz zu schildern. Besonders die Meinungen über die “Ask-The-Expert Session”, welche am ersten Tag statt fand würden mich interessieren.
Wer dies nicht "öffentlich", z.B. durch die Kommentarfunktion machen möchte, kann mir auch gerne eine Email schreiben (Email me). Bitte beachtet, dass alle Kommentare erst durch mich "überprüft" werden müssen, bevor sie angezeigt werden.
In Microsoft Dynamics AX beziehen Masken ihre Daten, oder anders gesagt die Daten welche sie anzeigen, über so genannte DataSources. In einer DataSource sind somit die aktuellen auf der Maske angezeigten Daten (lokal) gespeichert.
Zugriff auf den jeweils aktuell ausgewählten Datensatz erhält man üblicherweise über genau diese DataSource. Der ausgewählte Datensatz kann unter anderem auch, z.B. durch ein MenuItem(Button), an eine Funktion oder andere Maske übergeben werden. Hierfür muss nur die Eigenschaft “DataSource”, in diesem Beispiel des MenuItem(Button), entsprechend eingestellt sein.
Ist keine DataSource in den Eigenschaften hinterlegt wird immer die erste DataSource der Query verwendet bzw. dessen aktiver Datensatz übergeben. In der Regel ist dies die DataSource, welche beim Erstellen der Maske als erstes hinzugefügt oder erstellt wurde (Ausnahme ist hier eine eventuelle Manipulation der Query per Programmcode).
Dieses Vorgehen ist für 90% aller Fälle das wohl am besten geeignete Vorgehen und wird in dieser Weise auch vom Dynamics AX Standard verwendet. Leider gibt es Anwendungsfälle, bei denen diese “starre Verbindung” von DataSource und z.B. Button oder MenuItem nicht funktioniert, beziehungsweise nicht zum gewünschten Ergebnis führt.
Angenommen man hat eine Maske mit zwei DataSources (CustTable und SalesTable), deren Daten über zwei Grids angezeigt werden, sowie einen Button, welcher eine Operation mit dem zuletzt ausgewählten Datensatz (unabhängig von der DataSource) durchführen soll. Wenn ein Datensatz der DataSource “CustTable” selektiert wurde, soll dieser verarbeitet werden. Ist zuletzt ein Datensatz der DataSource “SalesTable” selektiert wurden, soll die Operation mit diesem Datensatz erfolgen.
Bei dieser Anforderung ergibt sich das Problem, dass die Standardvorgehensweise zur Abfrage des selektierten Datensatzes nicht funktioniert, da hierfür eine der DataSources “direkt” angesprochen werden muss. Welche DataSource nun aber die “aktive” ist, lässt sich leider nicht ermitteln, da standardmäßig jede DataSource einen “aktiven” Datensatz hat und somit eine Unterscheidung, ob der Aufruf für die “CustTable” oder “SalesTable” erfolgen soll, nicht möglich ist.
Über die Methode “docCursor” der Klasse FormRun bietet sich eine zweite Möglichkeit, den aktiven (ausgewählten) Datensatz zu ermitteln. Dieses Vorgehen wird z.B. vom Dokumentenmangement (Form “DocuView”) verwendet, um den zuletzt gewählten Datensatz zu ermitteln und somit die dem Datensatz zugeordneten Dokumente anzuzeigen.
Leider scheidet dieser Weg ebenfalls aus, da ein “Click” auf den Button zur Folge hat, dass der jeweils aktive Datensatz der “Button-DataSource” durch die Methode “docCursor” zurück geben wird. Dies ist soweit auch logisch, da ein Button immer einer DataSource zugeordnet ist (entweder über Angabe in der entsprechenden Eigenschaft des Buttons oder, wenn nicht festgelegt, die erste DataSource der Query).
Wie ist es nun aber möglich, dennoch den zuletzt selektierten (ausgewählten) Datensatz zu ermitteln, wenn die im Standard verwendeten Wege nicht funktionieren?
Um das gewünschte Ziel zu erfüllen (bestimmen, welcher der zuletzt selektierte Datensatz ist) muss eine kleine funktionale Erweiterung der “Info” Klasse durchgeführt werden.
Zuerst müssen in der “classDeclaration” der Klasse “Info” zwei neue Variablen/Buffer zum Speichern des selektierten Datensatzes erstellt werden.
final class Info extends xInfo { #SysTaskRecorderMacro ObjectIdent docuView; ObjectIdent lastActivatedForm; ... // New code --> Common lastSelectedRecord; Common selectedRecord; //New code <-- #Define.CurrentVersion(1) }
Nun müssen noch einige neue Methoden für die Klasse “Info” erstellt werden, damit die Variablen/Buffer geschrieben, abgefragt und gelöscht werden können.
private void setLastSelectedRecord(FormRun _formRun) { ; if(_formRun.docCursor()) { if(lastSelectedRecord) { lastSelectedRecord = selectedRecord; } else { //Only get the record data, not the cursor lastSelectedRecord = _formRun.docCursor().data(); } //Only get the record data, not the cursor selectedRecord = _formRun.docCursor().data(); } }
private void clearLastSelectedRecord() { ; lastSelectedRecord.clear(); selectedRecord.clear(); }
common lastSelectedRecord() { ; return lastSelectedRecord; }
Zum Schluss müssen diese neu erstellten Methoden noch entsprechend in der Methode “formNotify” aufgerufen werden.
void formNotify(FormRun formRun,FormNotify event) { switch (event) { case FormNotify::Activate: this.activate(formRun); if (docu) docu.reSearch(formRun); //New code --> this.setLastSelectedRecord(formRun); //New code <-- break; case FormNotify::DeActivate: break; case FormNotify::Open: this.open(formRun); if (docu) docu.set(formRun); break; case FormNotify::Close: this.close(formRun); if (docu) docu.clear(formRun); //New code --> this.clearLastSelectedRecord(); //New code <-- break; case FormNotify::RecordChange: if (docu) docu.reSearch(formRun); //New code --> this.setLastSelectedRecord(formRun); //New code <-- if (formRun.isWorkflowEnabled()) { // only refresh controls if current ds equals workflow data source if (formRun.objectSet().name() == formRun.workflowDataSource().name()) formRun.updateWorkflowControls(); } break; case FormNotify::NoteClicked: if (docu) docu.note(formRun); break; } }
Durch diese kleine Codeänderung kann nun der zuletzt ausgewählte Datensatz, unabhängig von einer DataSource, abgefragt werden.
void clicked() { Common currentRecord; DictTable dictTable; ; super(); //Get the last selected record currentRecord = infolog.lastSelectedRecord(); dictTable = new DictTable(currentRecord.TableId); setPrefix(tableid2name(currentRecord.TableId)); info(strfmt("%1 - %2", currentRecord.(dictTable.titleField1()), currentRecord.(dictTable.titleField2())));} Bezogen auf die zuvor beschrieben Anforderung könnte das Ergebnis so aussehen.

In Microsoft Dynamics AX existiert ein Feature, um Aufgaben (Jobs), welche durch entsprechende Klassen bereit gestellt werden, zu planen und zu einem geplanten Zeitpunkt auszuführen. Dies wird in Dynamics AX als Stapelverarbeitung (Batch-Framework) bezeichnet.
Jeder Stapelverarbeitungsauftrag verfügt über einen Status, der angibt, in welchem “Zustand” sich der jeweilige Stapelverarbeitungsauftrag befindet.
Über die Funktion, “Funktionen –> Status ändern” kann dieser Status durch den Benutzer geändert werden.
Beim Auswählen des “neuen” Status ist leider ein wenig Vorsicht geboten, da bei einem falschen Klick der gesamte Stapelverarbeitungsauftrag unbrauchbar gemacht werden kann. Drückt man zufällig nicht auf einen der durch die Maske angebotenen Werte, so wird der Status der Stapelverarbeitungsauftrags gelöscht.
Das unschöne hierbei ist, dass dieses “Status löschen “nicht mehr rückgängig gemacht werden kann (jedenfalls nicht durch die Dynamics AX Masken). Bei dem Versuch, wieder einen korrekten Status zu vergeben (ebenfalls über die Funktion “Status ändern”) wird leider nicht der gewünschte Status gesetzt, sondern eine Fehlermeldung ausgegeben.
Die einzige Möglichkeit, wieder eine korrekten Status zu setzten, besteht leider darin, einen kleinen Job zu schreiben (mit X++), welcher den Status per Programmcode ändert.
Ist gerade kein Entwickler “zur Hand”, besteht nur die Möglichkeit, den Stapelverarbeitungsauftrag zu löschen und erneut anzulegen (dies kann aber von Fall zu Fall sehr aufwändig sein).
In mehreren Artikeln wurde bereits beschrieben, wie LookupForms erstellt werden müssen, um alle Funktionen bereit zu stellen, die auch durch einen Standard-Lookup bereit gestellt werden.
Ein guter Artikel ist zum Beispiel auf Axaptapedia zu finden: http://axaptapedia.com/Lookup_Form
Leider wurde in diesem Artikel auf eine Kleinigkeit nicht hingewiesen, die allerdings für sehr viel Verwirrung sorgen kann.
Um beim Öffnen des Lookups den bereits eingetragenen Wert zu selektieren (in dem Control der aufrufenden Maske), müssen wie in dem Artikel beschrieben, die Methoden „executeQuery“ und „init“ der DataSource der Lookup-Maske überschrieben werden.
Beispiel:
public void executeQuery()
{
FormStringControl callerControl = SysTableLookup::getCallerStringControl(element.args());
;
super();
xyz_ds.findValue(fieldnum(xyz,id),callerControl.text());
}
public void init()
{
Query q = new Query();
QueryBuildDataSource qbds;
;
super();
qbds = q.addDataSource(tablenum(xyz));
qbds.orderMode(OrderMode::OrderBy);
qbds.addSortField(fieldNum(xyz,some_other_field));
this.query(q);
}
Es wird auch beschrieben, dass in der Methode “init” der Datasource eigene Ranges oder Sortings definiert werden können. Dies ist soweit auch richtig, allerdings mit einer Ausnahme.
Wird auf dem Feld, welches bei dem Aufruf von „Datasource.findValue“ in der Methode „init“ angegeben wurde (sollte auch immer das Feld sein, dessen Wert durch den Lookup ausgewählt wird), eine Range definiert, so funktioniert die Selektion des zuvor gewählten Wertes nicht mehr und es wird immer der erste Wert im Lookup selektiert bzw. ausgewählt.
Beispiel:
public void executeQuery()
{
FormStringControl callerControl = SysTableLookup::getCallerStringControl(element.args());
;
super();
xyz_ds.findValue(fieldnum(xyz,id),callerControl.text());
}
public void init()
{
Query q = new Query();
QueryBuildDataSource qbds;
QueryBuildRange range;
;
super();
qbds = q.addDataSource(tablenum(xyz));
qbds.orderMode(OrderMode::OrderBy);
qbds.addSortField(fieldNum(xyz,some_other_field));
range = qbds.addRange(fieldnum(xyz,id));
range.value(SysQuery::valueNot(<someValue>));
this.query(q);
}
Dieses Verhalten lässt sich allerdings umgehen, wenn anstelle des Aufrufs von “DataSource.findValue” in der „ExecuteQuery“ Methode der DataSource der Aufruf von „DataSoucre.findRecord“ verwendet wird. Hierfür muss aber der entsprechende Datensatz des zuvor oder bereits ausgewählten Wertes ermittelt werden um diesen beim Aufruf von „DataSource.findRecord“ als Parameter zu übergeben.
Beispiel: public void executeQuery()
{
FormStringControl callerControl;
Xyz xyzRecord;
;
callerControl = SysTableLookup::getCallerStringControl(element.args());
xyzRecord = Xyz::find(callerControl.text());
super();
xyz_ds.findRecord(xyzRecord);
}
public void init()
{
Query q = new Query();
QueryBuildDataSource qbds;
QueryBuildRange range;
;
super();
qbds = q.addDataSource(tablenum(xyz));
qbds.orderMode(OrderMode::OrderBy);
qbds.addSortField(fieldNum(xyz,some_other_field));
range = qbds.addRange(fieldnum(xyz,id));
range.value(SysQuery::valueNot(<someValue>));
this.query(q);
}
Es muss also darauf geachtet werden, ob eine Einschränkung (Range) auf dem „ID-Feld“ benötigt wird oder nicht.
Wird keine Einschränkung benötigt, kann, wie in dem Artikel auf Axaptapedia beschrieben, mit „DataSource.findValue“ gearbeitet werden um den entsprechenden Datensatz zu selektieren. Wird aber eine solche Einschränkung benötigt, muss mit „DataSoucre.findRecord“ gearbeitet werden.
Wird Microsoft Dynamics AX 2009 mit Windows Server 2008 und SQL Server 2008 installiert, kann es zu einem Problem bei Bereitstellen der ODC-Dateien kommen.
Nach dem Aufruf der Funktion „ODC-Dateien bereitstellen“ meldet Dynamics AX 2009 einen Fehler im Infolog.
Diese Fehlermeldung wird ebenfalls im Ereignislog von Windows protokolliert.
Laut einem Artikel im EMEA Dynamics AX Support Blog ist hierfür ein Hot Fix erhältlich. https://blogs.msdn.com/emeadaxsupport/archive/2009/04/23/unable-to-deploy-odc-files-to-enterprise-portal-even-after-installing-hotfix-kb960158.aspx
Wurde allerdings schon das Hot Fix Rollup 2 für Dynamics AX 2009 (SP1) installiert, wird das beschriebene Hot Fix nicht mehr benötigt.
Um nun die ODC-Dateien erfolgreich bereitstellen zu können muss wie folgt vorgegangen werden:
- Das bereits installierte Enterprise-Portal muss aktualisiert werden
(Verwaltung/Einstellungen/Internet/Enterprise Portal/Bereitstellungen verwalten/ Button „Aktualisieren“ wählen)
- Nun (sicherheitshalber) den IIS neu starten, z.B. durch Aufruf von „iisreset“
- Anschließend können die ODC-Dateien bereit gestellt werden.
(Verwaltung/Einstellungen/Unternehmensanalyse/OLAP/Olap-Verwaltung/ Button „ODC-Dateien bereitstellen“ wählen)
Ob das Bereitstellen der ODC-Dateien funktioniert hat, kann überprüft werden, indem man kontrolliert, ob die entsprechende Bibliothek im SharePoint die ODC Dateien enthält. http://<servername>/websites/DynamicsAx/Data%20Connections/Forms/AllItems.aspx
Ab sofort führt mein Arbeitgeber, die Firma AX Solutions GmbH, einmal in der Woche (mittwochs 15:30 - 16:30 Uhr) eine kostenlose „Experten-Sprechstunde“ durch.
Diese „Sprechstunde“ richtet sich an Microsoft Dynamics AX Bestandskunden sowie Interessenten die Antworten auf bisher unbeantwortete Fragen oder einen Rat zu einer speziellen Problemstellung suchen.
Unter anderem werde auch ich diese Sprechstunden abhalten und versuchen nach besten Wissen und Gewissen Rat zu geben. Sicherlich wird sich nicht jede Problemstellung Ad-hoc lösen lassen. Ich bin aber sicher, dass der gemeinsame Dialog zumindest Lösungsoptionen aufzeigen wird.
Guter Rat ist Sprichwörtlich teuer. Diesmal aber nicht, denn die Dynamics AX Sprechstunde ist kostenlos. Auf die sonst übliche Praxisgebühr in Höhe von 10,- EUR pro Quartal wird verzichtet. 
Da die Sprechstunden in einem 1:1 Gespräch durchgeführt werden, und möglichst vielen Ratsuchenden die Möglichkeit gegeben werden soll diese zu nutzen, ist jede Sprechstunde auf 60 Minuten begrenzt.
Ratsuchende bzw. Interessierte möchte ich bitte, sich unter folgendem Link: (http://www.ax-solutions.de/kontaktformular.html) mit dem Stichwort „Dynamics AX – Sprechstunde“ anzumelden.
Weitere Informationen können über die Webseite der AX Solutions GmbH bezogen werden.
Wie schon die erste Auflage des Buches „Inside Dynamics AX“ ist dieses Buch eine sehr gute Ergänzung zu den von Microsoft angebotenen Schulungsunterlagen (Development 1-4).
Angefangen bei der Architektur, der Entwicklungsumgebung und –Tools, bis hin zu Code Upgrades beschreibt dieses Buch alle Themen die für einen AX Entwickler von Bedeutung sind.
Nicht nur alle neuen Features von Dynamics AX 2009, z.B. Dynamics AX Reporting Services oder Workflows, sondern auch ältere Features wie z.B. das Application Integration Framework (AIF), werden wesentlich detaillierter beschrieben als an anderen Stellen.
Leider gibt es auch Bereiche, die nicht so detailliert besprochen werden bzw. wo einige Fragen nicht gänzlich beantwortet werden. Ein Beispiel hierfür ist die .NET Integration. Zwar wird der Business Connector ausreichend beschrieben, aber das Thema CLR-Interoperability wird leider nur sehr knapp behandelt.
Einige Kapitel wurden im Vergleich zu der ersten Auflage des Buches gänzlich überarbeitet. Beispielhaft sei das Kapitel über Form Customizations genannt, welches komplett neu geschrieben wurde.
Leider hat dies auch zur Folge, dass einige sehr gut Beschriebene Themen, wie Beispielweise das dynamische Anpassungen von Masken mit X++, jetzt nicht mehr behandelt werden.
Was dieses Buch aber nicht beschreibt oder behandelt, sind die Klassen, Tabellen, API‘s, etc. des Microsoft Dynamics AX Standards. Dies würde allerdings auch den Rahmen des Buches mehr als sprengen.
In der Gesamtbetrachtung ist die neue Auflage von Inside Microsoft Dynamics AX eins der besten technischen Bücher über Microsoft Dynamics AX. Kein Buch geht soweit in die Tiefe wie dieses. Egal ob Anfänger oder erfahrener Entwickler, für jeden ist etwas dabei.
Auch wer schon die erste Auflage von Inside Microsoft Dynamics AX gelesen hat, wird viele neue Themen finden.
Wird die Eigenschaft(Property) “AllowEditOnCreate” eines Tabellenfeldes auf den Wert “No” gesetzt, ist es nicht möglich, Werte für dieses Tabellenfeld über das AIF (Application Integration Framework) zu schreiben (Insert-Operation).
Alle Tabellenfelder, welche diese Eigenschaft auf “No” gesetzt haben, werden durch das AIF automatisch auf deren Default-Wert gesetzt und jegliche Wert der AIF Nachricht werden ignoriert. Dies hat zur Folge, dass wenn das Tabellenfeld kein Enum ist, das Tabellenfeld immer leer ist.
Da dieser Automatismus schon vor Ausführung der AX<Table> Klasse greift, der Wert also schon beim Ausführen der entsprechenden Parm-Methode “leer” ist, kann dieses Verhalten ohne Änderung der AIF-Basis Klassen nicht geändert werden.
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